Jerry Lee Lewis am 4.11. in Berlin – ein Bericht aus der Berliner Morgenpost

Bei Michy Westphal fand ich eben einen Link mit einem  Artikel und Eindruck von Jerry Lee in Berlin am Dienstag:

http://www.morgenpost.de/kultur/article971237/Jerry_Lee_Lewis_ist_noch_lange_nicht_muede.html

Offenbar bin ich nicht alleine mit der Einschätzung, daß er immernoch eine verdammt gute Figur macht!

Rock on, Jerry Lee! All Killer, no filler :-D

Jerry Lee Lewis in Hamburg am 1.11.2008

Am Samstag war ich mit Janina in Hamburg zum Konzert von Jerry Lee Lewis im CCH in Hamburg. Zu den im Web lesbaren, eher durchwachsenen, Kommentaren möchte ich als Fan selber ein paar Worte sagen.

Gleich vorweg, es hat sich gelohnt!

Tagsüber waren wir shoppen und in einem Plattenladen, der leider doch keine 45er da hatte, aber sonst gut sortiert war, und eine echte Rock-o-la-Jukebox aus den 60ern an der Wand hängen hatte. (http://www.plattenrille.de/)

Kurz nach 6 warteten wir dann am CCH auf Einlass und im Foyer, wo auch durchaus Kamerateams unterwegs waren und Leute interviewten. Kurz nach 7 konnten wir dann rauf, mussten unsere Klamotten leider gegen Löhnung an der Garderobe abgeben. (Soviel zu “inkl. aller Gebühren” *grumpf*)

Um 8 kam dann die laue Vorband auf die Bühne. Diese spielten vorallem laut und sehr metalmäßig Rock’n’Roll-Klassiker, darunter Summertime Blues, Hello Josephine und Rip It Up. Insgesamt eher eine maue Vorband mit der Schildkröte, einem Alt-Hippie mit wehender Mähne und Übergewicht, am Keyboard. Warum der nicht am Flügel spielen durfte, ist mir ein Rätsel.

Nach einer Pause spielte dann Linda Gail Lewis, die kleine Schwester des Killers (ich habe berichtet). Das Set war rockig, flott und sie hat eine gute Stimme. Die Meinung über sie ist geteilt, ich fand sie gut, im Studivz wurde sie dagegen als “Parasit” tituliert. Immerhin spielte sie einige Klassiker, darunter Blue Suede Shoes und Shake, Rattle & Roll, aber auch eigenes Material. Von letzteren konnte ich nicht so recht definieren, ob es nur umgetextet oder tatsächlich mit eigenen Noten war. Am Ende wurde sie beinahe von der Bühne gebuht: “We want Jerry Lee!” war deutlich zu hören. Das fand ich etwas krass, denn so schlecht hat sie nun wirklich nicht gespielt.

Nach einer Pause kam dann endlich  die Killerband auf die Bühne, nachdem der Veranstalter ein blödes Textchen über den “Last Man Standing” losgelassen hatte. Bandleader Kenny Lovelace witzelte über seine angeknackte Nase mit Pflaster und dann spielten sie Kansas City. Danach stellte Kenny die Band vor (Scheint er auf jedem Konzert zu machen) und danach sang statt Kenny B.B. Cunningham am Bass Wolly Bully.

Surprise, surprise, schon nach 2 Vornummern kam plötzlich Jerry Lee hinter der Bühne hervor und schlurfte gemächlich in einem kurzärmeligen Hemd mit Längsstreifen (ahhhhh, ich will auch so eins) an den Flügel. Die Menge quittierte es mit einer Standing Ovation und lautem Applaus. Er grinste in die Menge und spielte los.

Er war gut in Form, das Set schön flott und rockig. Scheinbar reagierte er auf das enthusiastische Publikum, welches offensichtlich voll auf  Rock’n’Roll eingestellt war. Gerüchten zu Folge soll er nach Mexicali Rose zu Kenny gesagt haben, “They don’t wanna hear You Win Again.”, als dieser offensichtlich diesen Klassiker von Hank Williams (aber eben ein langsames, trauriges Stück) vorschlug. Leider leider stimmte er dann Great Balls Of Fire an, was seit Jahr und Tag das Ende vom Spaß ankündigt.

