Archive for the ‘Web’ Category.

Was darf man mit digital gekaufter Musik machen? – ein Artikel bei irights.info

Statt den Inhalt zu duplizieren, kann jeder den Artikel selbst lesen: http://www.irights.info/?q=content%2Fklicksafe-cds-digitale-musik-mp3-nutzungsrechte

Danke an Lars für den Link!

Tuxfamily steigt auf Gopher um

Ich wundere mich ja immer wieder. Eben kam über die Hatari Mailingliste von Thothy der Hinweis, die Hatari Webseiten müssten auf Gopher umgestellt werden, da der Hoster Tuxfamily umsteigt: http://tuxfamily.org/en/news/2012040100

Viele werden sich erstmal fragen, was ist eigentlich Gopher? Gopher ist ein Übertragungsprotokoll ähnlich wie HTTP, es ist etwas älter und war Anfang der 1990er Jahre der Vorläufer des Hypertextes, bevor HTTP und damit das bekannte WWW den Siegeszug antrat. Gopher ist hierarchisch mit Menüstrukturen aufgebaut und meistens textbasiert.

Mehr zu Gopher bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Gopher

Meine Meinung ist da sehr geteilt. Ich persönlich bin eigentlich ein Fan von Gopher und seiner Effizienz. Während meines Studiums habe ich mich mit Gopher beschäftigt und auch einen eigenen Gopherserver in Bash geschrieben. Aber es gibt natürlich auch ein ABER. Gopherclients sind praktisch ausgestorben und moderne Webbrowser unterstützen das Gopherprotokoll nicht mehr nativ.

Die Masse der Anwender, auch gerade im Bereich Emulatoren, ist einfach an das multimediale WWW gewöhnt und wird reine Gopherseiten eher nicht mehr nach Informationen durchsuchen oder gar auffinden.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt. Aus Geeksicht sage ich “Daumen hoch”, aus Anwender- und Nutzersicht schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen.

*EDIT* Da mir gerade beim Posten das Datum ins Auge sticht…ich hoffe mal ganz stark es handelt sich bei der Umschaltung auf Gopher um einen Aprilscherz…nachher gibts hoffentlich Entwarnung.

Nachtrag 2.4.2012: Gottlob ein Aprilscherz, aber ein ziemlich heftiger, der auch  durchaus wahr hätte sein können. Manche FOSS Propheten sind mir einfach doch zu radikal…

Google Reader …. eine Betrachtung

Seit einigen Wochen habe ich ja ein Android Tablet für unterwegs und abends am TV(jaja Bericht folgt noch). Natürlich lese ich darauf auch diverse und zahlreiche RSS-Feeds. Leider stellte ich ganz schnell fest, wenn man verschiedene Feedreader benutzt und diese die Feedlisten und vorallem die gelesenen Artikel nicht synchronisieren, dann wird das Ganze schnell unübersichtlich.

Ich habe etwas gezögert, dann aber schnell auf dem PC den bisherigen genutzten Lifearea abgesetzt und bin auf den webbasierten Google Reader umgestiegen. Eigentlich bin ich ja etwas vorsichtiger, was den Datenmoloch Google angeht, aber andererseits sind zumindest die von mir abonnierten Feeds sowieso ohne Login lesbar.

Das Webinterface ist ganz ok, allerdings benötigt es modernste HTML5 Technologie, um komplett zu funktionieren. Es geht auch ohne, aber halt nicht so gut. Dafür gibt es für Android eine entsprechende App und diese synchronisierte aonierte Feeds und vorallem die gelesenen Posts. Das bedeutet, wenn ich via PC einen Artikel über den Google Reader lese, dann sehe ich ihn auf dem Tablet nicht mehr als gelesen. So sieht man wirklich nur noch, was wirklich aktuell ist, ein Newsstream.

Kurz und knapp: der Google Reader gefällt mir, ich hoffe, nur daß noch mehr externe Clients ein Feature zur Synchronisierung bekommen. Neue Versionen von Lifearea können das zwar, abe rich habe eine solche nicht compiliert bekommen.

Auf jeden Fall sind RSS-Feeds ein Feature des Netz, welches ich nicht mehr missen möchte.

PS: Für Ataris gibt es noch keinen ordentlichen RSS-Reader ;)

Neuer Look meines Blogs

Nach guten 3 Jahren Betrieb meines Blogs hatte ich mal Lust auf eine optische Erneuerung. Ich habe ein neues Theme installiert, welches hauptsächlich die Spaltenbegrenzung aufhebt und in Summe weniger optische Ränder verwendet.

