uC Board für Diplomarbeit

Es ist häßlich, es hat zuviele Kreuzungen und zuviele Durchkontaktierungen, aber es ist fertig. Hier ein Screenshot vom Leiterplattenentwurf für das Mikrocontrollerboard für meine Diplomarbeit. Korrekturlesen und Ätzen steht dann für Montag an. Carsten hat seine Hilfe angeboten, und die werde ich natürlich in Anspruch nehmen ;)
uCBoard für die Diplomarbeit

Damit kann ich erstmal beruhigt ins Wochenende gehen und habe hoffentlich gleich Post im Kasten.

Vom Platinenentwurf und -bau

Im Zuge der Arbeit an meiner Diplomarbeit bin ich nun endlich in die Geheimnisse des Platinenbaus eingeweiht. An dieser Stelle möchte ich ein paar Erfahrungen damit festhalten.

Entwurf mit Eagle

  • wenn das Equipment zum Folienbedrucken schlecht ist (miese Kopierer und/oder Laserdrucker) und wenn man Grobmotoriker ist, keine Leiterbahnen dünner als 0,8mm einsetzen, sonst gibt es zuviele Stellen, die man Nachflicken muss
  • sowenige Durchkontaktierungen wie möglich benutzen, das Einlöten der Drähte nervt ;)
  • wenn Durchkontaktierungen, dann sind 0,8mm Minimum, lieber dickere Ringe nehmen
  • Lötaugen für Widerstände und Kondensatoren geben ideale Durchkontaktierungen ab, die man nicht weiter gesondert beachten muss (wenn man von Bauteilen in normaler Bauform mit Draht daran ausgeht).
  • wenn mal wieder Bauteile fehlen, vorhandene Bibliotheken als Skript exportieren, im Texteditor die relevanten Teile extrahieren und dann wieder zusammensetzen
  • zum Drucken der Folien unbedingt den CAM-Prozessor verwenden (Handbuch lesen hilft auch)
  • Normalerweise sieht man die Platine in Draufsicht, das heisst man platziert die Bauteile so, wie man sie später einlötet, ansich ein sehr natürlicher Vorgang.
  • Zum Zeichnen von Platinenrändern das Layer “Dimension” verwenden.
  • Mit Text ist durchaus auch eine Platinenbeschriftung möglich, gut für Copyrightvermerke
  • Erst Nachdenken, dann Layouten, sonst muss man ganz schnell Unmengen verknotete Leiterbahnen herstellen. (mein uC-Board für die Diplomarbeit singt ein Lied davon!)

Belichten

  • wenn man antikes Platinenmaterial benutzt, so wie wir im Labor, dann nicht zu geizig zuschneiden. Beim Abziehen der Schutzfolien können Klebstoffreste auf der Fotoschicht zurückbleiben. Lieber erst großformatig ätzen, danach zuschneiden. So verschwendet man zwar auch Platinenmaterial, aber man kann vermeiden, daß am Platinenrand platzierte Leiterbahnen in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Für doppelseitige Platinen empfiehlt sich der Bau einer “Tasche” für die Belichtung. Zunächst die beiden Folien ausgerichtet übereinanderlegen, Streifen von Platinenmaterial zur Begrenzung verwenden und eine passend konfektionierte Basisplatte in die Tasche schieben. Aufpassen, damit alles glatt ist. Vorsichtig umdrehen, wenn man nur einseitig belichten kann.

Ätzen

  • Ein bewegtes und belüftetes Ätzbad führt schneller zum Ergebnis.
  • 50Grad Celsius sind eine gute Temperatur für das Bad.
  • (Einweg-)Handschuhe anziehen, sonst hat man schnell blaue Finger.

Bestücken

  • Bohrungen für Pfostenwannen und -stecker mit 1mm Bohrer, sonst reichen 0,8
  • Bohren geht mit dem Dremel, gut und stabil einspannen, lieber etwas höhere Drehzahl verwenden und den Platinenrohling nicht verkanten
  • Beginne die Bestückung mit den Durchkontaktierungen!
  • dann immer größere Bauteile einlöten…
  • Beschädigte Leiterbahnen mit dem Multimeter durchmessen, ggfs. durch Einlöten von feiner Litze oder Draht reparieren (Eine ordentliche Basisgröße der Leiterbahnn eliminiert das Problem in der Regel.)
  • IC-Sockel kann man nur vernünftig von der Unterseite einlöten, beim Layouten beachten.
  • Zuletzt große und hohe Bauteile einlöten.