Zu GBOF und Whole Lotta Shakin’ stand das Publikum auf und aus einem SItzkonzert wurde eine spontane Stehtanzparty. Er endete mit dem knallenden Stuhl und dem Hintern auf den Tasten, grinste nochmals und verschwand dann flott von der Bühne, aber dabei schaute er durchaus ins Publikum und wusste den Applaus zu schätzen.

Einige Leute hofften wohl auf eine Zugabe, aber bekannterweise fällt das seit Jahrzehnten bei Jerry Lee flach. Daher machten wir uns dann auch bald auf den Weg.

An dieser Stelle möchte ich kurz die Setliste benennen, so wie ich sie mir notiert habe. Jerry Lee Lewis spielte folgende Titel:

  1. Roll Over Beethoven (jaja, wie immer)
  2. Drinkin’ Wine Spo-Dee-O-Dee
  3. Before The Night Is Over
  4. Trouble In Mind (die einzige langsame Nummer im Set)
  5. I Don’t Want To Be Lonely Tonight
  6. Sweet Little Sixteen
  7. Johnny B. Goode (erstaunlich flott und fetzig, was er die letzten Jahre bei diesem Klassiker selten tat)
  8. Why Have You Been Gone So Long
  9. Mexicali Rose (eine schnelle Version)
  10. Great Balls Of Fire
  11. Whole Lotta Shakin’ Goin’ On (inklusive umknallenden Stuhl und Arsch auf den Tasten)

Zum Set möchte ich nochmals kurz kommentieren, es war flott und rockig. Aber, aber: warum spielt der Mann nicht sein eigenes rockendes Material? Warum muss er Songs von Chuck Berry bringen, wenn er stattdessen schöne flotte Nummern wie End Of The Road, Ubangi Stomp, Lewis Boogie oder Mean Woman Blues bringen könnte (Von meinem Lieblingsrockstück, Wild One, wage ich ja garnicht mehrzu träumen)? Schade, aber immernoch gut.

Subjektiv hat er mir dieses Mal besser gefallen, als 2000 im Stadtpark. Natürlich ist er 73 Jahre alt, und gerade deswegen muss man es umso mehr bewundern, wenn er immer noch 45 Minuten am Stück hart und kräftig durchrockt und das Piano bei jedem Akkord donnert.

Stänkerer sollen sich geprellt gefühlt haben, aber zu denen sag ich nur: wenn Chuck Berry soviel besser ist, warum zum Geier geht ihr dann in ein Jerry Lee Lewis Konzert?!? Chuck spielt doch auch in Europa (Essen und Mannheim weiß ich definitiv, ich kann nur nicht hin)

All in all: Rock’n’Roll is the thing – Jerry Lee is the king!

Klein ist die Welt…

…und wen man nicht alles bei Spiegel Online spontan wiederfindet:

Spiegel online Artikel über Warteschlangentheorie

Wenn ich Alexander Herzog lese, denke ich an Stochastik, und das macht mir a) fachlich Bauchschmerzen (ich habe dieses Fach gehasst wie die Pest) und b) erinnert es mich noch an viel schlimmere, persönliche Mißerfolge *hust*

Naja, klein ist die Welt in der Wissenschaft!

Lustiges aus der SPAM Box…

Eben erhielt ich SPAM der besonderen Sorte, ich mache einfach mal ein Fullquote:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vertreten die Ebay GmbH mit Sitz in Dreilinden in der nachfolgend genannten Angelegenheit. Das Vorliegen einer Vollmacht wird anwaltlich versichert.Genaue
Übersicht Ihrer Verkäufe, Rechnungen, Daten und unsere Zahlungsaufforderung mit der Mahngebührenauflistung finden Sie im Anhang.

