Arndt Commander

Arndt Commander v1.0 (MSDOS)
Arndt Commander v1.0 (MSDOS)

Arndt Commander ist ein einfacher Dateimanager für MSDOS. Geschrieben 1997 in QuickBasic 4.5 stellt er eines meiner ersten komplettireten Anwendungsprogramme für DOS PCs dar. Das Programm läuft auch unter DOSBOX.

Im Gegensatz zum bekannten Norton Commander hat man keine 2 Listerfenster und nur wenig eingebaute Tools. Dafür sind die meisten Tasten zum Norton Commander kompatibel. Man kann Programme starten, Dateien listen und editieren, Verzeichnisse erstellen, navigieren und das aktuelle Laufwerk wechseln. Viewer und Editor sind konfigurierbar. Per Default zeigen sie auf “less” und “edit”, welche im DOS Suchpfad liegen sollten.

Sämtliche Hinweise auf den Sharewarestatus des Programms sind hinfällig. Es gibt keine Vollversion mit den versprochenen Features und es wird nie eine geben. Auch ewaige Mailboxtelefonnummern sind leider nicht mehr gültig.

Das Programm wird hier nur aus historischen Gründen zum Download angeboten.

Download

Danke an Lars Struß / StarLogic und seine QuickBasic Toolbox, ohne die das Programm damals nicht so hübsch geworden wäre.

DOSBox auf dem ACER AS X1301-3

DOSBox (Banner)
DOSBox (Banner)

In den letzten Tagen habe ich noch eine fehlende Software auf meinem ACER AS X1301-3 installiert. DOSBox ist ein Emulator, der einen PC mit MSDOS im Stile der frühen 90er nachbildet. Damit laufen die allermeisten frühen Titel von Apogee (Commander Keen) und Epic Megagames (Jill Of The Jungle, Jazz Jackrabbit) recht anständig.

Der Emulator bildet die PC Hardware nach, aber auch einen großen Teil des MSDOS APIs, sodaß man kein echtes DOS installieren muss. Ein sehr benutzerfreundliches und einfaches Konzept.

Auf dem ACER AS X1301-3 läuft DOSBox unter Linux sehr anständig. Ich habe den relativ aktuellen 0.74 Stand auf meinem Ubuntu 10.04 LTS compiliert und es läuft gut. Dank Nvidiagrafikkarte mit aktivierten 3D-Treiber funktioniert auch der OpenGL-Anzeigemodus ordentlich. Dadurch kann man das emulierte Bild deutlich besser skalieren, was bei unsäglichen 16:9 Bildschirmen und dem beliebten MCGA Modus 13h sicherlich hilfreich ist.

Der Emulator läuft mit eingestellten 5000 Zyklen (welche Zyklen das genau sind, hab ich bis heute nicht verstanden) noch stabil, eventuell kann man diese Zahl sogar noch erhöhen. Damit ist Jazz Jackrabbit in jedem Fall gut spielbar, man muss eventuell die Bildqualität im Spiel auf einen 386er herunterregeln. Dafür läuft es dann spielbar. Mein alter Athlon hat das zum Beispiel  nicht geschafft.

QuickBasic 4.5 läuft ebenfalls ganz gut und ich plane bald meine alten selbstgemachten Spiele für MSDOS zumindest als Museum zur Verfügung zu stellen.

“Mean Old Man” bestellt

mögliches CD-Cover für das Album "Mean Old Man" von Jerry Lee Lewis
Album "Mean Old Man" von Jerry Lee Lewis

Heute hatte ich von Bear Family eine aktuelle Angebotsliste im Briefkasten. Dort war das Album “Mean Old Man” von Jerry Lee Lewis vorbestellbar aufgelistet. Spontan habe ich dann bei Amazon bestellt, da Amazon auch die Extended Version mit 18 statt 10 Titeln anbietet.