Hoffe das hilft erstmal weiter, und wenn nicht, das hier dient auch als Merkzettel für mich selbst ;)

Happy soldering! :)

Ein paar Urlaubsfotos…

Hier ein Paar Fotos:

Der Blick von der Altenburg Richtung Bamberg

Blick von der Altenburg

Auf der Party von Sabrina (Sabines Freundin), mit der Dame links hab ich soviel Bier getrunken, daß ich mich an ihren Namen nicht erinnere (ehem)

Party bei Sabrina in Bamberg

In der Fränkischen Schweiz nach der Höhlentour, rechts von mir Sabines Freundin Kati:

In der Fränkischen Schweiz mit Kati

Sonntagabends im Maiselbräukeller, links meine Mutter:

Mit der Mutter abends im Maiselbräukeller

Irgendwo in Frankreich auf dem Weg nach Spanien:

Auf dem Weg nach Spanien

Meine Schwester und mein Schwager an der Hochzeitstafel:

Hochzeit Elisabeth

Spanienbericht

(aus dem alten Blog)

Hauptzweck der Reise war die Hochzeit meiner Schwester Elisabeth in Elche bei Alicante in Spanien.

Es war sehr schön, Sabine und ich haben um die 200 Fotos gemacht, zum Teil von der Hochzeit
als auch von unserer Reise. Es sind auch ein paar Videos von der Fahrt dabei. Ich werde wohl
eine DVD mit Fotogallerien und Filmchen erzeugen, da hab ich die nächsten Tage noch zu tun.

Insgesamt sind wir gute 5000km gefahren, davon 2350 in jede Richtung und gute 300 vor Ort. Sabine fuhr
in Frankreich, wovon ich ein nettes Video von der Autobahn bei Besancon (man verzeihe mir fehlende Akzente)
habe. Es war nur auf der Hinfahrt stressig, weil wir die lange Strecke bis Bezier zu schaffen
hatten und in Deutschland Verzögerung durch Baustellen hatten. Bei Mulhouse kamen wir auch
noch in Stau, was dann doch zu einer gewissen Unruhe führte. Dafür war der Diesel mit 1,05EUR günstig.

Das Rhonetal war sehr schön, immer Berge im Blick und abwechslungsreiche Sicht auch auf Burgen
und Kirchen. Ich glaube, das Massif Central gehört mal auf die Urlaubsliste (die wird immer länger).

Mein Onkel mit meiner Tante und ihrem Enkel warteten schon vor dem Hotel, wo wir den Anfahrtabend
an einem wunderschönen Kanal unter Platanen im Restaurant verbrachten. Es gab Moules Frites und
die Portion war gut und reichlich. Das Ambiente von dem Restaurant war auf den ersten Blick nicht
so gut, aber das Essen und der Service war exzellent. In Frankreich muss man eben damit leben,
dass nicht immer alles auf Hochglanz poliert ist. Das Hotel war auch ok, preiswert aber sauber und
mit für französische Verhältnisse reichlichem Frühstück. Wir waren zufrieden, so daß wir 4 Arndts
Hotel uns Restaurant für die Rückfahrt einplanten.

In Spanien fielen mir die guten Spritpreise auf, Diesel um die 98/99 Cent, da kann man heutzutage
nicht drüber meckern. Es war heiss, das Thermometer zeigte häufig um die 33 Grad,aber dank Klimaanlage
war es im Auto auszuhalten.
Abends gegen halb 7 kamen wir dann in Elche am Haus meines Schwagers an, wo es Abendessen und sehr
guten spanischen Schinken gab.

Danach fuhren wir nach Santa Pola am Meer, wo wir eine Ferienwohnung hatten, die die Stiefmutter meines
Schwagers zur Verfügung gestellt hatte. Nur eine Straße, direkt dahinter die Promenade und keine 150m bis
zum Badestrand. Es war wunderschön dort, lediglich die spanische Betonbauweise führte zu eher
drückender Luft in der Wohnung, was die erste Nacht schweißtreibend und unangenehm machte. Aber mit offenen
Fenstern und Türen konnte man doch irgendwie genug Zug erzeugen, so daß es auszuhalten war.

Am Freitag hatten wir gemeinsames Frühstück bei meinem Schwager mit allen deutschen Verwandten und abends
gab es einen großen Grillabend für immerhin 30 Personen. Ich war auch Sabine und Tilman am Strand.

