Mars Sample Return – in 3 Schritten?

Wie ich heute bei Spaceflight Now las, gibt es derzeit Überlegungen, ob man den Heiligen Gral der unbemannten Raumfahrt vielleicht in 3 Teile aufspalten könnte.

Mars Sample Return (ein Entwurf)
Mars Sample Return (ein Entwurf)

Im Prinzip möchte man in 3 Schritten wie folgt vorgehen, um endlich Bodenproben vom Mars direkt untersuchen zu können.

  1. Ein Rover sucht gezielt die Proben zusammen, druchaus über Jahre hinweg.
  2. Eine kleine Rakete bringt die Proben dann in den Marsorbit.
  3. Schließlich wird der Probencontainer von einer Rückkehrkapsel im Marsorbit eingesammelt und von dort zur Erde zurück gebracht.

Der Hintergedanke besteht eindeutig darin, die Kosten zu teilen und vorallem über mehrere Jahre zu verteilen. Technisch ist allerdings eine echte Unbekannte dabei. Ein vollständig automatisiertes Rendesvouz im Weltraum in einer solchen Entfernung, wo Funksignale zahlreiche Minuten unterwegs sind, ist noch nie praktisch probiert worden. Natürlich unmöglich ist nichts, aber ob das auf Anhieb klappen würde?

Eine Rückkehrrakete, die direkt vom Mars abhebt und zurückkehrt, wäre allerdings zu groß und zu schwer. Dann müsste man sie nur auf dem Mars betanken, aber ob man das in der nötigen Größenordnung hinbekommt? Verfahren dafür wurden schon entworfen und im Labor erprobt, aber mehrere Tonnen Treibstoff, Methan und Sauerstoff, wurden noch nie direkt auf dem Mars erzeugt. (-> In-situ resource utilization)

Eine große Herausforderung, aber ich halte das alles für machbar. Es fehlt nur der Wille. Zur Entsendung von Menschen ist akut einfach keiner da, aber auch robotisch müsste man das wollen.

Gerade dieser Entwurf definiert im Prinzip 3 unbemannte Missionen und Teilprojekte. Ein Ansatzpunkt für die nächte internationale Kooperation vermutlich, denn irgendwann wird die ISS in der Raumfahrt nicht mehr das Zugpferd sein. Wenn schon kein bemannter Flug zum Mars als Projekt wünschenswert scheint, vielleicht wenigstens das unbemannte Großprojekt, auf das genauso seit Mitte der 1960er Jahre gewartet wird.

Interessant ist es allemal – ich werde die entwicklugn wie seit Jahren oder Jahrzehnten schon beobachten.

Link: http://spaceflightnow.com/news/n1004/29mars/

Wie man nicht spammen sollte, wenn es fast klappen könnte…

Ich fand gerade im Askimet SPAM-Filter folgenden Eintrag:

piano music books… I was very pleased to find this website.I wanted to thank you for this great read!! I definitely enjoying every little bit of it and I have you super bookmarked to check out new stuff you post. Just found an super site http://www-d0t-NO-d0t-Grand-Pianos-dot-Org HO…

Ja, Piano ist ja ok, aber wenn ein völlig Fremder mir da was erzählen möchte, dann entweder als eine vernünftige Mail oder per Chat, aber bitte nicht als SPAM-Kommentar an einem Post mit einem völlig anderen Zusammenhang.  Der Kommentar hing tatsächlich an meinem Erfahrungsbericht zum GP2X Wiz dran, und beides hat ja eindeutig nichts miteinander zu tun.

Aber eigentlich bekomme ich da Angst vor der Netzzukunft. Früher oder später werden intelligente Agenten den SPAM platzieren (Prof. Dix lässt grüßen), und dann wird die Grenze zwischen echten SPAM und gut gemeinten Kommentaren verwischen noch stärker verwischen.

Interactive Fiction – ein aktiver Versuch

Interactive Fiction” – das bedeutet ganz konkret Textadventure.

Heute habe ich mal einen ernsthaften Versuch dazu gemacht und mit C an einem Spiel begonnen. Als Vorlage habe ich ein Spiel aus einem antiken Buch genommen. So kann ich mich erstmal ums technische kümmern. Einen rudimentären Parser habe ich schon. Der versteht soweit Dinge wie “go north” und “look at the crate”. Adjektive und komplizierte Sätze sind noch nicht drinn, aber für ein erstes einfaches Adventure wird es reichen.

grundlegende Räume mit Beschreibungen habe ich soweit am Laufen. D.h. man kann sich durch die Karte bewegen und bekommt immer angezeigt, wo man gerade ist.

The Aftermath Of The Asimovian Disaster - ein erster Versuch
The Aftermath Of The Asimovian Disaster - ein erster Versuch

Mehr wenn ich etwas echtes vorzuweisen habe.

Outline 2010 rückt näher

In einer Woche ist in Holland mal wieder Outline in Eersel. Ich freu mich ja schon, hoffentlich gibt das eine Motivationsspritze bzgl. Atari.

Eben habe ich zumindest für die Hinfahrt meine Fahrkarte gekauft, jedenfalls bis Mannheim. Da sammelt mich erstmal Lotek Style ein, bevor wir  dann ab Wiesbaden gemeinsam mit Thorn weiterfahren. Klingt schon nach nem schönen Trip und dann mal schauen :)

Ins Gepäck kommt mein Falcon, ein mini TV, mein Wiz und das allernötigste.Kein Notebook dieses Mal, das war letzes Jahr irgendwie nicht der Bringer.

Die Arbeit im Büro entspannt sich zumindest teilweise wieder. Aber das kann sich kurzfristig wieder ändern. Nur nicht vor der Kirchweih jubeln ;) Aber so oder so freu ich mich auf ein verlängertes Wochenende in Holland.

Schaun mer mal, meine allgemeine Laune ist gegenüber gestern jedenfalls deutlich besser. Und bei Need For Speed 2 auf der Playstation  gewonnen habe ich auch, bzw. bin weitergekommen. Das motiviert doch! :)

Der Atariblues schlägt zu….

Eine Woche noch bis zur Outline 2010 und faktisch habe ich akut zu meinem Atarihobby 0 Bock.

Die diversen Foren kotzen mich akut an, STOT macht auch keinen Spass, zumal da im Hintergrund gerade Einschränkungen überlegt werden, die weder Sinn machen würden, noch dem Spass zuträglich wären. Mehr dazu bis es denn akut wird, vorerst  reg ich michdarüber lieber nur nach innen auf.

Programmieren?  Keine Lust, das liegt aber weniger am Hobby, als am Job. Im Tagesgeschäft habe ich derzeit genug zu tun, auch mit Programmieren, so daß ich daheim kaum Lust dazu verspüre.

Demos schauen oder machen? Auch keine Lust erkennbar.

Derweil zock ich ein wenig auf der Playstation, die alte PSX von Porter, aber das ist auch mehr Konsum als aktiv etwas machen.

Insgesamt ist die Laune irgendwie im Keller, die Wohnungssuche für Janina und mich verläuft  aktuell auch nicht wirklich rosig, viel zu tun, gefrustet von den Hobbies. Richtige Abwechslung täte mal Not, aber um zum Beispiel um mal wieder nach Sankt Andreasberg an die Grube zu fahren, fehlt mir einfach Urlaub, den ich dafür verbraten könnte.

Bleibt ein fader Beigeschmack :(