Sie bieten unter der Internethandelsplattform Ebay Computerartikel im Wege des Fernabsatzes an, ohne dabei auf das Verbrauchern zustehende gesetzliche Widerrufsrecht hinzuweisen, wie bei dem von Ihnen angebotenen Ebay Artikel mit der Nummer 58416333 geschehen.

Damit verstossen Sie gegen §312c Abs.1 BGB sowie gegen §1 Abs.1 S.10 BGB-InfoV und führen unlauteren Wettbewerb nach §3, §4 Abs.1 S. 11 UWG. Unserer Mandantin steht damit ein Unterlassungsanspruch gemäß §8 Abs.1,Abs. 3 S. 1 UWG zu.

Ebenso sind sie nach §9 UWG unserer Mandanten zum Schadensersatz verpflichtet und damit zur Uebernahme der Kosten unserer Beauftragung in Höhe der beigefügten Kostennote 738 Euro.

Die Wiederholungsgefahr kann nach ständiger Rechtsprechung nur durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung beseitigt werden.

Wir fordern Sie daher im Namen unserer Mandantin auf, die beigefügte Unterlassungserklärung abzugeben. Dafür setzen wir Ihnen eine Frist bis zum 05.11.2008 – 18:00 Uhr bei uns eingehend.

Sollte die Erklärung innerhalb dieser Frist nicht oder nicht im geforderten Umfang bei uns eingehen, werden wir gerichtliche Schritte einleiten, durch die zusätzliche Kosten entstehen, die sie durch Abgabe der Erklärung vermeiden können.

Mit freundlichen Grüßen,

Günter Frhr. v. Gravenreuth
Rechtsanwalt · Dipl.-Ing. (FH)

Marktstraße 14
Münchener Freiheit
80802 München ?

Im Anhang befindet sich ein dubioses ZIP, von dem ich annehme, daß es verwurmt und vermint ist.

Ich frage mich, wer auf solche Ideen kommt *Augenverdreh*, genauso wie man darauf reinfallen kann. Da ich über Ebay noch nie etwas verkauft habe, muss jmd anderes in dem Fall schon völlig verblödet sein, wenn er/sie darauf reinfällt. In dem Fall hilft dann nichts mehr…

Böh-Schaf.de

Eine Bekannte von mir hat eine nette und lustige Seite mit Comics, simpel aber nett.

Hier eine Kostprobe für diejenigen unter uns, die dann doch ab und zu etwas  zuviel daddeln:

Das Konsolenschaf
Das Konsolenschaf

Mehr Schafe und andere Themen, darunter Geocaching, unter http://www.böh-schaf.de/ :-)

Indonesischer Klebreispudding

Hier ein Rezept für indonesischen Klebreispudding. Am Freitag gab es ähnlichen in Clausthal, mit diesem Rezept hier müsste er aber noch besser gelingen:

Zutaten:

  • 300g schwarzer Klebreis
  • ca 1,3l Wasser
  • 2 Pandanus-Blätter oder 1 Zimtstange
  • 180g Palmzucker
  • 380ml Kokosmilch
  • 2 Prisen Salz

Zubereitung:

Den Reis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser so lange abspülen, bis die ablaufende Flüssigkeit klar bleibt. Den Reis dann abtropfen lassen und anschließend in einen Topf geben. Das Wasser hinzufügen und den Reis darin 10-12 Stunden quellen lassen.

Danach langsam in dem Wasser erhitzen und zum Kochen bringen. 45 Minuten auf mittlerer Flamme kochen lassen.

Die Pandanus-Blätter mit dem Messer mehrfach einschneiden oder die Zimtstange 1- bis 2-mal durchbrechen. Nach der angegebenen Zeit zum Reis hinzufügen und den Palmzucker unterrühren. Eventuell öfters etwas Wasser dazugeben.

Den Herd herunterschalten und den Reis unter mehrfachem Rühren auf niedrigster Flamme weitere 20-25 Minuten garen. Zimstange oder Pandanus-Blätter herausnehmen. Der Reis sollte anschließend die Flüssigkeit aufgenommen haben und weich sein.