Das Mittelmeer ist eher salzig, es trägt so gut, ist also ideal für schwimmfaule Subjekte wie mich, dafür
fehlt jegliche echte Dühnung, lediglich der Wind lässt ab und an kleine Wellen aufkommen. Allerdings ist die
Bucht von Santa Pola auch geschützt, nörlich davon warenwir am Sonntag und dort gab es richtige
Wellen, was allerdings ein Baden und Schwimmen jenseits des Hinterntiefen Wassers unmöglich machte, man wurde
immer von den Wellen mitgerissen und stand einmal bis zur Badehose, kurz darauf bis zum Hals im Wasser. Da gefiel
mir der flache und ruhige Strand in Santa Pola besser.
Das spanische Essen ist viel zu fettig, es schmeckt zwar sehr gut (in Speck eingerolte und gebratene Datteln, so wie
die Tortilla meiner Schwester kann ich sehr empfehlen, da sind übrigens Kartoffeln und kein Mais drin), aber es
fehlt eindeutig Salat und Gemüse. Und wenn mir das auffällt, der ich nicht zuviel Grünzeug brauche, dann ist quasi
Ebbe damit Wink

Die Hochzeitsfeier im Standesamt war sehr feierlich und fand unter enem Portrait von Juan Carlos statt. Leider
sind die Filme nichts geworden, weil Sabine die Kamera nicht vernünftig bedient hat. Aber es gibt ein paar Fotos,
was immerhin ein Ausgleich ist. Danach hatten wir etwas Zeit, worauf ich mit Sabine, Hans-Dieter, Tilman und unserer
Kusine Dinah die Palmengärten unsicher machte. Wir sahen auch Kakteen und es war sehr schön. Ein Palmengarten kostet
Eintritt, dafür ist er umso üppiger. Da Wasser in der Gegend von Elche sehr knapp ist, muss alles bewässert werden.
Mein Schwager hat unter der Terrasse eine schwimmbadgroße Zisterne für Wasser, damit er seinen schönen Garten bewässern
kann. Dort wachsen exzellente Orangen und Zitronen. Er hat auch eine Dattelpalme, die jetzt im Sommer aber leider
keine Früchte trägt. Aber zuück zur Hochzeitsfeier…

Die eigentlich Feier mit Diner fand in einem gehobenem Restaurant statt. Zunächst gab es auf der Dachterrasse einen
schönen Stehempfang mit Sekt, Bier und kalter Cola, wo ich mich recht gut mit meinem Cousin und meiner Cousine
unterhielt. Wir belächelten die Köche, die ein Stockwerk tiefer noch kurz Siesta vor dem Essensansturm machten. Das Essen war ganz gut, aber üppig, so daß
ich den Fischgang nicht beendete und die Fleischportion aß. Letztere war leider salzig und überwürzt, was mich doch enttäuschte.
Das Mangoeis zum Nachtisch und die Vorspeisen waren doch am besten.
Ich war mit der festgelegten Sitzordnung nicht wirklich glücklich. Ich musste mit den speziellen Freundinnen und Bekannten meiner Schwester aus Bayern
am Tisch sitzen, mit denen ich nicht wirkich warm wurde. Sabine und Dinah waren dafür gut dabei. Ich nutzte daher die Gelegenheit,
als mein Bruder mit meinem Neffen Tilman aufbrach. Tilman war im Auto schon eingeschlafen, kaum daß wir die
Tiefgarage verlassen hatten.

Am Sonntag führte mein Schwager die ganze deutsche Verwandtschaft in ein echt spanisches Restaurant. Das
Ambiente war eher simpel, aber das Essen gut. Mir war die Paella mit Kaninchen und Schnecken zwar zu fettig, aber
die Unmengen guter Tapas (besonders gesalzenen Mandeln und Erdnüsse sowie überbackene Miesmuscheln) machten das wieder wett.
Es hat allen Leuten gut gefallen, schließlich ist die Masse meiner Onkel und Tanten mit den Gebräuchen im Süden eher
unvertraut Wink

Den Abend beschloss ich dann am Strand, wo die junge Generation sich spontan zu verabredete. Es war herrlich, abends noch am Strand zu sitzen.
Als Fussnote: Bikini ist in Spanien Pflicht, meine Schwester fiel im Einteiler schon auf Wink Auch wenn sich manche Frauen in Bikinis zwängen, die
es lieber sein lassen sollten. Dafür gab es genug zu sehen, wo das nicht der Fall war. Cheesy

Insgesamt war es wunderschön und eindrucksvoll. Auch die Autofahrt war zwar schlauchig, aber Teil des Ganzen.
Mir hat es jedenfalls gut gefallen! Smiley

