“Du hast doch Ahnung von Computern?”

Wer kennt diese Frage nicht und erwartet mit Grausen, was darauf folgt: die freundliche Bitte für andere Leute Kabel richtig reinzustecken und Anweisungen zu befolgen, die auch nur auf dem Bildschirm erscheinen oder in der Anleitung stehen.

Ich für meinen Teil bin diese Art von “Support” ziemlich satt und daher musste ich spontan schmunzeln, als ich über folgenden Artikel stolperte: http://thedailywtf.com/Articles/Could-You-Explain-Programming-Please.aspx

:D

Abenteuer Duschvorhang

Eben kam mir beim Duschen mal wieder der Duschvorgang vor die Füße gepoltert, so wie heute früh und gestern und vorgestern abend auch schon. Jetzt habe ich dieses Mistkonstrukt satt!

Solang es funktioniert hat, war es eine simple Do-It-Yourself-Konstruktion aus dem Baumarkt, die mein Vormieter montiert hatte. Aber nun hat sich einer der Haken von der Decke gelöst und da ich wenig Lust verspüre da sinnlos einen Dübel reinzuprügeln, werde ich mittelfristig etws Neues montieren müssen.

Das ist nicht schlimm, denn im Prinzip war es bisher auch nur eine mehr fliegend als fest montierte Stange quer über der Badewanne mit dem Vorhang dran.

Muss ich eben aufpassen, damit ich das Badezimmer nicht unnötig flute :D

XaAES – Vorteile und Nachteile

Letzten Sonntag habe ich auf meinem Falcon mal XaAES ausprobiert. Ursprünglich wollte ich ja nur schauen, ob das das Problem mit Teradesk löst, die Auflösung zu wechseln. Tut es nur indirekt, nicht über Teradesk, aber über das XaAES Menü.

Insgesamt hat es mich nicht nicht überzeugt, was aber an meinen Anforderungen an den Atari liegt. Für mich ist Multitasking zweitrangig, dafür müssen GFABASIC, der Turbo Assembler und die von mir geschriebenen Programme laufen. Mit XaAES war dies alles nicht mehr gegeben, saubere Applikationen (z.B. qed, Highwire oder aftp) liefen problemlos, aber alle ST-Programmen knallten (die meisten meiner eigenen selbstgeschriebenen Programme auch).

Insgesamt schließe ich daraus, das AES ist die Quelle der Inkompatibilitäten, MiNT selber nur sehr sehr mittelbar.

Vorteile von XaAES:

  • modernes Look’n’Feel
  • funktioniert auch ohne Desktop (Programmlauncher eingebaut)
  • Fileselector mit Tastaturbedienung (das fand ich echt nett)
  • Kernelmodul für FreeMiNT

Nachteile von XaAES:

  • Kernelmodul verlangt passenden MiNT-Kernel (d.h. ich musste erstmal updaten)
  • nicht kompatibel mit “unsauberen” Programmen (GFABASIC oder Turbo Assembler werfen sofort Bomben)

Insgesamt bin ich der Meinung, daß XaAES klasse ist, wenn man mit modernen GEM-Programmen arbeitet, die sauber geschrieben sind. Wenn man aber so wie ich bei alten ST-Programmen bleibt, dann bringt es mehr Nachteile.

Daher gilt für mich: Singletasking bleibt mir auf dem Atari weiterhin erhalten! Tatsächlich benutze ich CrippleMiNT, damit habe ich die Vorteile von MiNT (TOS-Patches!), MiNT-Net (interessant für die Netusbee, da bessere Transferraten) und kann aber weiterhin das AES vom alten TOS benutzen, Singletasking nur, aber sehr kompatibel zu alten ST-Programmen!

Have you played Atari today? Part 4

Ja, habe ich. Für das aktuelle STOT Spiel, Turrican, habe ich eine Runde gezockt. Allerdings werde ich mit dem Score keinen Blumentopf gewinnen, lächerliche 66700 Punkte habe ich geschafft. Aber dabei sein zählt :-)

Die Atari ST-Version von Turrican
Die Atari ST-Version von Turrican

Ich hoffe ja noch, daß im D-Bug Adventskalender der Nachfolger, Turrican II, auftaucht. Der Teil ist IMHO nämlich sehr viel spielbarer und verdient definitiv einen Patch, damit er auch auf dem Falcon läuft.

All in all muss ich fragen: Have you played Atari today? :-D

Compumate Heimcomputererweiterung für Atari 2600

Letztes Wochenende habe ich bei Ebay einen Compumate (deutsche Auflage von Quelle) ersteigert. Ich habe das Gerät erstaunlich günstig bekommen, für nur wenig mehr als 23€, und es gilt als eher seltenes Sammlerstück.

Machen kann man damit nicht gerade viel, es spendiert dem 2600 eine schwabbelige Gummitastatur, einen BASIC Interpreter, ein Musikprogramm und ein Grafikprogramm, mit dem Klötzchenwise auf dem TV malen kann.

Da der Compumate weder viel RAM spendiert (1,7K frei), noch eine gute Auflösung hat, 12×10 Text mit interlacing, kann man damit natürlich praktisch nicht viel machen. Die Anleitung spricht in großen Tönen von einem vollwertigen Heimcomputer, auf dem man BASIC lernen kann.

Praktischer Einsatz ist davon nicht geplant (auch wenn mir das so mancher wohl unterstellen würde), sondern ich habe es nur als Sammlerstück ersteigert. Komplett mit Anleitung und funktionsfähig. Nur die Kabel zum Anschluß an einen Kassettenrekorder (Programme laden und speichern) fehlen.

Hier ein paar Bilder:

Compumate am 2600jr
Compumate am 2600jr
Originalkarton Compumate (Vorderseite)
Originalkarton Compumate (Vorderseite)
Originalkarton vom Compumate (Rückseite)
Originalkarton vom Compumate (Rückseite)