STOT #4/9: Sidewinder

Seit vorigem Samstag spielen wir im ST Offline Tournament das Spiel Sidewinder. Dabei handelt es sich um einen soliden vertikal scrollenden Shooter, bei dem man alles abballern kann, was kreucht und fleucht. Dazu kommen auch unzählige Bodenziele, aber keine Obermotze.

Sidewinder (Atari ST Version)
Sidewinder (Atari ST Version)

Das Spiel ist durchschnittlich schwer, recht spielbar und hat eine Digititelmusik und kernige Knalleffekte. Für ein ST Spiel von 1988 ist es eigentlich recht gut gemacht, zumal es von der Billigspielschmiede Mastertronic kommt.

Mir persönlich gefällt es jedenfalls!

Have you played Atari today?

Märzurlaub mit den Eltern 18.3. – 22.3.2011

Am vorigen Wochenende haben uns meine Eltern hier in Friedrichshafen besucht.

Am Samstag war das Wetter verregnet und schlecht. Ich habe keine Fotos gemacht, aber wir haben eine Rundfahrt um den Bodensee gemacht, mit einem Abstecher nach Winterthur in der Schweiz, wo wir einkaufen waren und einen kleinen Stadtbummel bei lausig kalten Regen gemacht haben.

Am Sonntag schien dann die Sonne. Wir machten einen Wanderausflug hinter Sibratsgfäll im VorarlbergischenRichtung Hohen Ifen. Im Anschluß machten wir noch eine ausgedehnte Rundfahrt bis nach Liechtenstein, wobei die Stadt Vaduz keine großen Begeisterungsstürme auslöste. Es gibt die Burg am Hang, unten in der Stadt nur dichtgedrängt diverse Bankbauten und eine Kirche.

Auf der Rückfahrt steckten wir dann in Bregenz eine geschlagene Stunde im Stau. Nächstes Mal sollte man sich vllt doch eine Tagesvignette für die Österreichische Autobahn holen. Es gibt eine sogenannte Korridorvignette, die bis Dornbirn gültig ist. Da muss ich mich noch informieren.

Am Montag war das Wetter ebenfalls gut und wir machten eine ausgedehnte Tour auf die Schwäbische Alb. Wie wanderten zwischen Burladingen und Mössingen vom Kornbühl zum Dreifürstenstein und zurück. Auf der Hochebene wehte ein kalter Wind, aber es war schön. Leider war das Wetter eher diesig und mein Foto von der Burg Hohenzollern ist nur bedingt etwas geworden.

Im Anschluß machten wir noch eine Rundfahrt über Mössingen, Hechingen, Balingen mit einem Abstecher zum Lochenstein und dann quer über die Alb und das Donautal hinter Sigmaringen über Pfullendorf und Heiligenberg zurück zum Bodensee.

Zum krönenden Abschluß gab es am Abend dann schwäbische Maultaschen und gutes Bier im Gasthof Rebstock, hier in Friedrichshafen.

Fotos gibt es dazu im zugehörigen Fotoalbum.

Welche Libs und Programme sind eigentlich auf dem Wiz installiert?

Obige Frage hat mich mal interessiert und ich habe mir dann ein kurzes Shellskript geschrieben, welches einige Informationen sammelt und diese in eine Textdatei schreibt. Mir geht es dabei vorallem um Elemente der installierten Linuxumgebung und nicht um die sichtbaren GP2X GUI Programme, wie den Flashplayer oder die Spiele.

Gesammelt werden folgende Informationen:

  • Kernelversion
  • Binaries in /usr/bin
  • Erkannte Shared Libraries
  • Erkannte C-headerfiles (von letzteren gibt es keine offiziellen auf dem NAND)

Die Ergebnisse findet ihr im angehängten File: wiz-information.tar.bz2

ROHÉ California C35 Portalwaschanlage in Sachsen

Schönes Video einer ROHÉ California C35 Portalwaschanlage , gefilmt von HammerRudi. Die Maschine ist wohl aktuell nicht mehr in Betrieb.

So eine habe ich das erste Mal bewusst in Österreich gesehen. Das war 1989 in Panzendorf in Osttirol in Österreich. Schönes Gerät mit den typischen Californiafeatures wie Lightshow für den Heisswachsauftrag, Gummiräder an der Dachdüse für die mechanische Abtastung, wenn die Lichtschranke ausfällt, sowie der Dachbürste, deren Grundstellung unten ist.

URL bei YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=RTnLL6nuRM4

Die Programmiercheckliste für Klingonen

Top 10 things likely to be overheard from a Klingon Programmer

10. Specifications are for the weak and timid!

9. You question the worthiness of my code? I should kill you where you stand!

8. Indentation?! – I will show you how to indent when I indent your skull!

7. What is this talk of ‘release’? Klingons do not make software ‘releases’. Our software ‘escapes’ leaving a bloody trail of designers and quality assurance people in its wake.

6. Klingon function calls do not have ‘parameters’ – they have ‘arguments’ – and they ALWAYS WIN THEM.

5. Debugging? Klingons do not debug. Our software does not coddle the weak.

4. A TRUE Klingon Warrior does not comment on his code!

3. Klingon software does NOT have BUGS. It has FEATURES, and those features are too sophisticated for a Romulan pig like you to understand.

2. You cannot truly appreciate Dilbert unless you’ve read it in the original Klingon.

1. Our users will know fear and cower before our software! Ship it! Ship it and let them flee like the dogs they are!

Danke an Ralf Dumitru und ich selbst bin froh, daß ich kein klingonischer Coder bin ;)

Ein Kommentar bei YouTube zur Affäre Guttenberg und Plagiate

Lars hatte bei Facebook den folgenden Link gepostet. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, der Mann hat Recht. Von einem Minister sollte man ein moralisches Handeln und auch Verantwortungsgefühl erwarten.

