Ich bin leider mit Platz 3 schon im Achtelfinale ausgeschieden, Janina hat es wenigstens bis ins Viertelfinale geschafft. Spaß hat es gemacht.
Übernachtet haben wir dies Jahr in einem hübschen Hotel in Penzberg. Es war nicht gerade supergünstig, aber angemessen und komfortabel. Das Frühstücksbuffet war sehr reichhaltig, Zimmer und Bad sauber.
Einen Rechner hatte ich dieses Jahr nicht dabei, aber es ging auch ohne gut. Es wird ja immer genug aufgebaut und mitgebracht.
Janina und ich haben heute einen Ausflug nach Überlingen zum US Car Treffen gemacht. Dort gab es verschiedene US Autos zu sehen, von den 50ern an bis zu modernen Jeeps und Chryslern.
Sehr eindrucksvoll war ein echter DeLorean, dort fehlte nur der Fluxkompensator. Ansonsten gab es einige schöne alte Cadillacs und Oldmobile aus der 50ern zu sehen.
Es war allerdings sehr sehr warm und wir sind dann zeitig wieder heimgefahren.
Längere Zeit kein Blogeintrag, es wird Zeit dies zu ändern.
Beim VSTBo vorige Woche hatten Janina und ich Gelegenheit, auf der Ouya Konsole von ZeHa mal probezuspielen. Ich fand die Idee einer Konsole unter Android schon immer recht reizvoll, zumal die Ouya eine für Entwickler offene Plattform darstellt.
Was ist eigentlich die Ouya? Die Ouya ist eine durch Crowdfunding finanzierte offene Spieleplattform auf Androidbasis, die nicht zuviel kosten soll. Der Launchpreis lag bei 99 US$. Grundsätzlich sind Softwaretitel für die Ouya frei herunterladbar zum ausprobieren und probespielen. Nach dem guten alten Sharewareprinzip können dann Features oder ganze Inhalte im Shop nachgekauft werden. (Mehr zur Ouya bei Wikipedia)
Das Gerät ist schön handlich, ein Würfel mit ca 8cm Kantenlänge. Angeschlossen wird die Konsole per HDMI, USB und Netzwerk stehen noch neben WLAN zur Verfügung. Eingeschaltet wird das Gerät auf Knopfdruck von oben. Die Konsole hat einen Lüfter, dieser ist hörbar, stört aber nicht. Der Stromverbrauch beträgt angeblich kaum mehr als 5 Watt im betrieb. Dies ist natürlich sehr schön.
Als Betriebssystem läuft Android 4.1 mit einer speziellen Ouyashell. Allermeistens bekommt der Benutzer Android nicht zusehen. Der Vorteil liegt darin, daß Spiele für Smartphones und Tablets so relativ einfach auf die Ouya portierbar sind und dadurch eine riesiges Softwareangebot entstehen könnte. (Stand heute is das leider noch nicht der Fall.)
USB Sticks können angeschlossen und benutzt werden, sofern diese mit FAT32 formatiert sind.
Die Controller liegen gut in der Hand, die Abdeckung zu den Batteriefächern sind etwas komisch und nicht leicht zu finden. Ähnlich den Controllern der XBox gibt es 2 analoge Sticks, ein D-Pad, 4 Feuertasten und 4 Schultertasten. Ouyaspezifisch gibt es ein kleines Touchpad und einen spezielle Ouyabutton, der Menüs aufruft. Angebunden werden die Controller kabellos per Bluetooth, leider dauert das Pairing manchmal etwas arg lange. Leuchtdioden zeigen an, ob der Controller aktiv ist und welche Nummer er hat.
Mir persönlich gefallen die Controller gut, sie liegen gut in der Hand, sind etwas größer als etwas Controller der Playstation und die Anzeige für das Pairing und die Controllernummer ist weniger klotzig als bei der Xbox. Leider klemmen die Tasten ab und an, wobei ich dort die Batteriefachabdeckungen im Verdacht habe.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Konsolen gibt es keine Spiele mehr auf externen Speichermedien. Die Konsole wird über LAN oder WLAN mit dem Internet verbunden und anschließend Software aus dem Store heruntergeladen.
