Ich habe heute fürs STOT einen neuen Versuch mit Switchblade gemacht.
Dank Thorn bin ich auch erstmalig am ersten Boss vorbeigekommen. Ohne Schusswaffe geht es nicht. 2 davon findet man im Screen direkt davor. Man sollte beim ersten Anlauf nur die erste Waffe mitnehmen. Dabei Vorsicht vor dem zweiten Käfer. Stirbt man, verliert man die Waffe und steht wieder nur mit Faust und Fuss da.
Switchblade - Waffentaktik
Beim Boss sollte man nach rückwärts ausweichen. Das ist die einzige Möglichkeit um den Feuerbällen dieses riesigen Kartoffelkäfers zu entgehen.
Nach ca. 8 Messerwürfen ins Gesicht krepiert das Vieh dann auch und man kann weiter machen
Leider hatte ich kein Leben mehr und fiel 2 Räume hinter dem Boss in einen tiefen Schacht. Dort war dann leider Schicht Immerhin ein neuer Highscore von 37560 Punkten:
Inspiriert durch die aktuelle STOT Runde mit dem Spiel Switchblade, war ich mal neugierig und habe mir parallel zur gespielten Version für den Atari ST einmal die Konvertierungen für 8Bit Systeme angesehen.
Rein spielerisch gibt es keine Unterschiede. Die Steuerung ist auch auf dem C64, CPC und ZX Spectrum etwas hakelig, die Gegner verhalten sich identisch und die Map ist wohl insgesamt die gleiche.
Switchblade auf dem Atari ST - die Vergleichsstelle
Ich habe mal die gleiche Stelle im Spiel vergleichsweise mit Screenshot festgehalten.
Switchblade auf dem CPC - die Vergleichsstelle
Auf dem Schneider CPC (oder auch Amstrad, aber hier in Deutschland wars eben ein Schneider) läuft das Spiel im Mode 1. Anstatt vieler quietschbunter dicker Klötzchen in Mode 0 bekommt man so relativ detaillierte Auflösung zum Preis weniger Farben. Das fällt aber nicht schlimm auf, Rasterinterrupts werden sinnvoll genutzt um wenigstens die Statusanzeigen etwas einzufärben. Die Musik scheint die gleiche wie am ST zu sein, man fühlt sich gleich daheim. Dafür sind die Soundeffekte anders, wenn man die Musik abschaltet.
Switchblade auf dem ZX Spectrum - die Vergleichsstelle
Der Spectrum ist er selbst, ziemlich monochromatisch, aber das Spiel ruckelt nur beim Bildwechsel. Auf einem +3 kann man einen leicht anderen Soundtrack hören. Erstaunlich, denn hier werkelt der gleiche Soundchip wie im CPC und im Prinzip auch im Atari ST.
Switchblade auf dem C64 - die Vergleichsstelle
Switchblade auf dem C64 ist vergleichsweise pixelig und die einseitige Palette macht für mich die C64 Version zur häßlichsten im Testquartett. Auch hält das Spiel hier spürbar beim Bildwechsel an. Technisch schwach. Dafür ist die C64 Musik ziemlich gut und nicht ganz so dudelig.
Highscoremäßig gibt es keinen großen Fortschritt. Irgendwie komme ich am ersten Boss nicht vorbei
In keiner der getesteten Versionen, ich glaube da gibt es einen Trick, den ich (natürlich) noch nicht gefunden habe.
Es ist wieder Samstag und heute startet im STOT mal wieder eine neue Runde. Auf meinen Vorschlag hin spielen wir die nächsten 2 Wochen das Spiel Switchblade (Eintrag bei Atari Legend).
Switchblade auf dem Atari ST
Switchblade ist ein Plattform-Action-Spiel, bei dem man dem Helden Hiro dabei hilft, Teile eines Schwertes einzusammeln. Mal klettert über Leitern und Plattformen und verdrischt dabei so allerlei Zombies und Aliens, die einem unbequem werden.
SSBs score of 28520 for Switchblade
Mein erster Score beträgt 28520 Punkte. Mal schauen, was möglich ist.
