Das ging irgendwie flott…kaum 2 Wochen ist es her, daß ich meine Steuererklärung abgegeben habe. Und heute hatte ich schon meinen vorläufigen Steuerbescheid für 2009 in der Post.
Immerhin knapp 190€ bekome ich wohl wieder, gemessen an der investierten Zeit die Formulare zu befüllen (knapp 2 Stunden), ist das ein üppiger Stundenlohn. Und das ohne zu betrügen oder komische Klauseln auszunutzen.
Morgen abend fahre ich übers verlängerte Wochenende nach Cuxhaven zu Janina. Urlaub, wenn auch nur 2 oder 3 Tage, aber ich freue mich sehr. Ich brauch dringend Tapetenwechsel….
Ja, allein der Titel dieses Posts klingt schon provokativ, aber irgendwie muss ich mich dazu mal äußern.
Mit großer Regelmässigkeit besuchen wildfremde Leute mein Profil bei Meinvz. Dagegen ist ja nichts zu sagen, dafür ist es ja da. Aber wenn dann völlig Unbekannte völlig unreflektiert und ohne erkennbaren Grund, eine Freundschaftseinladung aussprechen, dann kann ich eigentlicvh nur kurz das jeweilige Profil betrachten, den Kopf schütteln und auf “ablehnen” klicken. Wenn jemand, den ich definitiv nicht kenne, etwas von mir will, dann sollte er irgendeinen gemeinsamen Anknüpfungspunkt haben. Hier mal ein Fallbespiel:
Fallbeispiel aus MeinVZ eines Profils ohne Gemeinsamkeit
Im konkreten Fall steht nichts sinnvolles drinn, und beinahe bin ich geneigt, das Profil als Fake einer Kuppelfirma oder Datingportals einzuschätzen. Dazu ist allein der notierte Musikgeschmack 100% Grund kein Interesse zu haben.
Ich habe das auch schon bei Profilen, die keine Fakes waren, erlebt. Aber meine Kritik bleibt bestehen. Für eine “Freundschaft” über ein Soziales Netzwerk muss auch ein Grund da sein, man kennt sich von irgendwoher oder hat zumindest ähnliche Interessen. Wärs eine Rockabella gewesen, die sich über Musik austauschen wollte, hätte ich vielleicht auch zugesagt. Aber so, no chance!
Für die bekannten Homecomputer mit Z80 Prozessor (Amstrad CPC, ZX Spectrum und MSX) gibt es ein nettes freies Actionpuzzlespiel, welches mich entfernt an Animatch für GP2X bzw den Wiz erinnert.
Betiled (title screen Amstrad CPC)
Bei Betiled muss man Kristalle gleicher Farbe horizontal oder vertikal zu 3 oder mehr Exemplaren verbinden. Danach verschwinden die Kristalle und von oben kommen neue dazu. Gespielt wird gegen die Zeit, in deren Limit man eine bestimmte Anzahl Kombinationen bilden muss, um den nächten Level zu erreichen.
Betiled (ingame Amstrad CPC)
Ich habe mal die Version für den Amstrad CPC probiert. Das Spiel läuft farbenfroh im MODE 0, ein knackiger Soundtrack spielt und insgesamt ist das Puzzle sehr spielbar.
Ich habe mich auch mal testweise an einem Highscore probiert und habe 6470 Punkte geschafft.
ssb's highscore of 6470 at Betiled (Amstrad CPC)
Die MSX Version würde mich im Vergleich ebenso reizen, aber ich bekomme das File leider mit MESS nicht zum Laufen. Bzw. falls vom MSX BASIC aus noch ein paar Kommandos nötig sind, dann kenne ich diese nicht.
Heute morgen früh rief mein Vater an und klingelte mich aus dem Feiertagsschläfchen. Demnach wurde gestern in Spanien der erste Sohn meiner älteren Schwester Elisabeth geboren. Zwar ca. 1 Monat vor dem geplanten Termin, aber wenn ich die die knappen Informationen richtig verstanden habe, ist die Fruchtblase geplatzt und eine schnelle Reaktion war nötig. Mutter und Kind sind wohl soweit wohlauf und ab Montag wird sie dann wohl wieder heim kommen.