Montag, 18.Juni 2007

“Sonntagsbericht” (aus dem alten Blog)

Samstag nachmittags war ich bin Binchen auf der Altenburg bei schönstem Wetter, danach waren wir noch auf dem Greifenklaukeller zum Bierchen trinken, was recht nett war. Der halbe Liter für 2,20EUR, da kann man nicht meckern, das ist ein guter Preis für leckeres, ungespundenes Kellerbier. Wir haben dann auch die Zeit etwas vertrödelt und kamen etwas später und angeheitert zur Party. Grin

Die Geburtstagsparty war ganz nett und ich war recht entspannt, ansich ein seltenes Ereignis, weswegen ich es hier positiv festhalten möchte. Habe mich nett unterhalten, beinahe zuviel Bier getrunken, aber was tut man nicht alles. Zum Glück kamen die meisten nicht aus Bamberg, und es kannten sich auch nur jeweils 2 oder 3 Leute. Das machte die Party dann doch etwas offener und vermischter ohne Grüppchenbildung. Ein großer Vorteil, wenn man wie ich völlig fremd für kurze Zeit in den Kreis reinkommt. Smiley

Gestern waren wir mit Sabines Freundin Kati (Halleluja, Fotos folgen noch Wink ) in der Fränkischen Schweiz, erst waren wir zwischen Heiligenstadt und Ebermannstadt wandern. Wir hatten schöne Sandwiches dabei, Senf und Salat machen eben aus trockenem Brot doch etwas anständiges.
Danach haben wir uns die Binghöhle angeschaut, was sehr angenehm war. Draußen 27 Grad und pralle Sonne, drinnen angenehme 8 Grad wie überall unter Tage. Es gab eine 40minütige Führung und die war sehr interessant. Es gab viel sehen an wunderschönen Stalaktiten und Stalagmiten. Besonderes Novum war ein Urzeitkrebs, der blind und klitzeklein in einem dunklen Höhlenteich lebt, sowie eine grüne Moosart, die sich an alten Lampen im warmen Lichtkegel ansiedelt. Interessantes Detail, die Höhlenbeleuchtung war mit LED Lampen gemacht. Es gibt da wohl eine ganze Forschungsrichtung, welches Licht für Höhlen und ihre spezielle Umgebung am besten geeignet ist.

Nach der Höhlentour sind wir über die grünen Hügel gefahren Richtung Ansess um dort Bier zu trinken. Eigentlich wollten wir in ein Nachbarnest zu “Katis Bräu”, einem wohl bekannten und guten Biergarten. Aber dort waren an die 300 Biker mit Anhang, so daß alles übervoll war. Spricht natürlich für die Qualität, dort soll es wohl einen besonders guten Schinken geben, aber zu einer Kostprobe kam es dann nicht. Wir haben uns dann in Ansess unterhalb vom Schloß in den Biergarten einer Brauereigaststätte gesetzt, wo Sabine und ich erstklassiges Dunkelbier mit einer schönen Malznote verputzten. Grin

Abends waren wir dann mit den Eltern im Maiselbräukeller, wo wir gut und gemütlich aßen und insgesamt 4,5 Liter Kellerbier verputzten.

Ein gelungener Tag! Smiley

Heute gehts in Bamberg in die Ausstellung “1000 Jahre Erzbistum Bamberg” und danach fahren wir heim. Mittwoch früh gehts dann Richtung Spanien und soweit ich die Planung kenne, werd ich die Fuhre am Grenze Frankreich übernehmen.

Vielleicht melde ich mich von daheim noch mal, falls es Netz gibt aus Spanien, wenn nicht aus Clausthal wieder.

Samstag, 16.Juni 2007

“Shoppen” (aus dem alten Blog)

War grad mit Sabine zum Shopping in der Stadt.
Ich habe mir tatsächlich eine Krawatte gekauft (ein Novum!), grausilbern, passend zu den blauen Hemden, die ich bevorzugen würde. Mal sehen, ob ich mich daran gewöhnen kann, die Hochzeit in einer Woche wird erstmal ein Praxistest sein. Knotenbinden muss ich dann noch dringend lernen, am liebsten wärs mir ja ala Homer Simpson, Krawatte zum anstecken, ohne Knoten binden zu müssen Wink
Aber man kann ja nicht alles haben….
Hab ansonsten noch ein paar DVDs gekauft,”Meteorit”, “Girls United”, “Last Man Standing” mit Bruce Willis und eine Raumfahrtdoku. Wenn Geld ausgeben, dann richtig!
Und das Eis ist hier auch eminent essbar.