Ich bin soweit ganz zufrieden damit :)

Jetzt bin ich doch bei Facebook

Facebook Logo

Facebook Logo

Janina hat mich irgendwie dazu verleitet. Jetzt kann man mich auch über Facebook finden. Allerdings sage ich gleich, pauschal “Freundschaften” eingehen, ist nicht mein Ding. Ich muss die Leute schon irgendwie kennen oder eine andere Art von Kontakt dazu haben.

Eine tiefere Beziehung zu dieser Plattform werde ich aber nicht eingehen, dafür ist mir der Datenschutz zu problematisch. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Nochmal SPAM, von der besonders unglaubwürdigen Art

Mal wieder fand ich heute lustigen SPAM in meinem Emailpostfach. Bei dem holperigen Text kann man nur lachen, zumal ich eh Kein Kunde bei der Postbank bin.

Von: Online-Banking <direkt@postbank.de>
An: undisclosed-recipients : ;
Betreff: Sehr geehrter Kunde
Datum: 31.08.2010 03:37:44

Sehr geehrter Kunde,

In einem Projekt, um zu ??berpr??fen personenbezogenen Daten w?hrend unserer Bank erbrachten Leistungen gab es eine Diskrepanz hinsichtlich der pers?nlichen Daten, die Sie bei der Unterzeichnung kontrakt.

Um dieses Problem zu l?sen und zu vermeiden schlie?en Ihren konto, bitte ??berpr??fen und aktualisieren pers?nlichen Daten hier.

? 2010 Deutsche Postbank AG

Spätestens bei dieser schlechten Übersetzung sollte selbst dem dummsten Deppen auffallen, daß diese Email nicht von der echten Postbank stammt. Banken würden solche Daten dazu prinzipiell niemals online abfragen oder generell erfragen. Wer das Kleingedruckte in den Vetrrägen liest, weisst das auch.

Wer darauf reinfällt, ist selber schuld!

Schon wieder SPAM….

Mal wieder aus der SPAM Box. Ich zitiere mal wieder verbatim, damit der Sinn (?) erhalten bleibt.


Von: admin@cbrnknowledge.com
Reply-to: admin@cbrnknowledge.com
An: Matthias Arndt
Betreff: Matthias edit biography
Datum: 21.07.2010 22:02:23

C O N T I N E N T A L   B R O A D C A S T I N G  N E T W O R K  I N C.
If you do not wish to be notified Unsubscribe me from this list

Matthias,

It is my pleasure and with great distinction that I inform you that as of July 21, 2010, you are requested to appear in our upcoming release of the 2011 directory showcasing the WHO’S WHO of Worldclass business leaders.

Our forum is renowned by professionals and executives who express continuous knowledge, experience and achievement in their occupation industry or profession.

On behalf of our members and staff, we wish you continued success.

view profile:

http://www.Matthias.Arndt.cbrnknowledge.com

After you emend your profile, find out Who’s Missing.

William Whitaker
Vice President Research Division

Continental Broadcasting Network
Who’s Who World Class Alliance
23 Briaroot Drive
Smithtown, NY 11787

T h i s  i s  a n  a d v e r t i s e m e n t


Was zum Geier will der mir verkaufen? Zur not auch wieder nur die Emailadresse abgraben, aber rein inhaltlich macht der SPAM nicht mal Sinn. Nur weil ich eine Webseite betreibe, habe ich nicht automatisch ein Geschäft, geschweige denn ein internationales.

Neues aus der SPAM Box

Als ich eben meine morgendliche Email abrief, fand ich folgende Mail in meinem SPAM-Ordner.


From: “medicine convention” <mail@conferencemedic.com>
To: “Matthias Arndt”
Subject: Jerusalem convention
Date: Sat, 17 Jul 2010 08:41:00 +0300

Ankuendigung fuer Aerzte, Therapeuten und Krankenpfleger,

Wir moechten Ihnen die Internationale Konferenz ueber integrative Medizin in Jerusalem
(Oktober 2010) bekanntmachen.

Es handelt sich um ein Treffen medizinischer Fachleute aus aller Welt, das sich mit Mitteln und Wegen beschaeftigt, die wissenschaftlichen  Prinzipien moderner Medizin mit den holisitischen Prinzipien alternativer  Medizin zu vereinen.

Weitere Details und Anmeldeformulare finden Sie auf der Internetseite der Konferenz: conferencemedic.com/de

Fuer weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung,

Avraham Fried

Director

The Jerusalem International Conference on Integrative Medicine

Sollten Sie nicht zu den medizinischen Berufen gehoeren, so entschuldigen Sie uns bitte, und klicken hier um Ihre Adresse zu entfernen.


Das Thema ist so hanebüchen, daß der Zweck sofort klar ist. Die Email soll Benutzer dazu bringen, auf den “Unsubscribe” Link zu klicken und somit die eigene Emailadresse zu bestätigen, damit noch mehr SPAM verschickt werden kann.

