Mal wieder fand ich heute lustigen SPAM in meinem Emailpostfach. Bei dem holperigen Text kann man nur lachen, zumal ich eh Kein Kunde bei der Postbank bin.
Von: Online-Banking <direkt@postbank.de> An: undisclosed-recipients : ; Betreff: Sehr geehrter Kunde Datum: 31.08.2010 03:37:44
Sehr geehrter Kunde,
In einem Projekt, um zu ??berpr??fen personenbezogenen Daten w?hrend unserer Bank erbrachten Leistungen gab es eine Diskrepanz hinsichtlich der pers?nlichen Daten, die Sie bei der Unterzeichnung kontrakt.
Um dieses Problem zu l?sen und zu vermeiden schlie?en Ihren konto, bitte ??berpr??fen und aktualisieren pers?nlichen Daten hier.
? 2010 Deutsche Postbank AG
Spätestens bei dieser schlechten Übersetzung sollte selbst dem dummsten Deppen auffallen, daß diese Email nicht von der echten Postbank stammt. Banken würden solche Daten dazu prinzipiell niemals online abfragen oder generell erfragen. Wer das Kleingedruckte in den Vetrrägen liest, weisst das auch.
Mein erstes Spiel für MSDOS war 1996 DOS Quadraz. Da ich zu jenem Zeitpunkt noch am Acorn Archimedes A3000 (Was ist das für ein Rechner?) gearbeitet habe, ist das Spiel auf dem PC meiner älteren Schwester Elisabeth entstanden.
Inhaltlich haben wir hier eindeutig den Vorläufer zum jetzigen Quadromania vorliegen. Das Spiel läuft unter MSDOS mit MCGA Karte (Mode 13h) und geladenem Maustreiber.
DOS Quadraz v1.1 (MSDOS)
Sämtliche Hinweise auf den Sharewarestatus des Programms sind wie immer hinfällig. Es gab nie eine Vollversion mit den versprochenen Features und es wird nie eine geben. Auch ewaige Mailboxtelefonnummern sind leider nicht mehr gültig.
Das Programm wird hier nur aus historischen Gründen zum Download angeboten.
Im Zeitraum von 1996 bis ca 2000 habe ich für PC unter MSDOS programmiert. Dort sind auch einige Titel “fertig” geworden und ich habe sie auch über ein paar wenige Mailboxen (Catobox und noch 1, 2 andere) vertrieben. Allerdings gab es nie ernsthaftes Feedback.
Ich werde nach und nach die Funde online stellen und aus rein historischen Gründen anbieten.
Zur Übersicht und Rahmenerläuterung gibt es dazu eine Übersichtsseite rechts im Menü.
Arndt Commander ist ein einfacher Dateimanager für MSDOS. Geschrieben 1997 in QuickBasic 4.5 stellt er eines meiner ersten komplettireten Anwendungsprogramme für DOS PCs dar. Das Programm läuft auch unter DOSBOX.
Im Gegensatz zum bekannten Norton Commander hat man keine 2 Listerfenster und nur wenig eingebaute Tools. Dafür sind die meisten Tasten zum Norton Commander kompatibel. Man kann Programme starten, Dateien listen und editieren, Verzeichnisse erstellen, navigieren und das aktuelle Laufwerk wechseln. Viewer und Editor sind konfigurierbar. Per Default zeigen sie auf “less” und “edit”, welche im DOS Suchpfad liegen sollten.
Sämtliche Hinweise auf den Sharewarestatus des Programms sind hinfällig. Es gibt keine Vollversion mit den versprochenen Features und es wird nie eine geben. Auch ewaige Mailboxtelefonnummern sind leider nicht mehr gültig.
Das Programm wird hier nur aus historischen Gründen zum Download angeboten.
In den letzten Tagen habe ich noch eine fehlende Software auf meinem ACER AS X1301-3 installiert. DOSBox ist ein Emulator, der einen PC mit MSDOS im Stile der frühen 90er nachbildet. Damit laufen die allermeisten frühen Titel von Apogee (Commander Keen) und Epic Megagames (Jill Of The Jungle, Jazz Jackrabbit) recht anständig.
Der Emulator bildet die PC Hardware nach, aber auch einen großen Teil des MSDOS APIs, sodaß man kein echtes DOS installieren muss. Ein sehr benutzerfreundliches und einfaches Konzept.
Auf dem ACER AS X1301-3 läuft DOSBox unter Linux sehr anständig. Ich habe den relativ aktuellen 0.74 Stand auf meinem Ubuntu 10.04 LTS compiliert und es läuft gut. Dank Nvidiagrafikkarte mit aktivierten 3D-Treiber funktioniert auch der OpenGL-Anzeigemodus ordentlich. Dadurch kann man das emulierte Bild deutlich besser skalieren, was bei unsäglichen 16:9 Bildschirmen und dem beliebten MCGA Modus 13h sicherlich hilfreich ist.