Amazon Link

Ausserdem ist die Vorbestellung etwas besonderes, denn dies ist die erste offizielle Sendung, die an die neue Adresse gehen wird. Ein Grund zum Feiern :D

Huawei E220 UMTS MINI USB Modem unter Ubuntu Lucid Lynx 10.04 LTS verwenden

Ich war heute mal neugierig und habe mein UMTS Modem mit dem neuen PC ausprobiert. Tatsächlich lief es unter GNOME ohne große Klimmzüge mit Ubuntu Lucid Lynx 10.04 LTS.

Hauptproblem war wieder, Linux dazu zu bewegen, ein Modem statt einem USB Stick zu erkennen. Mittlerweile gibt es dafür Tools. Man muss nur das Tool “USB ModeSwitch” installieren und in einer Konfigurationsdatei etwas anpassen.

Das ist unter http://wiki.ubuntuusers.de/USB_ModeSwitch sehr gut beschrieben und auf das E220 passen die dort beschriebenen Regeln 1:1. Selbst ohne Reboot erkannte der Kernel das Modem beim erneuten Einstecken danach als solches.

Danach erkennt der GNOME Netzwerkmanager das Modem, wenn man unter “Mobiles Breitband” eine neue Verbindung erstellt. Von Hand waren keine Einstellungen nötig, ich habe “E-Plus” als Provider ausgewählt. Danach fragte der Netzwerkmanager nur noch nach der PIN (keine Basteleien mehr nötig) und erstaunlicherweise war ich nach nur 2 Versuchen (ich erinnere mich mit Grausen an den Februar oder März) online.

Tatsächlich schreibe ich diesen Artikel gerade über die UMTS Verbindung, auch wenn ich auf Anhieb den Unterschied zum Breitband via Kabelanschluß merke. Aber immerhin online sein, wenn die Breitbandverbindung ausfällt oder z.B. schon in die neue Wohnung verlegt wurde.

Seit März übrigens das erste Mal wieder, daß ich die UMTS Verbindung insgesamt in Betrieb nehme.

Maleraktion im Nest wurde gestern beendet

Nach dem ich eine gute Woche nichts gepostet habe, heute mal ein etwas umfangreicherer Eintrag.

Vorige Woche haben Janina und ich im Nest gemalert und gewerkelt, so daß wir jetzt im Prinzip einziehen können. Faktisch wird das aber erst im September geschehen.

Wir haben Flur, Wohn- und Esszimmer ein freundliches Maisgelb verpasst, während das Schlafzimmer und Janinas Hobbyzimmer ein recht dunkles Blau bekommen haben.

Insgesamt kann sich das Ergebnis sehen lassen, auch wenn mal im Detail sicherlich die Heimwerkerei sehen kann, wenn man genau hinschaut. Theoretisch hatte ich in der Woche Urlaub, praktisch war es aber nur bürofreie Zeit, denn wir haben eigentlich jeden Tag am Resultat gearbeitet.

Samstags haben wir Großeinkauf gemacht. Vorallem kauften wir die erste Charge blaue Wandfarbe, transportmittelmäßig noch nicht die gelbe. Kühlschrank, Waschmaschine und eine angepasste und geplante Küche haben wir auch gekauft. Letztere wird erst in der 2.Oktoberhälfte geliefert und eingebaut werden, so daß wir wohl voraussichtlich 4 Wochen aus Kühlschrank und Mikrowelle leben werden müssen. Auch der von Janina bestellte Herd und Backofen wurde geliefert und in die Küche eingeplant.

Am Sonntag haben wir dann erstmal alles abgeklebt und abgedeckt, wobei auch das nicht gerade in 2 Stunden erledigt war.

Blick ins Schlafzimmer in Karibikblau
Blick ins Schlafzimmer in Karibikblau

Montag haben wir dann mit der eigentlich Malaktion im Schlafzimmer begonnen. Hier stellte sich schnell heraus, daß die von Janina organisierten Farbrollen mit speziellem Farbtank für meine 2 linken Hände eher ungeeignet waren, es spritzte und polterte auseinander, und am Ende war die Deckung auch nicht wirklich 100%. Jedenfalls nahm ich dann alternativ lieber Pinsel und kleine Rollen und machte die kleinen Dinge. Die blaue Farbe wurde bedenklich knapp, so daß wir am Folgetag Nachschub kaufen wollten.