Um im Store Spiele installieren zu können, ist leider zwingend entweder eine Kreditkarte nötig, oder man kauft sich entsprechende Guthabenbons (z.B. bei www.game.co.uk, die auch Bezahlung per Paypal akzeptieren). Ich habe bislang zwar einen Code gekauft, aber musste noch nichts zwingend darüber bezahlen. Ein 10 oder 15$ Code reicht anfangs gut aus, Spiele kosten selten mehr als 1 oder 2$.
Spiele gibt es ca 200 von wechselnder Qualität. Darunter sind leider keine wirklich professionellen Titel. Wer solche sucht, macht um die Ouya lieber einen großen Bogen. Dafür gibt es jede Menge kleinerer sogenannter Indiegames, die kurzweilig sind und Spaß machen. Auch Retrospiele und eine gute Anzahl Emulatoren sind im Angebot.
Emulatoren gibt es für C64, MSX, Atari ST, Atari 2600, Sega Megadrive, NES, SNES, Gameboy und Gameboy Color, PC Engine, PSX und N64. Dadurch hat man zumindest auf einer kleinen Konsole am Fernseher geballten Konsolenpower, den man sonst erstmal aus dem Schrank schleppen muss. Alleine daher lohnt sich das Gerät sehr schnell!
Entwicklen kann man wohl für das Gerät entweder über diverse Frameworks, aber auch direkt in Java wie für Android üblich. Ausserdem gibt es wohl irgendwie einen Weg mit C und libSDL zu programmieren, mindestens der Emulator atabee (Atari ST Emulator auf Basis von Hatari , yummy!) ist ein direkter Port vom PC in C mit libSDL.
Wie schon beim Wiz damals, reizt mich an der Plattform, potentiell selber dafür Spiele entwickeln zu können. Beim Wiz ist jaleider nicht mehr viel los, die Plattform ziemlich tot, aber eine kleine Konsole im Wohnzimmer ist natürlich etwas anderes.
Mein persönliches Fazit: Bei der Ouya ist viel Potential vorhanden, aber noch nicht ausgeschöpft, die vielen Emulatoren erlauben aber heute schon zumindest für Retrogamer wie mich ein sattes Spielvergnügen.
Aktuell spiel ich mal wieder Pac-Man, und zwar vorallem die klassische Arcadeversion. Ich will mal schauen, wie stark ich über einen längeren Zeitraum meinen Highscore verbessern kann. Aktuell habe ich 22480 geschafft, ich erinnere mich schonmal etwas über 25000 geschafft zu haben. Das soll meine nächste Marke werden, danach kommen 30000. Aber alles ohne Zeitdruck, es ist ein Spiel und soll Spaß machen.
Heute habe ich den Maifeiertag für eine schöne Runde mit dem Fahrrad genutzt. Das Wetter ist zwar diesig, aber es ist nicht mehr allzu kalt. Die Obstbäume blühen und viel Trubel war am Vormittag noch nicht.
Ich habe in ca 1,5Stunden eine Runde über Hofen, Berg, Jettenhausen, den Riedlepark und durchs Industriegebiet zurück gemacht. Google Maps behauptet, das wären ca 13km, als realistisch hätte ich geschätzt, superschnell gefahren bin ich nicht.
Es hat gut getan und vielleicht mache ich heute nachmittag noch einen Spaziergang. Janina ist ja noch in Dänemark für ihren Auslandsaufenthalt mit der Euro FH. Mir ist da dann doch ein bißchen einsam, aber das krieg ich in den Griff, dank Clausthal ist genug Erfahrung da.
Am Mittwoch, den 27.3. hatte ich mein Auto genau ein Jahr. Nach der Tankung heute Mittag habe ich dann mal ein bißchen Statistik gemacht, da ich ja alle Ausgaben notiert habe.
Ich bin in einem Jahr mit meinem Mazda 3 knapp 8804km gefahren, habe dafür 786l Super E5 und Super E10 getankt. Mein Verbrauch landet damit im Durchschnitt bei 8,9l/100km. Ich bin damit halb zufrieden, ich fahre leider überwiegend Kurzstrecke und noch Automatik, aber bei 8,5l wäre ich ursprünglich schon mal gerne rausgekommen.