Der Emulator läuft mit eingestellten 5000 Zyklen (welche Zyklen das genau sind, hab ich bis heute nicht verstanden) noch stabil, eventuell kann man diese Zahl sogar noch erhöhen. Damit ist Jazz Jackrabbit in jedem Fall gut spielbar, man muss eventuell die Bildqualität im Spiel auf einen 386er herunterregeln. Dafür läuft es dann spielbar. Mein alter Athlon hat das zum Beispiel nicht geschafft.
QuickBasic 4.5 läuft ebenfalls ganz gut und ich plane bald meine alten selbstgemachten Spiele für MSDOS zumindest als Museum zur Verfügung zu stellen.
Heute hatte ich von Bear Family eine aktuelle Angebotsliste im Briefkasten. Dort war das Album “Mean Old Man” von Jerry Lee Lewis vorbestellbar aufgelistet. Spontan habe ich dann bei Amazon bestellt, da Amazon auch die Extended Version mit 18 statt 10 Titeln anbietet.
Ich war heute mal neugierig und habe mein UMTS Modem mit dem neuen PC ausprobiert. Tatsächlich lief es unter GNOME ohne große Klimmzüge mit Ubuntu Lucid Lynx 10.04 LTS.
Hauptproblem war wieder, Linux dazu zu bewegen, ein Modem statt einem USB Stick zu erkennen. Mittlerweile gibt es dafür Tools. Man muss nur das Tool “USB ModeSwitch” installieren und in einer Konfigurationsdatei etwas anpassen.
Das ist unter http://wiki.ubuntuusers.de/USB_ModeSwitch sehr gut beschrieben und auf das E220 passen die dort beschriebenen Regeln 1:1. Selbst ohne Reboot erkannte der Kernel das Modem beim erneuten Einstecken danach als solches.
Danach erkennt der GNOME Netzwerkmanager das Modem, wenn man unter “Mobiles Breitband” eine neue Verbindung erstellt. Von Hand waren keine Einstellungen nötig, ich habe “E-Plus” als Provider ausgewählt. Danach fragte der Netzwerkmanager nur noch nach der PIN (keine Basteleien mehr nötig) und erstaunlicherweise war ich nach nur 2 Versuchen (ich erinnere mich mit Grausen an den Februar oder März) online.
Tatsächlich schreibe ich diesen Artikel gerade über die UMTS Verbindung, auch wenn ich auf Anhieb den Unterschied zum Breitband via Kabelanschluß merke. Aber immerhin online sein, wenn die Breitbandverbindung ausfällt oder z.B. schon in die neue Wohnung verlegt wurde.
Seit März übrigens das erste Mal wieder, daß ich die UMTS Verbindung insgesamt in Betrieb nehme.
Nach dem ich eine gute Woche nichts gepostet habe, heute mal ein etwas umfangreicherer Eintrag.
Vorige Woche haben Janina und ich im Nest gemalert und gewerkelt, so daß wir jetzt im Prinzip einziehen können. Faktisch wird das aber erst im September geschehen.
Wir haben Flur, Wohn- und Esszimmer ein freundliches Maisgelb verpasst, während das Schlafzimmer und Janinas Hobbyzimmer ein recht dunkles Blau bekommen haben.
Insgesamt kann sich das Ergebnis sehen lassen, auch wenn mal im Detail sicherlich die Heimwerkerei sehen kann, wenn man genau hinschaut. Theoretisch hatte ich in der Woche Urlaub, praktisch war es aber nur bürofreie Zeit, denn wir haben eigentlich jeden Tag am Resultat gearbeitet.
Samstags haben wir Großeinkauf gemacht. Vorallem kauften wir die erste Charge blaue Wandfarbe, transportmittelmäßig noch nicht die gelbe. Kühlschrank, Waschmaschine und eine angepasste und geplante Küche haben wir auch gekauft. Letztere wird erst in der 2.Oktoberhälfte geliefert und eingebaut werden, so daß wir wohl voraussichtlich 4 Wochen aus Kühlschrank und Mikrowelle leben werden müssen. Auch der von Janina bestellte Herd und Backofen wurde geliefert und in die Küche eingeplant.
Am Sonntag haben wir dann erstmal alles abgeklebt und abgedeckt, wobei auch das nicht gerade in 2 Stunden erledigt war.
