Wie puhle ich eine Kakao-Schote?

Vor dieser überaus ungewöhnlichen Frage stand ich gestern, weil meine bestellte Kakao-Schote gestern endlich ankam.  Vorher hatte ich, wie die meisten Mitteleuropäer,  noch nie mit einer Kakao-Schote zu tun. Ich wusste nur, dass ich an die Kakao-Samen wollte.

Am Anfang war ich ganz vorsichtig, denn ich wollte ja keine Samen verletzten. Zuerst habe ich die gelbe Schicht abgeschnitten mit einem Messer. Die gelbe Schicht war im Schnitt nur 3 cm dick. Darunter befand sich eine holzige Schicht, die sich als schwierig zu knacken erwies. Am Ende habe ich mein Körpergewicht eingesetzt um an die Samen, die sich noch im inneren der Schote befanden, zu kommen. Unter der Holzschicht hing von der Decke ein weißer Strang mit Samen in einer weißen eigenartig schmeckenden Eihülle. Als nächsten Schritt habe ich sie dann vom Strang getrennt.

Weil ich mir dann nicht zu helfen wusste, habe ich die Samen in einer Isolierkanne baden lassen in der Hoffnung diese weiße Masse möge sich lösen. Leider sah es nach dem Bad immer noch so fies und klebrig aus wie zuvor. Schließlich habe ich die Samen dann mit nem Handtuch trockengerubbelt, aber irgendwas war noch faul, weil die Samen nach wie vor weiß waren. Da es gestern aber schon spät geworden war, habe ich heute dann weiter gearbeitet. Die Eihülle hatte sich über Nacht so verhärtet, dass ich nach wie vor nicht an die Samen kamen. Daher habe ich sie heute erneut baden lasssen. Die Eihülle wurde weich und nach einigem hin und her, merkte ich wie dick sie war. Zufällig hatte sie sich an dem einen Samen gelöst. Ehe ich alle Samen  aus ihrer Eihülle hatte, verging eine Stunde. Allerdings konnte ich direkt beim Auspuhlen die Keime schon sehen.

Weiter im Ungewissen, ob die Samen nun schon mit Wasser durch ihre Eihülle in Berührung waren, badete ich sie erneut für 3 Stunden in lauwarmen Wasser. Danach nahm ich sie nochmal unter die Lupe, weil sich nicht alle Fetzen der Eihülle direkt lösten. Und an den Fetzen bildet sich gern Schimmel. Also schaute ich alle Samen nochmals genau an und entfernte alle Reste. Danach konnte ich sie dann einpflanzen mit dem Keim nach unten.  Ich hoffe dieser Versuch klappt besser als der erste.

Erneut ist heute der Tag 0 meines Experimentes und ich hoffe dieses Mal mehr berichten zu können. Erneut stehen unter den Töpfen Wasserbecken um die richtige Luftfeuchtigkeit erzeugen zu können.

Kakaoschote 27.02.2010
Kakaoschote 27.02.2010

geschälte Kakaoschote 27.02.2010
geschälte Kakaoschote 27.02.2010
geöffnete Kakaoschote 27.02.2010
geöffnete Kakaoschote 27.02.2010
Kakaobohnen frisch aus der Schote 27.02.2010
Kakaobohnen frisch aus der Schote, mit Eihülle 27.02.2010
Kakaobohnen frisch eingepflanzt am Tag 0 , 27.02.2010
Kakaobohnen frisch eingepflanzt am Tag 0 , 28.02.2010

Hydra LAN-Karte am Atari Falcon

Die Hydra ist ein weiteres LAN-Interface für den Atari ST und kompatibel zur Netusbee. Jedenfalls der LAN Teil, die Hydra hat keinen USB-Host wie etwa die Netusbee. Dafür ist die Karte recht günstig und kostet ganze 25€ pro Stück.

Entworfen aus dem Netusbeedesign wurde die Hydra von Mathias Münch, der auch über das Forum von atari-home.de den Verkauf organisiert hat. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön für die wundervolle Arbeit!

Hydra LAN Interface am Atari Falcon 030
Hydra LAN Interface am Atari Falcon 030

Der Formfaktor der Karte ist sehr fein. Wie die Netusbee oder Ethernec wird die Hydra in den Cartridgeport des Atari ST oder wie im Bild, Atari Falcon 030, gesteckt. Die Karte ist schön klein und bis auf die Buchse für das Patchkabel verschwindet sie beinahe komplett im Cartridgeport. Im Gegensatz zur Netusbee werden auch bei 1040er Gehäusen die MIDI-Schnittstellen nicht durch das Netzwerkkabel blockiert.

Treibermäßig sollten die üblichen Ethernectreiber für Sting und Mintnet laufen. Ich habe auf meinem Falcon nur mit Mintnet geprüft, die Hydra scheint soweit 100% kompatibel zum LAN-Teil der Netusbee zu sein. Sowohl Treiber- als auch Performance mäßig, wobei letztere Konstruktionsbedingt durch den Atari Cartridgeport begrenzt wird.

