20 Jahre Atari STE zum Jahresende 2009 – und die Szene hat eine massive Megademo zustande gebracht. Mein eigener Beitrag/Screen ist leider nichts besonderes, und ich schätze, das war mein letzter Versuch Richtung Demo coden.
Dafür den Rest der Demo unbedingt anschauen. Atari STe mit 2MB RAM sollte reichen, mit 4 läufts auf jeden Fall. Es gibt wirklich gute Screens von DHS und Paradox zu sehen. Es lohnt für jeden Atari ST Fan, daher verrate ich an dieser Stelle nicht mehr!
Erstmal ein frohes und glückliches Jahr 2010 nachträglich an alle!
Weihnachten 2009 daheim
Seit gestern bin ich aus meinem 3 Wochen langen Weihnachtsurlaub zurück. Ich hatte zwar Netz, aber doch andere Dinge im Kopf als zu surfen und zu bloggen. An meinen Job und das Büro habe ich auch nicht groß gedacht, was ich nur als positiv vermerken kann.
Janina und ich in Groden
Ich habe mit der Familie im kompletten Kreis (mit Janina waren wir zu Silvester 12 Personen) gefeiert und danach war ich noch in Cuxhaven bei Janina zu Besuch. Insgesamt schön verschneit, aber nicht zu böse kalt.
Die Heimfahrt gestern war lustig, trotz allem hatte ich nur 10 Minuten Verspätung, aber ich war dann doch ganz kaputt.
Den ersten Arbeitstag habe ich auch gut hinter mich gebracht und das neue Jahr gleich produktiv begonnen. Das motiviert für den Anfang. Heute morgen fing es auch wieder an zu schneien, mal schauen wieviel davon liegen bleibt.
Gemessen an Clausthal waren bisher die Schneeverhältnisse übersichtlich und unproblematisch, daher lasse ich mich vom Winterwetter nicht groß verstören.
Morgen werde ich dann 30, kein wirklicher Grund zum Feiern.
Auch auf dem Atari ST muss man auf moderne Features nicht verzichten. Mit der richtigen Software kann man zum Beispiel auch Syntaxhighlighting bekommen. Vor 20 Jahren undenkbar, heute praktisch Standard für jeden ernstzunehmenden Texteditor und natürlich kann auch ein kleiner Atari das
QED unter TOS mit Syntaxhervorhebung (Atari ST)
Der Editor qed ist mittlerweile Freeware und läuft (natürlich) voll unter GEM und ist daher etwas träge, aber durchaus auf einem einfachen Atari ST noch akzeptabel.
Er fühlt sich natürlich auf beschleunigten Ataris (Falcon mit CT60, TT) viel wohler und ist voll multitasking freundlich, also geeignet für MagiC und MiNT .
Damit der Editor läuft, sind unter TOS auf einem normalen Atari ST(e) ein paar Dinge nötig:
1MB RAM ist Pflicht, der Editor hat alleine ca 300K Speicherbedarf
Ein Fontselector (z.B. Calvino) ist nötig, wenn man Font und Schriftgröße auswählen möchte (ganze 6K im AUTO Ordner)
optional: NVDI bzw ein GDOS, dann kann man auch schöne Schriften auswählen
ST-Guide, um die Anleitung lesen zu können
Das Syntaxhighlighting ist über Konfigurationsdateien steuerbar. Dort sollte man wirkliche alle abschalten, die man nicht wirklich benötigt. Ansonsten dauert das Starten des Editors auf einem 8MHz ST doch ein paar Sekunden.
Hätte die Bahn vernünftige Technik gekauft, wäre das nicht passiert. Ansich halbsowild, leider haben die Helden den Fahrplan hier in Friedrichshfane und Umgebung gründlich vermurkst. Mein üblicher Zug morgens um 7:45 kommt ab Montag knapp 10 Minuten später. Ansich wäre das auch für mich überhaupt nicht schlimm. Leider scheinen die Chefstrategen weiter einzusparen. Der IRE von Lindau nach Stuttgart, den ich in aller Regel abends ab 17:15 zurück von Kressbronn nach Friedrichshafen nehme, scheint ab Montag dann in Kressbronn nicht mehr zu halten. Für mich heisst das früher aufstehen und um 7:29 fahren und um 16:50 mit dem Bummelzug zurück. Damit gewinne ich garnichts, nur eine ungewünschte Verschiebung nach vorne. (Ja, ich brauch meinen Schönheitsschlaf!) Nehme ich den nun späteren Zug, habe ich entweder keine wirkliche Pause am Tag mehr oder alternativ Minusstunden. Länger bleiben ist keine attraktive Option, wenn ich dann erst um halb 7 daheim bin.
Vorerst werd ich wohl versuchen, zeitig zu fahren, aber mittelfristig wird damit das Bahnfahren dann doch unattraktiv. Vielleicht ein Grund, die Anschaffung eines Autos vorzuziehen?
Insgesamt hat mir das die Laune heute schon mal gründlich verhagelt.
Ich sag nur: “Kaufen sie ein Ticket, das Abenteuer gibt es umsonst.”
