Archive for the ‘Backup’ Category.

Aktualisierung meiner WordPressinstallation

Eine Aktualisierung meiner WordPressinstallation war schon sehr lange fällig. Und es hat auch noch sehr gut geklappt, von 2.7. irgendwas auf 4.7.2.

Die Datenbank wurde aktualisiert und ein paar Plugins wollen noch eine Aktualisierung haben, aber ansonsten hat soweit wohl effektiv alles funktioniert.

Datenrettungstools für Windows

Mir hat es neulich erst einen USB Stick zerschossen. Es befanden sich zwar nur Daten darauf, die ich von einer andere Quelle daraufkopiert hatte, aber ich wollte mal sehen, wieviel zu retten ist.

Ich kann  Testdisk und Photorec empfehlen, ich habe aber aktuell nur die Variante für Windows probiert, es gibt die Programme aber auch für Linux und Mac OS X:
http://www.cgsecurity.org/wiki/Main_Page

Bei Chip.de gibt es ebenfalls einen Download, der aber letztlich zum selben ZIP-File führt und neben bei Adware mitbringt. Lieber gleich an der Quelle herunterladen.

Inhaltlich konnte es zumindest Fotos im JPG-Format, die hintereinander auf einem  nicht mehr als FAT32 formatiert erkennbaren Stick waren, größtenteils wiederherstellen. Dafür ein dickes Plus für das Tool!

Repository für git im web.de SmartDrive hosten

Meistens reicht ein offenere Hoster aus, um Projekte mit git (http://git-scm.com/) abzulegen. GitHub ist da ein guter Kandidat. Leider darf man dort kostenfrei keine Projekte mit unfreien Lizenzen hosten, vorallem kann jeder Hinz und Kunz die Dateien einsehen und auschecken. Für manche Projekte (Demoszene z.B.9 ist das unerwünscht.

In den Anleitungen zu git wird erwähnt, daß git wunderbar über WebDAV, im Prinzip also http , funktioniert. Das SmartDrive bei web.de, auch Onlinespeicher genannt, und ähnliche Dienste benutzen WebDAV über SSL, also wollte ich es wissen und ausprobieren.

Ich habe mich grob an die folgende Anleitung gehalten und ein paar Aspekte festgestellt: http://www.udmedia.de/faq/content/23/372/de/wie-kann-ich-git-ueber-webdav-benutzen.html

  1. leeres Repository mit Option –bare erstellt:
    mkdir verzeichnis.git
    cd verzeichnis.git
    git init --bare
    git update-server-info
    cd ..
  2. Repositoryordner in das Smartdrive kopieren (ich habe es ganz normal im Thunar per Drag’n’Drop kopiert)
  3. Bei Clonen ist dann der Benutzername zwingend in der URL anzugeben, ansonsten konnte ich zumindest später nicht commiten und pushen: git clone https://USERNAME@webdav.smartdrive.web.de/
  4. Normal Arbeiten mit git und allen Vorteilen

Ich weiß jetzt nicht, ob es ein Transfervolumen oder dgl. gibt, aber so kann man für kleinere Projekte einfach git mit seinen Vorteilen über das Netzwerk nutzen, ohne alle Sourcen freigeben zu müssen oder unnötig Geld zu bezahlen.

Distupgrade auf Xubuntu 14.04

Heute habe ich den Feiertagmorgen genutzt und nach langer Zeit mein veraltetes Ubuntu 10.04 mit GNOME2 durch ein aktuelles Xubuntu 14.04 ersetzt. Unity oder Gnome 3 wollte ich bewusst nicht, LXDE hat Janina in Betrieb, ist aber für meine Poweruserzwecke weniger geeignet. Also wollte ich es daraufankommen lassen und wählte Xubuntu mit Xfce.

Ich habe schon vor knapp 13 Jahren Xfce 1 ausprobiert, das war damals schlank genug und lief sogar noch halbwegs auf meinem alten P166 mit 16MB RAM. Seit damals habe ich Xfce immer beobachtet und heute ist es durchaus an einem benutzbaren Punkt angekommen. Es bootet zügig, der Dateimanager ist schlank, kann aber dank gvfs auch alle wichtigen Netzwerkprotokolle, und vorallem: der Desktop kann von Icons befreit werden.

Xubuntu 14.04 (Startmenü aufgezoomt)

Seit längerer Zeit nervt mich ein mit Icons zugemüllter Desktop nur noch, das klassische Startmenü war mir immer etwas zu fitzelig. Ich wollte eine schöne Auswahl im Vollbild haben, mit fester Sortierung. Ca 3 Jahre habe ich den netbooklauncher verwendet und war damit sehr zufrieden. Bei Xfce lernte ich heute morgen, daß man das Startmenü schön groß aufziehen kann, es hat sogar eine Suchfunktion. Im Screenshot habe ich es mal abgelichtet, wenn man alle Fenster schließt, dann ist mein Desktop leer, man kann Xfce komplett verbieten, Icons auf dem Desktop darzustellen. Laufwerke browse ich eh im Dateimanager (jaja, Ich bin Atarianer, aber heutzutage beschränkt es sich nicht mehr auf 2 Diskettenlaufwerke und eine Ramdisk, ein Icon für jede Partition wird irgendwann tierisch unübersichtlich.).