Blick in Janinas Hobbyzimmer
Blick in Janinas Hobbyzimmer

Dienstag wurde der Sauregurken-Tag in der ganzen Aktion. Wir fingen zunächst an und arbeiteten, mit dem Rest blauer Farbe, um dann nochmal einkaufen zu fahren. Die von uns schon verarbeitete blaue Farbe in Seidenglanzausführung gab es allerdings nicht mehr. Ersatzweise nahmen wir dann die gleiche Farbe in Matt. Leider sieht man den Unterschied an der damit gefärbten Wand im Vergleich schon. Soweit blieb es allerdings die einzige etwas misslungene Aktion im ganzen Unternehmen.

Blick in den Flur
Blick in den Flur

Der Mittwoch war dann extrem produktiv. Da wir mit dem Blau so schlechte Erfahrung gemacht hatten, haben Janina und ich beschlossen, die gelbe Farbe für Flur und Wohnzimmer um 5% zu verdünnen. Die Verarbeitung der gelben Farbe erwies sich dann als derart effektiv, daß wir binnen 5 Stunden Flur, Esszimmer und den größten Teil des Wohnzimmers streichen konnten. Im Vergleich zum Vortrag eine Produktivitätssteigerung von ca 300 bis 400%.

Lektion: Farbe kann problemlos um 5% verdünnt werden, dann reichen die Eimer deutlich länger und das Ergebnis sieht nicht viel schlimmer aus.

Blick ins Wohnzimmer (in Maisgelb)
Blick ins Wohnzimmer (in Maisgelb)

Kühlschrank und Waschmaschine wurden uns am Mittwoch ebenfalls geliefert und die Waschmaschine im Keller auch gleich korrekt installiert und angeschlossen.

Am Donnerstag haben wir die letzten Malarbeiten durchgeführt und mit dem Aufräumen begonnen. Da wir am Vortag ja im Vergleich so fleissig gewesen waren, gingen wir den Tag etwas ruhiger an. Probleme hatten wir hier hauptsächlich an der Deckenkante (die Decke blieb weiss). Neben Farbspritzern , die noch mit Weiss gedeckt werden wollten, löste sich zum Unglück auch der alte Anstrich in Teilen mit dem Abdeckband. Dadurch gab es erstmal weitere Arbeit.

Am Freitag kam schließlich nochmal ein Problem beim Abdecken. Nach der Weißkorrektur an der Decke löste sich auch der neue Anstrich in Teilen mit dem Abdeckband, also wo es nötig war nochmals bis hoch an die Decke mit Farbe. Ein ähnliches Problem ergab sich auch beim Entfernen der Bodenfolie, so daß wir  auch hier noch Potential für Nachbesserung hatten. Danach hatten wir allerdings Farbkleckser an den Fussleisten. Argh!!!! Selbige wollten wir dann am Samstagmorgen entfernen.

Der Samstag fing zunächst gut an, denn für die kommende Küche kam ein Techniker und vermaß nochmal alles und gab Bescheid, was wir noch an kleinen Vorarbeiten tun müssen. Hauptsächlich muss ich noch ein oder zwei Steckdosen um stecken und neue Dichtungen für den Wasserzulauf besorgen. Danach machten wir uns ans Säubern der Fussleisten. In meiner Naivität glaubte ich, wir würden dazu 1 oder 2 Stunden brauchen. Tatäschlich haben wir geschlagene 5 Stunden gescheuert und geknibbelt. Immerhin waren die Leisten danach sauber.

Wir machten dann noch spontan einen Einkaufsbummel in Ulm, hauptsächlich DVDs, und gingen Eis essen. Wir beide hatten das Gefühl, Abwechslung tut Not. (Ich muss gestehen, ich habe die Nächte davor teilweise von gelb und blau bemalten Ecken und Kanten geträumt.)

Am Sonntag war dann “Ausscheiden mit Dienst”, wir haben nur noch geputzt und gefeudelt, aufgeräumt und dann den Nachmittag faul mit DVD und Computerspielen verbracht. Am Abend gönnten wir uns dann ein üppiges Menü im Chinarestaurant, während draussen die Welt im Regen unterging.