Das kam zwar etwas kurz und unerwartet aber es freut mich dennoch sehr, sowohl für Kind als auch die Eltern im fernen Spanien.
Damit habe ich dann 4 Neffen und Nichten, wer weiß ob es noch mehr werden!
Wie ich heute bei Spaceflight Now las, gibt es derzeit Überlegungen, ob man den Heiligen Gral der unbemannten Raumfahrt vielleicht in 3 Teile aufspalten könnte.
Mars Sample Return (ein Entwurf)
Im Prinzip möchte man in 3 Schritten wie folgt vorgehen, um endlich Bodenproben vom Mars direkt untersuchen zu können.
Ein Rover sucht gezielt die Proben zusammen, druchaus über Jahre hinweg.
Eine kleine Rakete bringt die Proben dann in den Marsorbit.
Schließlich wird der Probencontainer von einer Rückkehrkapsel im Marsorbit eingesammelt und von dort zur Erde zurück gebracht.
Der Hintergedanke besteht eindeutig darin, die Kosten zu teilen und vorallem über mehrere Jahre zu verteilen. Technisch ist allerdings eine echte Unbekannte dabei. Ein vollständig automatisiertes Rendesvouz im Weltraum in einer solchen Entfernung, wo Funksignale zahlreiche Minuten unterwegs sind, ist noch nie praktisch probiert worden. Natürlich unmöglich ist nichts, aber ob das auf Anhieb klappen würde?
Eine Rückkehrrakete, die direkt vom Mars abhebt und zurückkehrt, wäre allerdings zu groß und zu schwer. Dann müsste man sie nur auf dem Mars betanken, aber ob man das in der nötigen Größenordnung hinbekommt? Verfahren dafür wurden schon entworfen und im Labor erprobt, aber mehrere Tonnen Treibstoff, Methan und Sauerstoff, wurden noch nie direkt auf dem Mars erzeugt. (-> In-situ resource utilization)
Eine große Herausforderung, aber ich halte das alles für machbar. Es fehlt nur der Wille. Zur Entsendung von Menschen ist akut einfach keiner da, aber auch robotisch müsste man das wollen.
Gerade dieser Entwurf definiert im Prinzip 3 unbemannte Missionen und Teilprojekte. Ein Ansatzpunkt für die nächte internationale Kooperation vermutlich, denn irgendwann wird die ISS in der Raumfahrt nicht mehr das Zugpferd sein. Wenn schon kein bemannter Flug zum Mars als Projekt wünschenswert scheint, vielleicht wenigstens das unbemannte Großprojekt, auf das genauso seit Mitte der 1960er Jahre gewartet wird.
Interessant ist es allemal – ich werde die entwicklugn wie seit Jahren oder Jahrzehnten schon beobachten.
Regenbogennochmal Regenbogen.....und ein letztes Mal der Regenbogen
Gestern abend, am 26.4.2010, gabs einen wunderschönen Regenbogen hier in Friedrichshafen zu sehen. Ich habe aus meinem Fenster ein paar Fotos gemacht, aber gestern nicht mehr daran gedacht, die hier in Blog zu stellen.
Ich fand gerade im Askimet SPAM-Filter folgenden Eintrag:
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Ja, Piano ist ja ok, aber wenn ein völlig Fremder mir da was erzählen möchte, dann entweder als eine vernünftige Mail oder per Chat, aber bitte nicht als SPAM-Kommentar an einem Post mit einem völlig anderen Zusammenhang. Der Kommentar hing tatsächlich an meinem Erfahrungsbericht zum GP2X Wiz dran, und beides hat ja eindeutig nichts miteinander zu tun.
Aber eigentlich bekomme ich da Angst vor der Netzzukunft. Früher oder später werden intelligente Agenten den SPAM platzieren (Prof. Dix lässt grüßen), und dann wird die Grenze zwischen echten SPAM und gut gemeinten Kommentaren verwischen noch stärker verwischen.