Ich mag das Spiel irgendwie. Es ist nicht allzu hektisch, man muss durchaus mitdenken und eine Karte, bzw. einen Lageplan zu zeichnen ist sehr hilfreich. Anfang der 90er hätte ich dieses Game geliebt
Im Laufe der Woche habe ich lange nachgedacht und beschlossen, mich prinzipiell mit weiteren Mikrocontrollern zu Fortbildungszwecken zu beschäftigen. Bislang habe ich praktisch einiges mit 8051er gemacht, aber modernere Architekturen sind doch sehr einladend. Vorallem möchte ich mal Erfahrung mit echten RISC-Architekturen sammeln.
Längere Zeit habe ich damit geliebäugelt, ein Board mit ARM zu kaufen. Leider sind ARM Prozessoren nicht so 100% hobbytauglich, da sie in aller Regel nur 3Volt Ein- und Ausgänge haben. Ferner kommen sie nur in SMD-Technik daher, was das Löten für Grobmotoriker wie mich extrem verkompliziert, wenn nicht sogar unmöglich macht. Ferner ist mein Interesse sehr Lowlevel, was I/O an geht. Ethernet und CAN-Anwendungen reizen mich im Moment auch nicht. Da das Lernziel sowieso Praxis mit Assemblercodierung für RISC-Architekturen ist, ist ein Controller, auf dem ein Linux läuft, nicht so 100% das was ich suche.
Schließlich habe ich mich dann doch für beliebte Bastleralternative entschieden und werde mich in Zukunft ein wenig mit AVRs von Atmel beschäftigen. AVRs passen zur Not ins Steckbrett, sind extrem tolerant, was die äußere Beschaltung angeht, haben einen schönen RISC-Kern und sind untereinander durchaus kompatibel.
Außerdem gibt es Support, eine gute Community und last but not least erschwingliche Starterkits. Ich plane mir demnächst ein STK500 zuzulegen. Das wird supported, kann auch mit freien Tools unter Linux angesteuert werden (Die Programmiersoftware avrdude behauptet das jedenfalls von sich) und es ist gleichzeitig ein erstes Evalboard, mit dem man die ersten Schritte ohne Bau von Hardware machen kann.
Letzteres ist für mich recht wichtig, da ich zur Zeit keinerlei Löt- und Bastelausrüstung hier habe.
Für den Anfang habe ich mir erstmal unter Linux die nötigen Tools installiert, darunter Assembler, Linker, C Compiler und die spezielle C Library für AVRs. Ich habe mich an diese Anleitung hier zur Installation der avr-libc gehalten. Es hat soweit geklappt. Mangels echtem AVR konnte ich aber bislang noch kein Programm flashen oder testen. Aber übersetzen und HEX-File erzeugen funktioniert soweit ganz gut.
Nebenbei habe ich einiges über die GNU Toolchain gelernt, unteranderem daß der GNU Assembler architekturunabhängig relokatiblen Objektcode erzeugt und erst der Linker legt die genaue Position im Speicher fest. Fernen spuckt er grundsätzlich erstmal Binärdateien im ELF Format aus. Aber mit dem objcopy Programm kann man dann Intel HEX erzeugen. Wenn man andere Toolchains gewöhnt ist, ist das natürlich etwas umständlich. Andererseits ist es aber auch recht flexibel, und wenn es automatisch gemanaged wird (s.u.), will man ja nicht viel mehr.
Hinweis: Zum Selberkompilieren der Toolchain sind temporär ca 3GB freier Plattenplatz erforderlich. Die GCC Sourcen sind ein ziemlicher Moloch während der Übersetzung.
Da ich in letzter Zeit sowieso viel mit Eclipse und CDT gearbeitet habe, habe ich auch gleich das AVR Plugin dazu installiert. Damit kann man gleich ein Codeprojekt für die AVR Toolchain aufsetzen und alles wird halbwegs sinnvoll konfiguriert. Das gefällt mir sehr gut. Man muss seine Makefiles nicht selber schreiben und man kann direkt aus Eclipse heraus avrdude konfigurieren und aufrufen. Im Prinzip stellt man nur den gewünschten Prozessor und die Taktrate ein und kann dann fröhlich loscoden.