In der Zwischenzeit die Kokosmilch mit dem Salz verrühren und in einem Topf zum Kochen bringen. Auf kleinster Flamme 15-20 Minuten so lange kochen, bis die Sauce eine cremige Konsistenz annimmt. Den fertiggekochten Reis mit Palmzucker abschmecken, auf Schälchen verteilen und mit der Kokossauce servieren.

Guten Appetit!

zurück aus dem Urlaub…

Tja, da bin ich nun wieder daheim.

Die vergangene Woche war sehr schön und entspannend. Am Montag brachten mich meine Eltern via Thüringen hoch nach Clausthal. Auf der Fahrt bewunderte ich die Autobahntunnel durch den Thüringer Wald bei Suhl. Diese Strecke ist sehr sehenswert und gut befahrbar. Bei gutem Wetter hat man herrliche Blicke und bei schlechtem (so wie am vergangenen Montag) immerhin Tunnel, wo der Regen nicht stört. In Creussen kauften wir nochmals Wurst, wo ich mir dann doch einmal ein Stück gute Thüringer Knackwurst mitnahm.

Clausthal entpuppte sich dann wie ich es verlassen hatte, und die Erinnerungen, die aufkamen, waren nicht von der angenehmsten Sorte. Wäre Janina nicht gewesen und hätte auf mich gewartet, ich hätte laut geschrien: “Ich will hier schnellstens wieder weg, ganz ganz schnell und nie wieder zurücksehen.”

Insgesamt machten wir uns dann eine schöne Woche, halb an der Grube, halb in Clausthal. Viel kuscheln und futtern, Film schauen. Frauenfilme, aber es machte mir nichts aus, es war sogar amüsant. Wir schauten uns “Dirty Dancing” und “Pretty Woman” an. Letzteren kannte ich noch nicht einmal, insofern hat es nicht geschadet. Ein guter Film, in der Tat, und nicht nur für Frauen…

An der Grube sanierten Mauli und Fauli die Front der Kaue. Ursprünglich sollte nur die Verkleidung getauscht werden, aber die torfigen Balken und kaputte Isolierung dahinter führte rasch zu einer Totalerneuerung. Fotos von dieser Aktion stelle ich noch ins Fotoalbum.

Auf jeden Fall hat es Spass gemacht, mal wieder die Grube zu sehen und mit Mauli und Fauli zu reden, abschalten. Ich habe massiv gemerkt, ich vermisse die Grube und die samstäglichen Ausflüge. Ich glaube, zur Mettenschicht werde ich dann wenn irgendmöglich erscheinen. Das muss ich aber noch planen.

In Clausthal selbst experimentierten Janina und ich mit Süßkartoffeln aus dem Wok (vorsicht, nicht zu lang erwärmen, die werden weich und matschig wie Steckrüben *brrrrrrrrrrrrrrrrrrr*), besuchten spontan Wiebke im Wohnheim und planten ein großes Essen.

Am Freitag trafen wir mit der alten Clique zusammen und aßen gemeinsam bei Sara und Rossi zu abend. CM und Annika waren maximal pünktlich, was mich verwunderte, aber ich nahm es sehr positiv auch. Auch Martin und Wiebke kamen wenig später.

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei und habe keine Fotos, aber es war sehr schön. J und ich kochten ein schnelles asiatisches Menü, welches offenbar gut ankam. Die Rezepte dazu werde ich noch online stellen. Konkret gab es wokierte Süßkartoffelsticks mit kleinen Frühlingsrollen als Vorspeise, als Hauptgang Gemüse mit Hähnchen in Tandoori Marsala aus dem Wok und zum Nachtisch Klebreispudding.

Wie hatten richtig Spaß und die Geschichten von der TU führten mir nur vor Augen, wie gut es doch ist, vom Berg der Verrückten runtergekommen zu sein.