Heute kam ich von der Arbeit heim und habe erstmal wieder zünftig eine Runde gedaddelt. Da es mir akut gesundheitlich nicht so blendend geht (Wintergrippe mit Rüsselseuche), brauchte ich definitiv etwas Ablenkung.
Für die aktuell noch laufende Runde im STOT, Axel’s Magic Hammer, habe ich noch einen neuen Score geschafft. Damit steht mein Score bei 33200.
Neuer Score für Axel's Magic Hammer: 33200
Ich habe auch den Endgegner im 1.Level besiegt, aber wie ich dann weiterkomme habe ich immer noch nicht herausgefunden. Ein Vulkan bricht aus und man kann einen Schlüssel einsammeln. Aber wo ist der Ausgang? Fragen über Fragen
Ich spielte danach auch einen anderen Titel, der vermutlich nicht so 100% bekannt ist. Dafür hat dieses Spiel das gewisse etwas. Bei Toobin sitzt man in einem großen Schwimmreifen und paddelt einen Fluss herunter. Dabei sollten man nicht anecken und nicht von Krokodilen gefressen werden. Die Steuerung ist nicht trivial, lässt sich leicher gewöhnen. Zur Not den Joystick um 180Grad drehen, dann gehst auf jeden Fall besser.
Toobin (Atari ST Version)
Gegen nervtötende Angler kann man sich mit gezielten Bierdosenwürfen zur Wehr setzen, was dem Spiel einen lustigen Touch gibt. Ausserdem kann man zu zweit gleichzeitig spielen, was das Spiel eindeutig für ein Partytournament im STOT qualifiziert. Alternativ ist es natürlich für einen gemütlichen 2 Personen Zockerabend bestens geeignet.
Trotz eines Fallschirmproblems bei der Landung im Atlantik und höher als erwarteter Beschädigung der Startrampe galt das Flugprofil als ok und nahe am erwarteten Wert. Bis auf die mit Fragezeichen versehen Finanzierung des Projektes also ein erfolgreicher Flug.
Seit gestern läuft die 5.Runde in Season 3 des ST Offline Tournament. In den kommenden 2 Wochen werden wir Axel’s Magic Hammer spielen.
Axel's Magic Hammer (Atari ST Version)
Ich mag dieses Jump’n’Run. Die Sprungsteuerung ist zwar etwas hakelig, aber man gewöhnt sich daran. Ausserdem führt sie zu einer leicht anderen Spielweise. Das sorgt für Abwechslung.
Technisch wünsche ich mir in dem Spiel noch ein paar Rasterbars im Hintergrund, aber ansonsten ist die Grafik schön detailliert und farbenfroh. Im Spiel gibt es Digisound und keine nervtötende Musik, was das Vergnügen gleich erhöht.
Das Spiel scrollt in der Atari ST version nicht und benutzt Flipscreens , aber auch die Amigajünger brauchen hier keine lange Nase zu machen. Auf dem Amiga scrollt es nämlich auch nicht, wie ich mich noch gut erinnere. Ich sah das Spiel Ende 1990 oder Anfang 1991 erstmals auf dem Amiga eines Klassenkameraden.
SSB's score of 28600 for Axel's Magic Hammer on Atari ST
Meinen ersten Score habe ich vorhin direkt auf meinem Atari STE erspielt. Derzeit habe ich 28600 Punkte und bin wohl an einer Art Boss verratzt. Nach ca. 15 Screens kommt eine graue Statue mit Pfeil und Bogen. An dem Teil hauchte ich mein letztes Leben aus.
Ich habe mir vor knapp 2 Wochen ein neues Handy geleistet, da mein altes Gerät einfach keine Akkuleistung mehr hatte. Da ich weder Kamera noch Mp3-Player noch Windows CE brauche, tut es für mich auch ein günstiges Modell. Bei Pearl fand ich im Katalog ein einfaches Noname Gerät. Dieses Mobiltelefon trägt die Bezeichnung simvalley MOBILE Mini-Handy RX-280 “Pico COLOR Silver”. (Link bei Pearl)
Ich habe mir dann eines gekauft, um es mal auszuprobieren.
simvalley MOBILE Mini-Handy RX-280 "Pico COLOR Silver"
Pluspunkte sind für mich:
Formfaktor: das Telefon ist ganze 8x5x1cm groß und passt sehr leicht in jede Hosentasche
Gewicht: federleicht
simples aber schönes Design
nur die nötigen Features: Telefon, SMS, Wecker
Headset im Lieferumfang (habe ich aber noch nicht zum telefonieren ausprobiert)
Preis: ganze 36€ kostet der Spaß
Leider gibt es auch ein paar Minuspunkte:
die Tasten haben keinen guten Druckpunkt
man vertippt sich leicht (z.B. Abbruch, statt Cursor bewegen)
Notruf 112 auf sehr gefährlichem Knopf (leich tanzuwählen, obwohl mans nicht will)
keine deutschen Umlaute
SMS Eingabemodi für deutsche Sprache mit wechselnder Groß- und Kleinschreibung im Satz funktionieren nicht
Insgesamt bin ich recht zufrieden. Ein guter Kauf, zumindest für meine niedrigen Ansprüche an ein Mobiltelefon!