Etwas vorsichtig wäre ich aber mit der dortigen vollmundigen Ankündigung, das so viel Retrokram so toll läuft. Einiges davon ist graue Theorie. Der Port des Atari ST Emulator Castaway für den Wiz ist eher ein “es wird mal was”-Ding. Keine MFP Interrupts, kein vernünftiger YM Sound, hakeliges Joystickhandling. Spaß kommt derzeit damit noch nicht auf. Aber hoffentlich ändert sich das noch!
Sehr empfehlenswert: VICE, der NES Emulator und der PC Engine Emulator. Damit kann man schon mal eine Menge Titel gut spielen. Und reguläre freie Spiele kommen auch regelmäßig dazu.
Nur gibt es noch keine vernünftige MP3-Player-Software dafür. Der mitgelieferte Player kann nicht mal automatisch in Unterverzeichnisse wechseln. Sehr nervtötend, wenn man die MP3s für unterwegs ordentlich sortiert auf der SD Karte hat.
Für den Preis von rund 160€ bin ich mit dem GP2X Wiz mittlerweile echt zufrieden!
Ich habe gestern lange gesucht, wie man denn nun mit OpenOffice Calc einen ordentlichen Funktionsplot erstellt, bei dem eine Datenreihe als X-Achse benutzt wird. Nach vielem unfruchtbarem Experimentieren fand ich es dann heraus: man muss den Diagrammtyp X-Y verwenden. Das Vorgehen ist in etwa wie folgt:
Im Tabellendokument die Daten Zeilen- oder Spaltenweise aufbereiten. Ich mags lieber in Zeilen.
Beispieldaten für Funktionsplot
Markiere die Daten in den beiden oder mehreren Zeilen oder Spalten einschließlich der Überschriften.
Wähle Menü Einfügen–> Diagramm
Ändere die vorgegebenen Einstellungen falls erforderlich, dann —> weiter
Wähle als Diagrammtyp: XY-Diagramm, dann —> weiter
Ändere die angezeigten Einstellungen falls gewünscht, dann –> weiter
Ändere/Ergänze Angaben falls gewünscht, dann –> fertig stellen
Nach dem ich http://www.pro-linux.de/news/2009/14420.html gelesen habe, bin ich echt am überlegen. Ich bin mit der Ubuntu 6.06LTS seit über 2 Jahren extrem zufrieden. Sie läuft einfach!
Leider wird der Support für die alte “Long Time Stable” nun bald eingestellt werden. Also keine Bugfixes mehr!
Manche Sachen sind nicht mehr 100%, aber im Prinzip geht es.
Ob ich allerdings wieder eine Variante für AMD64 installieren würde, ist fraglich. Leider hat es keine echten Vorteile gebracht, eher Inkompatibilitäten mit einigen Binary Only Programmen. Ich bin zur Zeit unentschlossen, aber da mit auch die Zeit fehlt (1-2 Tage muss man dafür einplanen), ist das Upgarde von meiner Linuxdistribution vorerst kein echtes Thema. Es läuft ja
Man glaubt es ja kaum, aber mit dem Shoot’em Up Construction Kit von Palace Software kann man durch aus alternative Spiele machen. Solche, die nichts mit Raumschiffen, Flugzeugen oder Panzern zu tun haben.
Fly Robin Fly titlescreen (Atari ST)
Fly Robin Fly ist ein Beispiel dafür. Das Spiel kommt ohne jede Ballerei aus. Man steuert einen kleinen rosavioletten Vogel, der dabei ist seine Nestlinge zu beschützen. Dazu sammelt man die bedrohten Kleinen aus den Nestern ein und weicht dabei Flammen und störenden Getier aus.
Fly Robin Fly - auf der Suche nach Nestlingen
Und für fette Fliegen gibt es auch noch Bonuspunkte. Für den funktional eher eingeschränkten Baukasten ist das sicher eines der besseren Beispiele.
Fly Robin Fly - Vorsicht vor den stechenden Wespen!
Das Spiel findet sich in diversen britischen PD Serien, aber auf Anfrage gebe ich gerne eine Kopie weiter.