Binchen macht jetzt Gemüsesuppe mit Maultaschen und am Nachmittag gehen wir wohl auf die Altenburg, endlich Bierchen trinken (das gewittrige Wetter und der warme Regen hat das bisher konsequent verhindert…), und am Abend ist das Geburtstagsparty bei Sabines Freundin Sabrina.

Gestern abend waren wir im Kino, “Oceans Thirteen”, und der Film ist echt gut. Nicht so technisch verspielt und mal mehr auf die Akteure konzentriert. Es lohnt sich, wem Eleven und Twelve gefallen haben, der wird nicht enttäuscht. Prädikat: empfehlenswert!

Freitag, 15.Juni 2007

“ICE fahren macht Spaß” (aus dem alten Blog)

Ich bin gestern Nachmittag von Clausthal nach Bamberg gefahren, meine kleine Schwester besuchen. (Schreibe diese Zeilen vom Notebook meiner Schwester aus.) Wär ja alles kein Problem, wenn nicht die beliebte Deutsche Bahn wieder Steine in den Weg werfen würde.
Im Bus runter nach Goslar saß wenigstens ein süßes blondes Mädel mit Locken und einem netten Hintern, und Idealmaße hatte sie auch nicht, sie hat mich sehr lieb angelächelt was dann ab und an doch wichtig fürs Selbstbewußtsein ist Grin
Nun denn, die Züge bis Göttingen waren alle kein Problem, in Northeim gabs ein übeles Gewitter, so daß ich aus dem Zug heraus auf einen Blick 4 Blitze sah, die herunterzuckten, aber deutschlandweit war das Wetter wohl so übel.
Also in Göttingen angekommen, die Treppe zum Bahnsteig hoch und da schon an der Anschlagtafel “ICE 20 Minuten später”, da war ich erstmal auf 180! 2 Minuten später gab es dann die Durchsage, zwischen Hannover und Hamburg wäre Baustelle und in Zuge dessen würden sämtliche Züge Verspätung haben, was sich auch bewahrheitete. Der ICE aufm Nebengleis, der später fahren sollte, hatte nur 20 Minuten, mein ICE lief mit 29 Minuten Verspätung in Göttingen ein. Wenigstens gabs kein Gerangel um den Sitzplatz, die Reservierung hatte mal ausnahmsweise funktioniert.
Wir fuhren also los, bis Kassel holte der Zug sogar 5 Minuten der Verspätung auf. Der Anschluß nach Bamberg war schonmal konsequent verpasst, aber man ist ja der Bahn auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Bis kurz vor Würzburg war alles im Lot, dann hielt der Zug auf offener Strecke in einer Talsenke ohne Handyempfang an. Dann gabs die Durchsage “Wir haben einen Bremsschaden, das kann jetzt 25 Minuten dauern…”, es dauerte dann über 45 Minuten, wo es dann die lapidare Durchsage gab “Wir konnten keinen Defekt finden und werden die Fahrt mit voller Geschwindigkeit fortsetzen.” NA toll, ich kam also in Würzburg an, mit 75 Minuten Verspätung. Der nächste Anschlußzug war auch weg, aber um 20:09 ging eine RB Richtung Bamberg, die an jeder Milchkanne anhält. Immerhin gelangte ich so endlich nach Bamberg, wo Binchen mich schon treu am Bahnhof erwartete.

Janina hatte am Mittwoch schon Recht, als sie mir den Slogan präsentierte: “Kaufen sie ruhig eine Fahrkarte, das Abenteuer gibts gratis dazu.”

Gestern abend wars hier schül und gewittrig, wir sind dann nicht mehr in die Stadt, aber ich war sowieso so tot, das hat mich dann nicht mehr gejuckt. Wir haben noch bis halb 12 gesessen und gequatscht, evtl. begleitet Binchen mich nach Amerika, würde mich freuen.
Habe vorhin Bine zur Uni begleitet, sie hat noch Vorlesung bis um 12, bin dann zum Aldi und hab eingekauft. Viele schnuckelige Mädchen hier, man ist in Clz echt auf Entzug ^^

Sitz jetzt hier noch am Rechner, Mails gucken und surfen, und werde gegen halb 12 mit Gemüse schnippeln anfangen, dann wird gekocht. Wenns schon keine andere Frau haben will, Binchen freut sich schon.

Relativ gute Laune, heut nachmittag in die Stadt und ins Brauereimuseum. Grin