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings, Xfce unterstützt keine Iconvergabe für Ordner. Dieses Feature fand ich schon bei KDE3 und Gnome2 äußerst praktisch, da man sich so schneller zurechtfindet. Ich werde in Zukunft wohl das Emblemfeature stärker nutzen, vorallem mir selber noch ein paar Embleme im SVG Format basteln.

Was ich aktuell noch nicht draufhabe, sind diverse Emulatoren und Tools, die mir so fehlen, aber das kann ich mir nach und nach Bedarf installieren. Die Grundausstattung mit Datenbackup, Chromebrowser, Thunderbird, Skype, Pidgin und TrueCrypt habe ich installiert, und alles rennt.

Alles in allem: dieses Upgrade war überfällig und ich bin für meinen Teil frph, diesen Schritt getan zu haben. Aber für Linux hat es auch etwas gutes, ich habe jetzt knapp 4 Jahre eine stabile Langzeitversion von Ubuntu verwendet, ohne echte Reinstallation. Wieviele Versionen von Windows hatten in der Vergangenheit eine solche Stabilität? Erst XP und Windows 7 kommen dort hin. Seit 1998 hat sich viel getan!

Linux auf dem ACER AS X1301-3 : ein erstes Fazit

Meinen neuen Rechner habe ich ja mittlerweile eine knappe Woche. Beginnend am Sonntag habe ich auch Linux installiert und eingerichtet.Die Linuxtauglichkeit des ACER AS X1301-3 will schließlich betrachtet werden.

Nach einem anfänglichen Versuch mit Kubuntu und KDE4, habe ich mich dann ganz fix für Gnome umentschieden. KDE4 hat zuviel geändert, das ganze Bedienkonzept ist anders, die Optik zu bunt und verspielt, vorallem aber habe ich sovieles vermisst. Ergo nach langen Jahren mit KDE mal wieder Gnome :)

Rein technisch ist es jetzt ein Ubuntu LTS 10.04 Lucid Lynx mit 64Bit geworden.

Ansonsten ist alles ganz erfreulich, Skype läuft endlich, komplett mit Video und Ton unter Linux bei mir. Die Webcam lief ohne Treiber von Hand bauen zu müssen, in den USB Port eingesteckt und lief.

Die Datenrettung ging sehr leicht. Die alte Platte habe ich in ein externes Gehäuse gesteckt und einfach angeschlossen. Ubuntu erkannte auf Anhieb alle Partionen darauf und der Rest war eigentlich nur noch runterkopieren. NTFS wird mittlerweile mit einem modernen Treiber eingebunden, auch mit Schreibzugriff. Truecrypt liess sich ebenfalls installieren und bietet auch unter Linux nun ein GUI, welches dem GUI unter Windows sehr ähnlich ist.

Die meisten Emulatoren habe ich entweder compiliert oder aus Paketen installiert, läuft soweit ganz gut. DVD und Filme lief auch mit der Hilfe der Ubuntu Wikis.

Die Onboardgrafik mit NVIDIA Chipsatz wird auch vom NVIDIA Treiber erkannt und liefert unter Linux OpenGL. Nexuiz läuft recht glatt, ebenso OpenGL beschleunigte Emulatoren.

Booten tut die Kiste erfreulich flott, auch Eclipse ist nicht mehr so träge wie auf älterer Hardware. Als einziges fehlt mir noch RS232 und der Test wie es mit meinen Mikrocontrollerbasteleien aussieht.

Insgesamt lief eigentlich alles out of the box und ohne Klimmzüge.

Mein Fazit: Der ACER AS X1301-3 is voll Linux tauglich und ein selbstgemachter Kernel ist heutzutage für die meisten Ansprüche nicht mehr nötig.

Abenteuer Firmwareupgrade beim GP2X Wiz

Für den Wiz gibt es nun die ersten quasi-komemrziellen Spiele auf sogenannten ND-Karten. Das sind SD-Karten mit einer DRM-Technologie. Um diese ND-Karten auch verwenden zu können, braucht der Wiz ein Firmwareupgrade auf die Firmwareversion 1.2.1 (Stand 14.2.2010)

Da ich mir natürlich für 17€ besagte Spielekarte bestellt habe (7 Spiele für 17€ ist günstig), wollte ich natürlich auch die neue Firmware aufspielen. Leider erwies sich das als nicht so einfach, wie man es gern hätte.

Problem: ich habe noch die originale Firmware drauf gehabt, bei der sich doch einiges  getan hat. Von der alten Firmware kann man nicht direkt auf die 1.2.1 updaten, sondern muss erst die 1.1.0 Firmware einspielen.

Aber wie wird das Firmwareupgrade beim GP2X Wiz gemacht?