Von Annika und CM bekamen wir spontan eine schöne CD von Roy Orbison geschenkt, und Annika hatte superleckere Pralinen gemacht. Da muss ich mich zusmmenreissen, sonst hält mein Vorrat davon nicht lange ;)

Gestern fuhr ich dann zurück. Sara und Rossi waren so nett und brachten mich nach Osterode runter zum Bahnhof. Alles lief gut, der ICE in Göttingen war pünktlich und ich hatte Lesestoff dabei, aber in Ulm verpasste ich den Anschluß um ganze 3min. Nach laaaaaaaaaangem Warten auf den Anschlußzug gammelte dieser dann noch 10Minuten in Ulm rum. Oder zu deutsch: ein ICE später mit Verspätung, und ich hätte nicht auf dem Bahnhof warten müssen. Arf! Deutsche Bahn – no further comments! :P

Um 9 war ich dann gestern wieder hier daheim in Friedrichshafen.

Kurzurlaub Oktober

Die letzten Tage waren Urlaub, und die kommenden werden es sein. Daher habe ich im Moment so wenig zu schreiben.

Meine Eltern sind seit dem letzten Mittwoch hier in Friedrichshafen um michzu besuchen und ich habe das verlängerte Wochenende als Urlaub, so wie die kommende Woche.

Leider war das Wetter nicht so schön wie erhofft, eigentlich wollten wir in den Alpen wandern, aber Regen und Schnee machten einen Strich durch die Rechnung. Am Freitag (Tag der deutschrn Einheit) waren wir bei Regen und kalter Luft in der Schweiz. Vorher tankten wir in Bregenz für lukrative 1,23€ Diesel. In Appenzell oben machten wir einen Rundgang und kauften Käse. Es war um 0 und insgesamt sehr winterlich kühl. Danach fuhren wir noch nach Sankt Gallen um zu bummeln und Schokolade zu kaufen.

Auch gestern gab es nichts zum Wandern, eigentlich wollten wir ins Weißachtal unterhalb der Nagelfluhkette wandern, aber hinter Lindau gab es statt Schauern Dauerregen, so daß wir kurz hinter Lindenberg umkehrten. Spontan änderten wir den Tagesplan um und fuhren nach Meersburg und liefen dort bei durchwachsenem Wetter und Regen am Bodenseeufer. Als wir wieder die Stadt erreichten gab es soetwas wie Sonne und wir bummelten durch die sehr hübsche Altstadt. Dort muss ich auf jeden Fall noch einmal hin, Steilufer, Weinberge und eine hübsche Stadt, sehr sehenswert!

Die Rückfahrt führte uns über Salem, das Deggenhauser Tal und den Gehrenberg heim nacht Friedrichshafen, wo wir den Tag gestern abend geütlich schwäbisch essen gingen und uns Meckatzer Zwickelbier munden ließen.

Heute war dafür das Wetter goldig und wir holten die Tour im Weißachtal nach. Von der Talstation der Hochgratbahn aus liefen wir hoch ins Tal. Ab ca 1000m lag Schnee und der Weg war teilweise glatt. Aber erreichten schließlich in schönster Sonne eine Alm auf 1129m, wo wir Mittagspause machten und die Sicht auf das Rindalphorn und den Stuiben genossen. Beim Abstieg hatten wir dann den Hochgrat gut im Blick und saßen noch auf einer sonnigen Bank, nachdem wir den Schnee hinter uns gelassen hatten. Gut 15km haben wir geschafft und fühlten uns für das eher miese Wetter der vergangenen Tage entschädigt.

Morgen geht es heim in den Norden und ich lasse mich im guten alten Clausthal absetzen, denn diese Woche ist Arbeitswoche an der Grube. Ich habe eher gemischte Gefühle, meine alten Freunde wiederzusehen ist ein guter Grund, aber wären Janina und meine Freunde nicht, ich würde in Sankt Andreasberg wohnen und Clausthal vergessen wollen.

Hoffentlich gibts keine unangenehmen Erinnerungen….aber erstmal hinkommen. Wir wollen über Thüringen fahren und vom Bodensee bis zum Harz ist es ja ein erkleckliches Eckchen. Vor halb 5 werde ich nicht in Clausthal sein…