Indonesischer Klebreispudding

Hier ein Rezept für indonesischen Klebreispudding. Am Freitag gab es ähnlichen in Clausthal, mit diesem Rezept hier müsste er aber noch besser gelingen:

Zutaten:

  • 300g schwarzer Klebreis
  • ca 1,3l Wasser
  • 2 Pandanus-Blätter oder 1 Zimtstange
  • 180g Palmzucker
  • 380ml Kokosmilch
  • 2 Prisen Salz

Zubereitung:

Den Reis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser so lange abspülen, bis die ablaufende Flüssigkeit klar bleibt. Den Reis dann abtropfen lassen und anschließend in einen Topf geben. Das Wasser hinzufügen und den Reis darin 10-12 Stunden quellen lassen.

Danach langsam in dem Wasser erhitzen und zum Kochen bringen. 45 Minuten auf mittlerer Flamme kochen lassen.

Die Pandanus-Blätter mit dem Messer mehrfach einschneiden oder die Zimtstange 1- bis 2-mal durchbrechen. Nach der angegebenen Zeit zum Reis hinzufügen und den Palmzucker unterrühren. Eventuell öfters etwas Wasser dazugeben.

Den Herd herunterschalten und den Reis unter mehrfachem Rühren auf niedrigster Flamme weitere 20-25 Minuten garen. Zimstange oder Pandanus-Blätter herausnehmen. Der Reis sollte anschließend die Flüssigkeit aufgenommen haben und weich sein.

In der Zwischenzeit die Kokosmilch mit dem Salz verrühren und in einem Topf zum Kochen bringen. Auf kleinster Flamme 15-20 Minuten so lange kochen, bis die Sauce eine cremige Konsistenz annimmt. Den fertiggekochten Reis mit Palmzucker abschmecken, auf Schälchen verteilen und mit der Kokossauce servieren.

Guten Appetit!

zurück aus dem Urlaub…

Tja, da bin ich nun wieder daheim.

Die vergangene Woche war sehr schön und entspannend. Am Montag brachten mich meine Eltern via Thüringen hoch nach Clausthal. Auf der Fahrt bewunderte ich die Autobahntunnel durch den Thüringer Wald bei Suhl. Diese Strecke ist sehr sehenswert und gut befahrbar. Bei gutem Wetter hat man herrliche Blicke und bei schlechtem (so wie am vergangenen Montag) immerhin Tunnel, wo der Regen nicht stört. In Creussen kauften wir nochmals Wurst, wo ich mir dann doch einmal ein Stück gute Thüringer Knackwurst mitnahm.

Clausthal entpuppte sich dann wie ich es verlassen hatte, und die Erinnerungen, die aufkamen, waren nicht von der angenehmsten Sorte. Wäre Janina nicht gewesen und hätte auf mich gewartet, ich hätte laut geschrien: “Ich will hier schnellstens wieder weg, ganz ganz schnell und nie wieder zurücksehen.”

Insgesamt machten wir uns dann eine schöne Woche, halb an der Grube, halb in Clausthal. Viel kuscheln und futtern, Film schauen. Frauenfilme, aber es machte mir nichts aus, es war sogar amüsant. Wir schauten uns “Dirty Dancing” und “Pretty Woman” an. Letzteren kannte ich noch nicht einmal, insofern hat es nicht geschadet. Ein guter Film, in der Tat, und nicht nur für Frauen…

An der Grube sanierten Mauli und Fauli die Front der Kaue. Ursprünglich sollte nur die Verkleidung getauscht werden, aber die torfigen Balken und kaputte Isolierung dahinter führte rasch zu einer Totalerneuerung. Fotos von dieser Aktion stelle ich noch ins Fotoalbum.

Auf jeden Fall hat es Spass gemacht, mal wieder die Grube zu sehen und mit Mauli und Fauli zu reden, abschalten. Ich habe massiv gemerkt, ich vermisse die Grube und die samstäglichen Ausflüge. Ich glaube, zur Mettenschicht werde ich dann wenn irgendmöglich erscheinen. Das muss ich aber noch planen.

In Clausthal selbst experimentierten Janina und ich mit Süßkartoffeln aus dem Wok (vorsicht, nicht zu lang erwärmen, die werden weich und matschig wie Steckrüben *brrrrrrrrrrrrrrrrrrr*), besuchten spontan Wiebke im Wohnheim und planten ein großes Essen.

Am Freitag trafen wir mit der alten Clique zusammen und aßen gemeinsam bei Sara und Rossi zu abend. CM und Annika waren maximal pünktlich, was mich verwunderte, aber ich nahm es sehr positiv auch. Auch Martin und Wiebke kamen wenig später.

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei und habe keine Fotos, aber es war sehr schön. J und ich kochten ein schnelles asiatisches Menü, welches offenbar gut ankam. Die Rezepte dazu werde ich noch online stellen. Konkret gab es wokierte Süßkartoffelsticks mit kleinen Frühlingsrollen als Vorspeise, als Hauptgang Gemüse mit Hähnchen in Tandoori Marsala aus dem Wok und zum Nachtisch Klebreispudding.

Wie hatten richtig Spaß und die Geschichten von der TU führten mir nur vor Augen, wie gut es doch ist, vom Berg der Verrückten runtergekommen zu sein.

Von Annika und CM bekamen wir spontan eine schöne CD von Roy Orbison geschenkt, und Annika hatte superleckere Pralinen gemacht. Da muss ich mich zusmmenreissen, sonst hält mein Vorrat davon nicht lange ;)

Gestern fuhr ich dann zurück. Sara und Rossi waren so nett und brachten mich nach Osterode runter zum Bahnhof. Alles lief gut, der ICE in Göttingen war pünktlich und ich hatte Lesestoff dabei, aber in Ulm verpasste ich den Anschluß um ganze 3min. Nach laaaaaaaaaangem Warten auf den Anschlußzug gammelte dieser dann noch 10Minuten in Ulm rum. Oder zu deutsch: ein ICE später mit Verspätung, und ich hätte nicht auf dem Bahnhof warten müssen. Arf! Deutsche Bahn – no further comments! :P

Um 9 war ich dann gestern wieder hier daheim in Friedrichshafen.