Wiz Nachfolger mit Codenamen “Caanoo”

Der GP2X Wiz soll wohl im Sommer durch ein kompatibeles Nachfolgemodell mit Codebezeichnung “Caanoo” ersetzt werden.

GP2X Wiz Nachfolger Caanoo
GP2X Wiz Nachfolger "Caanoo"

Bisher benannte Spezifikationen der Konsole lauten wie folgt:

  • CPU ARM9 533MHz + 3D GPU
  • RAM 128MB
  • Internal Memory 2 GB
  • 3.5-inch LCD 320 × 240 display
  • External Memory SD / SDHC
  • Motor vibration  G sensors
  • Dimensions 146 (w) × 70 (h) × 18.5 (d) mm
  • OS Linux
  • Video Mpeg4, Xvid, Divx
  • Audio WAV, OGG
  • Photo JPEG, BMP, GIF, PIG
  • TXT e-book
  • Flash lite2.1
  • Wi-Fi network
  • Color: black, white, metallic red, silver

Mit dabei soll wohl ein rein analoger Joystick sein. Ich selber halte davon wenig, aber müsste man sehen, wenns soweit ist. Ein Upgrade plane ich so schnell jedenfalls nicht. Ich bin mit meinem GP2X Wiz weiterhin sehr zufrieden!

Mehr zum Thema unter http://lostsite.altervista.org/wiz/?p=1399 bzw. http://forum.gp2x.de/viewtopic.php?f=37&t=9724

Der kurze Weg zur RS232

Da mein neuer ACER AS X1301-3 von Haus erstmal keine RS232 Schnittstelle mitbrachte, hatte ich schon beim Kauf darüber nachgedacht. Schließlich brauche ich einen solchen Port für meine Mikrocontrollerprojekte und -basteleien.

Da der Rechner laut Datenblatt über einen PCI Express x1 Slot verfügte, kaufte ich gleich eine passende Steckkarte mit. Heute morgen habe ich mich dann daran gemacht , die Karte einzubauen. Das Garantiesiegel am Rechner habe ich geflissentlich ignoriert und die Seitenverdeckung abgeschraubt.

ACER AS X1301-3 von innen (PCIe Slots oben rechts)
ACER AS X1301-3 von innen (PCIe Slots oben rechts)

Wie man schön sieht, ist die Grafikkarte doch nicht Onboard, sondern belegt einen PCI Express x16 Slot ganz oben. Immerhin, das erlaubt später mal einen Austausch. In den x1 Slot darunter setzte ich also die RS232 Karte von Delock. Genau eine Delock 89236 mit 16C950 Uart.

Delock 89236 RS232 für PCI Express x1
Delock 89236 RS232 für PCI Express x1

Windows  7 erkannte die Karte erstmal nicht, mochte sie aber nach dem ich von der Treiber-CD einen passenden Treiber eingespielt hatte. Mit Teraterm konnte ich dann auf mein Phytec Mikrocontrollerboard über die frische RS232 zugreifen. Warum Windows die Schnittstelle allerdings als COM3 einbindet, wenn es sonst keine RS232 im System gibt, erscheint mir aber fragwürdig.

Unter Linux war es zunächst etwas wackelig. Beim ersten Booten zeigte der Kernel die Schnittstelle zwar korrekt über dmesg an, aber beim Zugriffsversuch bekam ich einen I/O Error.

[    0.650679] Serial: 8250/16550 driver,
 4 ports, IRQ sharing enabled
[    0.650942] serial 0000:03:00.0:
 PCI INT A -> Link[AE2A] -> GSI 16 (level, low) -> IRQ 16
[    0.650950] 1 ports detected on
 Oxford PCI Express device
[    0.651010] ttyS0: detected caps 00000700
 should be 00000100
[    0.651014] 0000:03:00.0: ttyS0 at MMIO 0xfd9fd000
(irq = 16) is a 16C950/954

Nach einem Reboot funktionierte es allerdings und ich konnte das Board wie unter Windows mit gtkterm ansprechen:

GTKTerm
GTKTerm

Ob die Schnittstellenkarte auch mit meinem AVR-Board harmoniert, muss ich noch herausfinden. Da allerdings Linuxseitig der reguläre Treiber für RS232 Schnittstellen verwendet wird, bin ich eigentlich recht zuversichtlich.