Spätestens jetzt sollte er gehen, er hätte es früher machen sollen. Schade, aber wer sich so verhält, der hat keine Gnade verdient.

Merkel: Wirf ihn endlich raus!

URL: http://www.youtube.com/watch?v=6cDZuQBtpVA

STOT #4/8: Fire & Ice

Seit gestern Mittag spielen wir im ST Offline Tournament das Spiel Fire & Ice. Dabei handelt es sich um ein farbenfrohes Jump & Run um einen blauen Kojoten, der auf der Suche nach diversen Schlüsselteilen ist.

Fire & Ice (Atari ST)
Fire & Ice (Atari ST)

Das Spiel ist technisch gut gemacht, farbenfrohe, gute Musik, großes Sprites, aber leider spielt es sich etwas zäh.  Mal sehen, wie weit ich komme. Trotz allem erinere ich mich, daß ich es mal mindestens ins 3.Level geschafft habe, inklusive einem brauchbaren Highscore.

Link zu Atarimania: http://www.atarimania.com/game-atari-st-fire-and-ice_21249.html

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Code::Blocks als IDE Alternative?

Code::Blocks
Code::Blocks

In den vergangenen Monaten und fast Jahren habe ich eigentlich Eclipse als IDE verwendet. Allerdings hatte ich schon öfters von der Alternative Code::Blocks gelesen und so habe ich diese IDE auch mal ausprobiert. Sie bietet eigentlich nur Vorteile, hat allerdings auch deutliche Einschränkungen. In Summe hat es mich aber schon überzeugt und fürs private Programmieren werde ich in Zukunft für C Projekte auf jeden Fall mit Code::Blocks arbeiten.

Vorteile nach erstem Ausprobieren der Version 8.02

  • in C++ geschrieben und damit deutlich flotter als Eclipse
  • Gute Unterstützung für C und C++
  • eigenes Buildsystem, d.h. Makefiles von Hand schreiben ist nicht mehr immer nötig
  • eingebaute Konfiguration für AVR und SDCC, inklusive Compilersettings
  • konfigurierbare Compiler, insbesonders GCC Derivate
  • schneller Editor
  • Crossplattform, Code::Blocks gibt es auch für Windows

Erkannte Nachteile

  • Vala wird nur über Custom makefiles unterstützt und kein Syntaxhighlighting dafür
  • Editorkomponente ist Scintilla und damit nicht direkt erweiterbar
  • naturgemäß kein so guter Support für Java wie etwa Eclipse
  • keine direkte SVN Integration (jedenfalls nicht unter Linux, für Windows gibt es wohl ein Plugin für TortoiseSVN)

Ich glaub in Summe muss jeder selber entscheiden, ich selbst bin so gut wie überzeugt, allein schon weil ich ja selber bevorzugt mit ANSI C arbeite und zumindest privat nicht alles über SVN ein- und auschecke.

Vala: eine weitere objektorientierte Programmiersprache?

Vor einigen Tagen stolperte ich über einen Artikel bei Pro-Linux, in dem die mir bis dato unbekannte Programmiersprache Vala vorgestellt wurde. Zunächst dachte ich mir in etwa “Was soll dieser Unsinn? Es gibt doch Java, C# oder C++.” Dann habe ich mich ein wenig in die Dokumentation eingelesen.

Die Sprache entstand, um für den GNOME Desktop performant, aber objektorientiert entworfene Software programmieren zu können, ohne alle die nötigen Features von Hand in C realisieren zu müssen. GLib und GTK setzen schließlich zum Leidwesen einiger Leute auf C und nicht C++ auf. Vala soll diese Lücke füllen. Die Sprache fühlt sich auf den ersten Blick an wie C# oder Java, aber der erzeugte Code ist kein Bytecode oder dgl. Intern erzeugt Vala reinen ANSI C Code, der lediglich die Glib verwendet, um die objektorientierten Features zu realisieren.

Vala bietet die folgende Features:

  • Übersetzung nach C Code (daher ist das Ergebnis portabel und auf Wunsch auch ohne Vala Compiler übersetzbar, denn die C Files können erzeugt werden)
  • Zugriff auf viele wichtige APIs, unteranderem ALSA, GTK und SDL (vgl auch http://live.gnome.org/Vala/BindingsStatus)
  • C# ähnliche Syntax
  • ordentliche String Klasse und Verkettung
  • freie Software

Mich hat das soweit überzeugt, daß ich auch gleich ein paar Testprogramme ausprobiert habe. Ich muss sagen, sowohl der Ansatz, als auch die Sprache selbst gefallen mir sehr gut. Die Nachteile von C# und Java werden ausgeglichen und man gewinnt den Vorteil, theoretisch mit Vala entwickelte Software auch auf Targets zu bringen, die nur einen C Compiler bieten, etwa Embedded Systems auf ARM Basis (Wiz, Caanoo und Dingoo lassen grüßen)

Natürlich wäre ich auch neugierig, ob man damit sogar Code für kleine 8Biter erzeugen kann. Für AVR müsste es möglich sein, wenn man eine möglichst abgespeckte GLib bereitstellt (API-kompatibel) und nicht sämtliche Sprachfeatures ausreizt.

Ich werde mich jedenfalls, wenn auch nicht im riesigen Umfang, zukünftig ein wenig mit Vala befassen.

Linksammlung