Ich habe für meinen Teil jedenfalls vom malern, renovieren und heimwerkern für die nächsten Wochen und Monate die Schnauze voll. So schnell möchte ich das jedenfalls nicht wieder tun müssen.

Halo für Atari 2600

Der Titel ist kein Scherz. Natürlich läuft das Spiel nicht in 3D als Egoshooter, aber jetzt gibt es das Spiel Halo für die Atari 2600 Konsole. Im Prinzip sieht man das Spielfeld Raumweise von oben, es gibt Hindernisse und natürlich böse Buben, auf die man schiessen kann. Angeblich soll es am Ende auch einen Boss geben.

Halo 2600 Title screen (Atari 2600)
Halo 2600 Title screen (Atari 2600)

Das ganze Spiel ist in 4K ROM realisiert und recht farbenfroh. Wichtig ist, daß man die Pistole nicht vergisst einzusammeln, sonst kann man nicht schiessen. Im ersten Screen einfach nach oben gehen, dort findet man die Kanone dann.

Halo 2600 ingame (Atari 2600)
Halo 2600 ingame (Atari 2600)

Insgesamt fühlt es sich wie ein 2600er Spiel an, simpel, aber farbenfroh gemacht. Mangels Harmonycartridge oder dgl. kann ich das Spiel nicht auf meiner echten Atari 2600jr Konsole ausprobieren. Unter dem Emulator Stella läuft es allerdings.

Halo 2600 - the all important gun (Atari 2600)
Halo 2600 - the all important gun (Atari 2600)

Download und Diskussion auf AtariAge: http://www.atariage.com/forums/topic/166916-hao-for-the-2600-released-at-cge-download-the-game-here/

Have you played Atari today?

Unliebsame Überraschung im Keller

Heute Mittag war ich erst beim Obi um für die anstehende Maleraktion noch Werkzeug und Hilfsmittel zu organisieren. Im Anschluß wollte ich das Material dann in die neue Wohnung bringen und gleich Dinge mitnehmen, die ich ich schon im Keller hier deponiert hatte.

Als ich die Kellertüre öffnete,  kamen mir schon durchgeweichte Umzugskartons entgegen. Bei einem der Unwetter der letzten Tage muss auch was in den Keller gekommen sein. Ich hatte zwar ausser der zum Glück in Plastiktüten verpackten Dinge nur Kartons und Schrott drin, aber ärgerlich ist es schon. Ich habe 3 Verpackungskartons für meine TFTs gerettet, da ich die Geräte beim Umzug möglichst sinnvoll verpackt haben will. Derzeit trocknen die Kartons auf der Fensterbank im Badezimmer, ich hoffe, daß sie nicht zerfallen und ich sie zumindest für eine Transportaktion noch benutzen kann. Auch mein schönes altes Stereoregal hat was abbekommen. Vllt trage ich das sogar noch temporär hoch, damit es nicht kaputt geht.

Meine gute alte Betastrahlenkanone aka das altes TV ist nun garantiert kaputt, die stand im Wasser und wartete auf den Schrotter. (Notiz an mich selbst: Elektroschrott organisieren!)

Ansonsten hab ich den Kram gut in die neue Wohnung geschafft und dort spontan alle Rolläden heruntergelassen, damit sich die Wohnung nicht unnötig aufheizt.

Eine Sache fiel mir aber negativ auf, wir sind noch nicht mal eingezogen, es hängt noch kein Schild am Briefkasten, aber dennoch ist der Kasten schon voll mit Werbeschrott und Zeitungen. Manchmal wünschte ich mir ein System, wie in Österreich, wo es keine Schlitze gibt, sondern nur der berechtigte Postbote einen Schlüssel hat, um die ordnungsgemäße Post zu hinterlegen. Keine Chance für Werbewurfsendungen!

Ansonsten gönn ich mir jetzt für die nächsten 14 Tage den letzten faulen Samstag :) Ab nächster Woche wird gemalert und gewerkelt.