Insgesamt müsste die Delock 89236 Karte damit Linux tauglich sein!

Linux auf dem ACER AS X1301-3 : ein erstes Fazit

Meinen neuen Rechner habe ich ja mittlerweile eine knappe Woche. Beginnend am Sonntag habe ich auch Linux installiert und eingerichtet.Die Linuxtauglichkeit des ACER AS X1301-3 will schließlich betrachtet werden.

Nach einem anfänglichen Versuch mit Kubuntu und KDE4, habe ich mich dann ganz fix für Gnome umentschieden. KDE4 hat zuviel geändert, das ganze Bedienkonzept ist anders, die Optik zu bunt und verspielt, vorallem aber habe ich sovieles vermisst. Ergo nach langen Jahren mit KDE mal wieder Gnome :)

Rein technisch ist es jetzt ein Ubuntu LTS 10.04 Lucid Lynx mit 64Bit geworden.

Ansonsten ist alles ganz erfreulich, Skype läuft endlich, komplett mit Video und Ton unter Linux bei mir. Die Webcam lief ohne Treiber von Hand bauen zu müssen, in den USB Port eingesteckt und lief.

Die Datenrettung ging sehr leicht. Die alte Platte habe ich in ein externes Gehäuse gesteckt und einfach angeschlossen. Ubuntu erkannte auf Anhieb alle Partionen darauf und der Rest war eigentlich nur noch runterkopieren. NTFS wird mittlerweile mit einem modernen Treiber eingebunden, auch mit Schreibzugriff. Truecrypt liess sich ebenfalls installieren und bietet auch unter Linux nun ein GUI, welches dem GUI unter Windows sehr ähnlich ist.

Die meisten Emulatoren habe ich entweder compiliert oder aus Paketen installiert, läuft soweit ganz gut. DVD und Filme lief auch mit der Hilfe der Ubuntu Wikis.

Die Onboardgrafik mit NVIDIA Chipsatz wird auch vom NVIDIA Treiber erkannt und liefert unter Linux OpenGL. Nexuiz läuft recht glatt, ebenso OpenGL beschleunigte Emulatoren.

Booten tut die Kiste erfreulich flott, auch Eclipse ist nicht mehr so träge wie auf älterer Hardware. Als einziges fehlt mir noch RS232 und der Test wie es mit meinen Mikrocontrollerbasteleien aussieht.

Insgesamt lief eigentlich alles out of the box und ohne Klimmzüge.

Mein Fazit: Der ACER AS X1301-3 is voll Linux tauglich und ein selbstgemachter Kernel ist heutzutage für die meisten Ansprüche nicht mehr nötig.

Mein neuer PC ist da….

Zur Lösung meiner PC Misere habe ich am Dienstag einen ACER AS X1301-3 geordert. Die Lieferung war erstaunlich flott und heute Mittag um Halb 1 klingelte DHL und brachte mein neues Prachtstück vorbei.

Da ich keinen neuen dicken Tower haben wollte, habe ich mir etwas ausgefallerenes ausgesucht, ohne den Geldbeutel zu sprengen. Insgesamt verspricht die Kiste bislang, was ich mir erhofft hatte.

Acer AS X1301-3 im PC Tisch
Acer AS X1301-3 im PC Tisch

Geworden ist es also ein ACER AS X1301-3 mit Athlon Dualcore und Nvidia Onboard Grafik. Kleiner Formfaktor, Hardwarespecs wie ich sie haben möchte, ohne einen wassergekühlten Gamer PC zu kaufen. Ein paar Dinge habe ich dann nicht mehr. Platz für weitere Platten oder Laufwerke oder Erweiterungskarten. Aber in meiner alten Kiste war ansich auch nur ein zusätzlicher DVD Brenner und meine alte Win TV drin. Letztere habe ich länger nicht mehr benutzt, das ist also kein Verlust. Die Floppy wird nun im PC bei mir ebenso ausgephast. Für die Ataris habe ich ja Ethernet oder die Satandisk.