Gekauft habe ich mir ein Exemplar als Backup, wenn die Netusbee mal Problemen machen sollte. Wegen des für Atari Hardware recht günstigen Preises habe ich allerdings noch 3 weitere Exemplare gekauft. Ziel ist es, die Karten an andere User weiterverkaufen zu können, denn erfahrungsgemäß gibt es immer ein paar Monate nachdem eine Hardware nicht mehr gekauft werden kann, Anfragen, ob es noch Exemplare gibgt. Dann will ich entsprechend aushelfen.

Ein Exemplar wird allerdings  Malodix / Paradize bekommen. Das ist schon fest vereinbart.

Nachtrag 4.3.2011: Alle überzähligen Exemplare meiner Hydrabestellung sind nun verkauft.

STOT #3/11: Switchblade II

Seit letztem Samstag läuft jetzt Switchblade II im ST Offline Tournament. Da Atari-Forum wieder down ist, kann ich akut keinen Score dort posten.

Zu allem Übel hatte ich die letzten 2 Abende mal wieder E-Plus typisch kein Netz, dafür Zeit zum Zocken. Hier ein recht ordentlicher Score: 118675

SSB's score of 118675 for Switchblade II
SSB's score of 118675 for Switchblade II

Link im STOT Blog: http://www.npoi.de/stot/?p=28

Have you played Atari today?

Outline 2010 29.4.2010 – 2.5.2010

Wie voriges Jahr auch, findet dieses Jahr die traditionelle Outlineparty wieder in Eersel, Holland statt.

Outline Party Logo
Outline Party Logo

Auf diese mittlerweile traditionelle Atariparty freue ich mich schon.

Ich habe mich eben schon mal angemeldet, den Urlaub habe ich ja schon vor ein paar Wochen eingereicht. Fehlt nur noch die Transportplanung, aber da findet sich bestimmt ein Weg.

URL: http://www.outlinedemoparty.nl/

1. Kakao-Experiment nicht gelungen

Tag 14:
Heute vor genau 2 Wochen habe ich nun meine Kakao-Samen in die Erde gesteckt. Bisher hat sich leider überhaupt nichts getan. Ich glaube auch nicht, dass sich noch viel tun wird. Ich gehe eher davon aus, dass mir eine Verkäuferin taube und nicht mehr keimfähige Samen verkauft hat. Mittlerweile habe ich recherchiert, dass Kakao-Samen nur 14 Tage außerhalb der Kakao-Schote keimfähig sind. Meine Samen waren garantiert zu lange aus der Schote raus ehe sie bei mir ankamen. Also werde ich nächste Woche mein Glück nochmal probieren und eine Kakao-Schote kaufen. Nicht keimen gibts bei mir nicht. Ich locke die Pflanzen schon aus den Samen.

Ubisoft erzwingt Internetverbindung auch für Offlinespiele

Ich las gerade bei Heise doch durchaus erschreckendes. Wenn die benannten Praktiken im großen Stile einziehen, macht es den Kauf von aktuellen PC-Spielen noch unattraktiver, als es für mich eh schon ist.

In Kurzform: anstelle eines Kopierschutzes bindet Ubisoft bei kommenden Spielen die CD an einen Onlineaccount. Um das Spiel spielen zu können, muss eine Internetverbindung bestehen, auch wenn das Spiel selbst keinerlei Internet benötigt. Nebenbei wir ddie Kopie an den Account gebunden und man kann die CD/DVD danach nicht mehr weietrverkaufen, bzs. das Spiel würde dann nicht mehr funktionieren.

Ich finde diese Praktik nicht gut. Niemand sollte eine Internetverbindugn als zwingend vorraussetzen, nicht wenn das Produkt dies nicht aus anderen Gründen, z.B. Multiplayeronlinespiel, vorsieht.

Warum soll ich eine Netzverbindung herstellen, wenn ich diese gerade überhaupt nicht brauche? Letztlich führt das doch wieder nur zu einer Überwachung und wer weiß, was da im hintergrudn noch protokolliert und an irgendwelche Server geschickt mit.

Nein danke! Aktuelle PC Spiele kommen mir damit keinesfalls mehr ins Haus!

Link zum Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Zwang-fuer-Offline-Spieler-935628.html

Assembler für Motorola 68HC11 unter Linux

Durch Zufall stieß ich gerade auf einen freien Assembler (leider ohne Quellcode) als Binary für Motorola 68HC11 und 68HC12 Mikrocontroller.

Der Assembler ist ein Kommandozeilenprogramm. Einfach das Archiv entpacken, die beiden Dateien im Pfad, z.B. /usr/local/bin/ ablegen und ausführbar machen (chmod +x asm11) und dann läuft der Assembler. Die Binaries gehen wohl auch auf AMD64, wie bei mir gerade ausprobiert.

Da ich selber mit 68HC11 Controllern nicht arbeite, kann ich konkret zum Output und Syntax oder zu anderen möglichen Problemen nichts sagen. Aber wenn jemand einen kurzen Erfahrungsbericht schreiben möchte, einfach als Kommentar anhängen.

URL: http://www.mgtek.com/miniide/download/unix.aspx