Ausgegeben habe ich inklusive Versicherung anteilig für 3 Monate 2013 und fehlend 3 Monate in 2012 etwa 3100€. In der Summe ist auch die Jahresinspektion drin, die gefühlt deutlich teurer als erwartet ausfiel. Aber ich wollte das beim Fachhändler machen lassen.
Ich fühle mich damit bestätigt, Auto fahren ist Luxus und ein teures Vergnügen. Leider bin ich darauf angewiesen. Die Summe würde ich lieber sparen, wenn ich könnte.
Allerdings ist zumindest die Freiheit, mal weiter weg fahren zu können und beim Einkaufen den Kofferraum schön voll zu machen, ein echtes Plus. Aber pauschal sagen, man braucht einfach ein Auto, soweit würde ich weiterhin nicht gehen. Solange Mami und Papi das finanzieren, mag das ja alles noch angehen, aber diesen Luxus hatten auch schon zu Studienzeiten nicht alle meiner Kommilitonen.
In der Mittagspause habe ich gewohnheitsmäßig den Google Reader geöffnet, um die diversen von mir abonnierten RSS Feeds zu lesen. Als erstes wurde ich mit einem Popupfenster begrüßt, in welchem mit Google mitteilte, daß sie den Dienst zum 1.Juli einstellen werden. Offenbar gibt es nicht genug Nutzer für den Service, was ich mir selbst irgendwie nicht vorstellen kann.
Bislang hatte mich vorallem am Google Reader überzeugt, daß er automatisch die gelesenen Artikel synchronisierte. Dieses Feature habe ich bei normalen RSS Readern auf dem Desktop immer vermisst. Man konnte auf PC A Feeds lesen und beim Öffnen auf PC B wurden diese Feeds dann als gelesen markiert, natürlich auch auf dem Tablet oder dgl.
In Summe war es neben der Websuche die von mir am häufigsten benutzte Webapplikation von Google und eigentlich die mir liebste.
Google, ihr macht eure User dadurch nicht glücklicher, nur weil ein Teil meint, News wären bei Google+, Twitter oder Facebook besser aufgehoben. Im Gegenteil, RSS-Feeds haben den absoluten Vorteil, daß sie Ressourcen schonen. Man muss nicht immer gleich ganze Webseiten in Megabytegröße runterladen, sondern kann sich erstmal anhand von Überschriften und Textschnippseln orientieren, ob das Lesen lohnt. Gerade wenn man diverse Blogs mitliest, ist das nützlich, denn wer hat schon im Kopf, welche 50 Blogs er alle lesen möchte und wie die URLs lauten. Da ist die vom Reader über das Web synchronisierte Liste von Feed-URLs super.
Ich habe dann ein bißchen nach Alternativen recherchiert. Die sind ziemlich mau, aber ich werde bis auf weiteres Feedly ausprobieren. Leider ist das Webfrontend als spezielle Browsererweiterung verpackt und funktioniert damit potentiell nicht auf schlanken Alternativbrowsern wie Netsurf oder gar auf antiken Browser für alte Rechner. Dafür bietet dieser Dienst bei einem etwas anderem Interface auch eine Android App, aber auch Synchronisation und in Zukunft Migration der Google Reader Feeds. Ich hoffe, daß ich so kein Übergangsproblem bekomme. Ein Backup der Feedliste wird natürlich trotzdem gemacht.
Unabhängig von der verwendeten Software möchte ich in jedem Fall sagen: sagt JA zu RSS Feeds!
Vor knapp anderthalb Wochen habe ich mir mein erstes Smartphone mit Android gekauft. Ich wollte kein teures Gerät haben, aber eine möglichst aktuelle Androidversion und gute Akkulaufzeit sollte das Gerät mitbringen. Ich bin bekanntlich ein Wenigtelefonierer und benutze mein Telefon auch nicht als Videoplayer oder Spielkonsole.
Gekauft habe ich mir über Amazon ein Huawei Ascend Y201 Pro für knapp 116€. Insgesamt bin ich begeistert und möchte hier eine kurze Rezension dazu abgeben.