Blick ins Schlafzimmer in Karibikblau
Montag haben wir dann mit der eigentlich Malaktion im Schlafzimmer begonnen. Hier stellte sich schnell heraus, daß die von Janina organisierten Farbrollen mit speziellem Farbtank für meine 2 linken Hände eher ungeeignet waren, es spritzte und polterte auseinander, und am Ende war die Deckung auch nicht wirklich 100%. Jedenfalls nahm ich dann alternativ lieber Pinsel und kleine Rollen und machte die kleinen Dinge. Die blaue Farbe wurde bedenklich knapp, so daß wir am Folgetag Nachschub kaufen wollten.
Blick in Janinas Hobbyzimmer
Dienstag wurde der Sauregurken-Tag in der ganzen Aktion. Wir fingen zunächst an und arbeiteten, mit dem Rest blauer Farbe, um dann nochmal einkaufen zu fahren. Die von uns schon verarbeitete blaue Farbe in Seidenglanzausführung gab es allerdings nicht mehr. Ersatzweise nahmen wir dann die gleiche Farbe in Matt. Leider sieht man den Unterschied an der damit gefärbten Wand im Vergleich schon. Soweit blieb es allerdings die einzige etwas misslungene Aktion im ganzen Unternehmen.
Blick in den Flur
Der Mittwoch war dann extrem produktiv. Da wir mit dem Blau so schlechte Erfahrung gemacht hatten, haben Janina und ich beschlossen, die gelbe Farbe für Flur und Wohnzimmer um 5% zu verdünnen. Die Verarbeitung der gelben Farbe erwies sich dann als derart effektiv, daß wir binnen 5 Stunden Flur, Esszimmer und den größten Teil des Wohnzimmers streichen konnten. Im Vergleich zum Vortrag eine Produktivitätssteigerung von ca 300 bis 400%.
Lektion: Farbe kann problemlos um 5% verdünnt werden, dann reichen die Eimer deutlich länger und das Ergebnis sieht nicht viel schlimmer aus.
Blick ins Wohnzimmer (in Maisgelb)
Kühlschrank und Waschmaschine wurden uns am Mittwoch ebenfalls geliefert und die Waschmaschine im Keller auch gleich korrekt installiert und angeschlossen.
Am Donnerstag haben wir die letzten Malarbeiten durchgeführt und mit dem Aufräumen begonnen. Da wir am Vortag ja im Vergleich so fleissig gewesen waren, gingen wir den Tag etwas ruhiger an. Probleme hatten wir hier hauptsächlich an der Deckenkante (die Decke blieb weiss). Neben Farbspritzern , die noch mit Weiss gedeckt werden wollten, löste sich zum Unglück auch der alte Anstrich in Teilen mit dem Abdeckband. Dadurch gab es erstmal weitere Arbeit.
Am Freitag kam schließlich nochmal ein Problem beim Abdecken. Nach der Weißkorrektur an der Decke löste sich auch der neue Anstrich in Teilen mit dem Abdeckband, also wo es nötig war nochmals bis hoch an die Decke mit Farbe. Ein ähnliches Problem ergab sich auch beim Entfernen der Bodenfolie, so daß wir auch hier noch Potential für Nachbesserung hatten. Danach hatten wir allerdings Farbkleckser an den Fussleisten. Argh!!!! Selbige wollten wir dann am Samstagmorgen entfernen.
Der Samstag fing zunächst gut an, denn für die kommende Küche kam ein Techniker und vermaß nochmal alles und gab Bescheid, was wir noch an kleinen Vorarbeiten tun müssen. Hauptsächlich muss ich noch ein oder zwei Steckdosen um stecken und neue Dichtungen für den Wasserzulauf besorgen. Danach machten wir uns ans Säubern der Fussleisten. In meiner Naivität glaubte ich, wir würden dazu 1 oder 2 Stunden brauchen. Tatäschlich haben wir geschlagene 5 Stunden gescheuert und geknibbelt. Immerhin waren die Leisten danach sauber.
Wir machten dann noch spontan einen Einkaufsbummel in Ulm, hauptsächlich DVDs, und gingen Eis essen. Wir beide hatten das Gefühl, Abwechslung tut Not. (Ich muss gestehen, ich habe die Nächte davor teilweise von gelb und blau bemalten Ecken und Kanten geträumt.)
Am Sonntag war dann “Ausscheiden mit Dienst”, wir haben nur noch geputzt und gefeudelt, aufgeräumt und dann den Nachmittag faul mit DVD und Computerspielen verbracht. Am Abend gönnten wir uns dann ein üppiges Menü im Chinarestaurant, während draussen die Welt im Regen unterging.
Ich habe für meinen Teil jedenfalls vom malern, renovieren und heimwerkern für die nächsten Wochen und Monate die Schnauze voll. So schnell möchte ich das jedenfalls nicht wieder tun müssen.