ACER AS X1301-3 Frontpanel mit Kartenleser
ACER AS X1301-3 Frontpanel mit Kartenleser

Akut habe ich nur die Grundinstallation laufen, Win 7 und Dualboot mit Ubuntu Linux 10.04 LTS. Aber Linux ist noch nicht groß eingerichtet, es startet und gut. Im Moment sitz ich noch unter Windows ;)

Ich werde mehr berichten, wenn es etwas dazu gibt.

Aus dem lokalen Käseblatt….

Manchmal kann es schon sehr lustig sein, die Anzeigenseiten in lokalen Käseblättern zu studieren.

Hier eine Kostprobe aus dem “Wochenblatt” von heute dem 20.Mai.2010 :

Aus dem lokalen Käseblatt
Aus dem lokalen Käseblatt

Ich kann mir da ein Schmunzeln einfach nicht verkneifen ;)

OpenOffice für 96EUR monatlich über 2 Jahre?!?

Ja, genauso wie Du gerade, so doof habe ich auch geschaut. Eigentlich wollte ich nur eine aktuelle Version von OpenOffice für Windows herunterladen, dabei stolperte ich über die folgende leider allzu professionelle Abzockerwebseite (zum Vergrößern Bild bitte anklicken):

OpenOffice Abzockewebseite
OpenOffice Abzockewebseite

Man beachte die eh falschgeschriebene URL. Irrtümlich nahm ich an, das Projekt hätte mittlerweile eine klassische URL. Falsch gedacht, aber das ist nicht so schlimm.

Auf der einen Seite wird hier OpenOffice korrekt als Freeware bezeichnet, auf der andere Seite aber im Kleingedruckten ein 2 Jahresabo a 96€monatlich angepriesen (Hervorhebung im Bild von mir). Insofern rechtlich leider wasserdicht, denn niemand verbietet Freeware oder Software, die unter GPL steht, auch zu verkaufen.

Ein Anmeldeformular, welches für ein freies Programm zum herunterladen auszufüllen ist, sollte sämtliche Alarmglocken aktivieren. Zumal wenn es wie bei dieser Seite nach allzu persönlichen Details wie Adresse und Telefonnummer fragt. (Russisch Inkasso läst grüßen…)

An der Stelle kann ich nur den Kopf schütteln. Hier wird wieder einmal mit völig unbedarften Leuten gespielt und gutgläubige Surfer, die zu schnell klicken und nicht lesen, werden massiv zur Kasse gebeten. Für kein Ergebnis oder keinerlei Gegenwert!

Solche Saubeutel von Menschen und Firmen gehören gesteinigt und von diesem Planeten vertrieben. :(

Es gibt nur eine einzige legale Webseite, von der das echte OpenOffice kostenlos und ohne Abzocke bezogen werden kann. Das ist http://de.openoffice.org/

Diagnose: Grafikkarte kaputt – oder schlimmer

Anfang April hatte ich das folgende Phänomen mit meinem Standrechner schonmal. 4 Tage vom Netz trennen und er lief wieder. Vorige Woche Dienstag hatte ich das Proble wieder, am Mittwoch berappelte er sich, bevor ich in den Kurzurlaub fuhr und gestern abend wieder nada.

Der Rechner zeigt beim Booten keinerlei Bild mehr an, kein Grafkkarten BIOS, kein Rechner BIOS, kein Betriebssystem. Die LEDs der Tastatur bleiben dunkel, der Resetbutton reagiert nicht, nur Power an und aus.

Ich habe die Kiste entstaubt, probeweise Karten entfernt, enstaubt und wieder eingebaut, aber kein Erfolg. Eine aktive Kontrolle aller Lüfter ergab, alle in Ordnung, drehen sich, wenn Strom da ist und sind nun auch weitesgehend Staubfrei.

Da der Recher nicht mal mehr ein BIOS anzeigt, muss ein grundlegendes I/O Device fehlen. Ich hoffe derzeit noch es ist die Grafikkarte, denn wenn nicht bleibt eigentlich nur die CPU über, die das System lahmlegt, dadurch dass sie die Grafikkarte nicht mal mehr grundlegend aktiviert. Letzteres würde mich wundern, denn die Wärmeüberwachung hat nicht angeschlagen und letzten Mittwoch von 17:30 bis 18:20 lief noch alles ganz gewöhnlich.

Akut bin ich mir unsicher, was ich tun soll.