Folgende Pluspunkte sind mir bislang aufgefallen:
Akkulaufzeit bei mir 5-6 Tage (bei wenig Telefonieren und Betrieb OHNE UMTS)
Android 4
keine spezielle Oberfläche, einfach Android
Reaktionszeit und Touchscreengenauigkeit ist für Smartphoneeinsteiger wie mich sehr gut, für mein “Dicke Finger Fehler” Problem kann ich das Telefon nicht verantwortlich machen
Tonqualität beim Telefonieren ist für mich subjektiv gut genug (mindestens so gut wie meine diversen älteren Handys)
PC Verbindung als USB Massenspeicher wird unterstützt, Daten können ohne komplizierte PC-Software direkt übertragen werden, auch unter Linux
Aufladen über USB am PC funktioniert prächtig
Die Aufladezeit liegt unter 2 Stunden.
Sinnvolle Google Apps und Facebook sind vorinstalliert.
Normale Apps (keine Spiele oder Video) laufen alle ordentlich.
Es gibt natürlich auch Minuspunkte, aber mit denen kann ich persönlich gut leben:
Die Kamera ist ziemlich meeeeeh. Für Schnappschüsse reicht es aus, aber wer vernünftig fotographieren möchte, nimmt lieber eine echte Digitalkamera.
Trotz Schutzfolie schmiert das Display etwas.
Keine Frontkamera, aber skypen tue ich selbst eher mit dem Tablet oder am PC, daher kein echtes Problem.
Subjektiv spiegelt das Display in der Sonne etwas, mit fehlt aber der Vergleich und ich kann mit dem Manko leben.
Wer Video und Spiele damit machen will, ist möglicherweise falsch. Für alle anderen gebe ich eine definitive Kaufempfehlung. Wer ein Telefon sucht, welches die Vorzüge von Android und automatische Synchronisation von Kontakten und Kalender sucht, der wird mit diesem Gerät gut bedient. Fotos sollte man damit nicht primär machen wollen, bei einem Telefon versteht sich das aber eigentlich (?) von selbst.
Janina hatte Bedarf, eine PDF Datei zu verkleinern, ohne den Inhalt zu ändern. Ich habe ein bißchen recherchiert und es geht unter Linux ganz einfach mit ein paar Shellbefehlen.
Ziel ist es, eine PDF Datei, die 6 MB groß ist etwas zusammenzuschrumpfen, z.B. um Bandbreite beim Emailversand zu sparen, oder um sie in Systeme mit Größenbeschränkung hochzuladen wie im Fall von Janina.
Die temporäre Datei im Postscriptformat (tmp.ps) kann sehr groß werden. Hier hat eine 6MB PDF-Datei Datei 140MB erzeugt, sie kann nach der Konvertierung gelöscht werden.
Danach hat man in vielen Fällen eine kleinere PDF Datei, mit nur geringfügig oder nicht merkbarem Qualitätsverlust. Diese Datei belegt aber auf der Platte entsprechend weniger Platz.
Today at the office I learned a nice trick that might become handy for other AVR users.
A times a target system with AVR microcontroller exhibits an accessibility problem. The system features an ATmega644PA microcontroller unit which is debugged via JTAG interface. The board can only be flashed via JTAG if the external reset is triggered properly.
In an AVR Studio project the system can be told to enable the external reset over the wiring but access without the project over the Atmel JTAGICE MKII programmer fails. How to place the thing in reset condition so JTAG can take over?
The trick came from one of our electronics gurus who simply asked: “Can’t you short the reset and make it work?” We simply tried and yes this works. Ofcourse the flashed firmware does not boot if RESET is tied to GND but JTAG access works. The device can be flashed, fuses set and read and maybe debugging works too (we didn’t try that).
So basically if you try to access an AVR mcu with JTAG interface and no backup such as SPI, try tying the RESET line to GND. I simply made a little wire bridge shorting pins 6 (RESET) with 2 (GND) on the 10pin JTAG cable. I plug the main cable in the left socket on the programmer cable and put the bridge in the second socket whichs is probably wired in parallel. It worked well for us today!