Das schlimme ist, SPAM ist nicht mal mehr nervtötend, sondern gehört schon so zum Alltag. Traurig eiegentlich :(

GlueSTik für Mint korrekt konfigurieren

Wenn man unter Mint Mintnet benutzt, um über die Netusbee oder Hydra auf das Netzwerk zuzugreifen, so funktionieren erstmal nur Programme, die auch das Mintnet API benutzen. Damit man den älteren Standard Stik bzw Sting benutzen kann, muss ein kleines Hilfsprogramm namens Gluestik installiert werden.

Am besten ruft man Gluestik aus der Autostartsequenz von Mint auf, nachdem man Netzwerktreiber und Mintnet geladen hat. Wichtig ist, daß die spezielle Konfigurationsdatei von Gluestik sinnvolle Werte enhält.

Bei mir hatte es zwar mal ohne eine solche funktioniert, aber danach hatte ich dann irgendwie Probleme.

Die folgende Datei sollte unter C:\STIK_CFG\DEFAULT.CFG abgelegt und mit sinnvollen Werten belegt werden. Vorallem Emailaddresse und die diversen Serveradressen, etwa NAmeserver und SMTP Host, sollten vernünftige Werte haben.

Die Einstellungen bzgl PPP können bei Betrieb mit einem LAN-Interface natürlich ignoriert werden. Das originale STIK (ST Internet Access Kit) war für Betrieb mit einem Modem ausgelegt.

# STiK config file C:\STIK_CFG\DEFAULT.CFG
#
# VAR = VALUE           :standard format
#
#   Non existent vars are 0 (FALSE) by default.
#   Variables without "= value" are set to ON
#   Variables with " = " but no value are set to 0. (ie: = nothing)
#
#   TRUE  and ON  are acceptable substitutes for 1
#   FALSE and OFF are acceptable substitutes for 0
#
#   Lines not beginning with an alphabetic character are ignored.
#
#   Currently only 100 variables can be specified.  Extra VARs are ignored.
#
#   The variable names and boolean values are not case sensitive.
#   Values may be case sensitive depending on usage.
#
#
#   Memory to be reserved.  This is for ALL of TCP's internal memory
#   requirements, except the space to store the config file.
#   This includes all input queues, output queues, DNS cache, etc...
#   It must be large enough to cope, plus a bit extra for luck :-)
#   If unset, defaults to 75000 bytes.
#
ALLOCMEM = 100000
#
#       Use the program `listport.tos' to list the serial ports
#       available with your hardware configuration.  Use the
#       port name exactly as it appears in the listport display,
#       including correct capitilisation and spaces.
#
#       If SERIALPORT is not set, or has an invalid port name,
#       the default is to use the first port listed by listport.tos
#       So if that port is the one you want to use, you don't need
#       to set this variable.
#
SERIALPORT = Modem 2
#
#
#   CDVALID     Set this variable to FALSE if your modem doesn't assert
#               Carrier Detect properly.
#
# Also in situations where you aren't using a modem.  Such
#  as a NULL modem cable.
#
CDVALID = TRUE
#
#
#   The name of the dial script file to use.
#   This entry must be just the pathname, and the file itself
#   must be in the \stik_cfg directory on the boot disk.
#   Default is dial.scr
#
DIALFILE = ppp.scr
#
#
#   CLIENT_IP   if your provider allocates you a different Ip Address
#   whenever you log in, then don't bother with CLIENT_IP
#   However, if you have an IP address all to yourself, then put
#   it here, in dotted decimal.  If your dial script file gets
#   your address at login time, it will override this value.
#
CLIENT_IP = 192.168.0.200
#
#
#   TCP paramaters.  Don't change without advice from a TCP freak :-)
#   If left unset, they default to hardcoded (sensible) values.
#   DFB_SIZE should *never* be less than 580.
#
TTL         = 64
PING_TTL    = 255
MTU         = 1500
RCV_WND     = 4500
#
#
# Protocol
# 0 = Normal Slip
# 1 = CSLIP
# 2 = PPP
PROTOCOL = 2
#
# 0 = OFF
# 1 = ON
#
REPORT = 0
#
#   Response to incoming TCP packets to unknown ports
#   0 = default (3 = send ICMP)
#   1 = ignore
#   2 = send TCP RST
#   3 = send ICMP `unknown port' response
#
#   3 is the `correct' response, but when connecting to an IRC server
#   it attempts to contact your identd on port 113.  If it thinks you
#   don't have identd, it will most probably reset your IRC session.
#   Until I have written an identd, response 1 or 2 should fool at least
#   some of the servers.
#
UP_RESPONSE = 3
#
#
#   Your username and hostname.
#
#   HOSTNAME is the hostname of your computer for this session.
#   If your address is dynamically allocated, HOSTNAME will be wrong.
#   For now, just set it to your providers hostname (or whatever).
#   Try to make it reasonably accurate if possible.
#
#   USERNAME is used during PPP login if your ISP supports PAP.
#    If your ISP uses PAP USERNAME must be set and correct.
#
#   FULLNAME is pretty obvious, right?
#
USERNAME = falcon030
HOSTNAME = falcon030
FULLNAME =
#
#
#   The NAMESERVER (ie: DNS or Domain Name Server) *must* be set,
#   preferably to a nameserver that your provider recommends.
#   However if you don't know what your ISP recommends you can
#   try an entry of 0.0.0.0
#   SET THIS TO THE ONE OF YOUR ISP OR ROUTER!
NAMESERVER =
#
#   IRC Stuff.
#
#   IRCNICK   Your prefered IRC nick.  It might be in use, of course...
#             defaults to USERNAME if not set
#
IRCNICK =
#
#
#   IRC servers.  Currently, just one default server
#   can be specified.
#   If port number is not specified, it defaults to 6667
#
#   irc.escape.com
IRCSERVER = irc.stealth.net
IRCPORT   = 6667
#
#   IRCPONGMSG      This is text for a /msg to be sent to the person
#                   who pinged you.  If you want to save network
#                   bandwidth, leave it commented out :-)
#
IRCPONGMSG = Success!
#
#
#   WWW Proxy for HTML
#
# Uncomment the following two lines if you need to use a proxy-server. If
# you don't know what it is, or don't use HTML, then don't worry about it.
# Don't forget to set them to a proxy server appropriate for you...
#
#HTTP_PROXY=proxy.netinfo.com.au
#HTTP_PROXY_PORT=8080
#
#
# SMTP_HOST
#
#  Your default host for sending mail.
#  DO NOT LEAVE EMPTY!
SMTP_HOST=
#
# EMAIL your email address you wish to receive mail at.  CAB.OVL uses this
# SET THIS TO SOMETHING USEFUL!
EMAIL=
#
# PASSWORD is used in PAP connections with PPP.  If your ISP uses PAP
# then you must have PASSWORD set and correct.
#
PASSWORD=
#
# PAP_ID is used to replace username on systems where
# your PAP_ID is not your email username
# If your username for PAP is the same as your normal email username
# you do not need to use this setting.
#
PAP_ID =
#
# YIELD - utilize the app_yield system command (does not work on many systems)
# Keeps many routines from blocking the system.
#
# 0 (default) OFF - do not call app_yield
# 1 ON - call app_yield
#
YIELD=0
#
# SLICE - Modifies how often the stik interupt will run.
# Can be any value 0 up.
#
# 0 is fine for a machine with an 68030 or better CPU
# Other machines will need 1 or higher.
#
SLICE = 0

Danach sollte dann auch CAB ohne besondere Proxies funktionieren. Wenn man die Bilder abschaltet, ist auch mein Blog hier mit CAB durchaus lesbar.

Spezieller Dank der Community von atari-home.de, die mir beim Debuggen des Problems hilfreich zur Seite stand.

Frohes Netzen mit Mint!

Einfachste Zeitsynchronisation für den Atari Falcon

Wer hat denn nicht schon den Wunsch verspürt, auch auf dem Atari Falcon 030 die Maschinenzeit automatisch mit dem Netzwerk oder einem Internetserver zu synchronisieren? Natürlich ist eine Netzwerkanbindung über eine Netusbee, Hydra oder dgl. Pflicht.

Zumindest unter Mintnet gibt es eine sehr einfach Alternative, die auch mit jedem Host funktioniert. Statt dem moderneren NTP Protokoll kann nämlich auch das TIME Protokoll nach RFC 868 verwendet werden. Für ntp wäre mir derzeit kein Client unter Mint bekannt.

Zunächst muss auf einem geeigneten Server der TIME Dienst über inetd aktiviert werden. Auch für xinetd, derzeit Standard bei Ubuntu Linux, ist das möglich. Der TIME Dienst sendet einen einzigen 32Bit Wert, der die Anzahl der vergangenen Sekunden seit dem 1.1.1970 00:00 darstellt. Dies ist auch die sogenannte Unixzeit.

Atariseitig muss jetzt nur in der Autostartsequenz von Mint das Programm rdate bzw rdate.ttp mit der Serveradresse als Argument aufgerufen. Danach sollte die Atarizeit dann mit dem Server/PC halbwegs synchron laufen.

Jeder Mirror von Mint sollte rdate bereitstellen.

Bei mir funktioniert diese Art der Zeitsynchronisation mit urgesteiniger Unixtechnologie aus den 1970ern  jedenfalls tadellos :)