Vorgehensweise um die Firmware einzuspielen:

  1. Inhalt vom NAND-Speicher des GP2X Wiz erstmal sichern
  2. Eine neue SD-Karte sauber formatieren (am besten mit diesem Tool: http://www.sdcard.org/consumers/formatter/)
  3. Die Firmware auf die SD-Karte entpacken. Sonst sollte nichts auf der SD-Karte sein.
  4. R-Taste am Wiz gedrückt halten  und mit der eingelegten SD-Karte den Wiz booten
  5. Der Wiz sollte nun einen Screen “Firmware Upgrade…” zeigen und dann arbeiten
  6. Den Wiz für ca. 15 Minuten laufen lassen, eine rote Fortschrittsanzeige zeigt alles an.
  7. Wenn alles glatt lief, gibt es einen “Please reboot” Screen
  8. Ausprobieren, ob alles geht und ob die Version stimmt (Settings -> Information im Wiz Menu)

Ich musste diesen Ablauf wie gesagt erst für die 1.1.0 Firmware durchführen und anschließend noch einmal für die 1.2.1 Firmware, aber danach lief es. Leider ist in der 1.2.1 immer noch nicht die aktualisierte Version der libSDL dabei, aber immerhin läuft ansonsten alles, was ich bisher ausprobiert habe. Hoffentlich dann auch besagte ND-Karte, auf die ich recht gespannt bin.

Happy Wizzing!

Upgrade von WordPress – es funktioniert nicht immer

Vorhin wollte ich die aktuelle Version von WordPress einspielen. Leider funktionierte es dann nicht. Die MySQL-Version auf dem Server meines Providers ist scheinbar ein paar Zehntelversionsstellen zu alt.

Erstmal galt für mich “PANIK!”, als ich den Hinweis sah, ihre SQL Version wird nicht unterstützt. Ich machte sofort den Downgrade auf die vorige Version. Zum Glück hatte ich den Tarball noch nicht gelöscht und jetzt scheint alles wieder zu funktionieren. Aber ganz glücklich bin ich darüber nicht.

Ich muss mal bei meinem Hoster nachfragen, ob und wann ein Upgrade von MySQL möglich wäre. So läuft mein Blog zwangsläufig ohne die gewissen Fixes.

Eine einfache Backupstrategie für daheim

Backup – der professionelle ITler weiss sofort, wie wichtig ein Backup von allen Daten ist. Sind von einem Tag auf den anderen sämtliche Kunden- und Auftragsdaten weg, kann das Geschäft nicht weitergeführt werden. Daher muss sichergestellt werden, daß die Daten jederzeit verfügbar sind und auch wiederhergestellt werden können, wenn sie defekt sind oder eine Datenbank ausfällt.

Aber wie ist das mit dem Backup daheim? Jeder von uns hat mehr oder weniger viele und wichtige Dateien auf seinem heimischen Rechner. Natürlichen wollen wir diese nicht verlieren, insbesondere nicht Sammlungen von Fotos, Musik oder die geliebte Sammlung von Kochrezepten. Auch die Diplom- oder Bachelorarbeit, an der man gerade arbeitet, soll natürlich nicht verloren gehen.

Ich habe selber schon einige Male wichtige Daten verloren, für über 15 Jahren waren es noch einzelne Disketten, die nicht mehr lesbar waren. Später waren es ganze Projekte und gesammelte Dateien. Akut ist Janina vom Problem der Datenrettung betroffen und natürlich möchte auch sie in Zukunft ihre Daten wieder einfach wiederherstellen können.

Ein Backup anlegen macht natürlich Arbeit, und diesen Aufwand möchte man für sich daheim möglichst gering halten. Im Laufe der Jahre habe ich eine einfache, aber wirksame Backupstrategie für daheim entwickelt. Diese möchte ich jetzt hier vorstellen.

Zunächst muss man sich darüber klar sein, welche Daten ins Backup wandern und welche nicht. Pauschal das Homeverzeichnis (Windowsbenutzer können im folgenden „Eigene Dateien“ für diesen Begriff substituieren.) archivieren oder nur Teile davon? Ist die Datenmenge nicht groß, kann man ein einziges Archiv erzeugen. Das geht schnell und effizient. Allerdings hat diese Methode einen Nachteil. Ist das Backup kaputt, d.h. das Archiv defekt, weil z.B. die CD-R verkratzt ist, so ist das ganze Backup wertlos. Spätestens bei 500MB Backup ist das extrem ärgerlich. Aus diesem Grund archiviere ich lieber thematisch sortierte Unterverzeichnisse wie OpenOffice Dokumente, Programmierprojekte, Fotos, Musik und Konfigurationsdateien (Shell, PGP) getrennt.

Der nächste Punkt ist das Backupmedium. Ein dezentrales Backup hat nur Vorteile, denn wenn die eigene Festplatte stirbt, ist es wertlos, nur auf dieser in einem anderen Unterverzeichnis das Backup liegen zu haben. Dumm gelaufen! Das Backup sollte lieber ein oder zweimal auf einem externen Speicher abgelegt werden, der auch nur dem Backupzweck dient und nicht andauernd bewegt wird. Daher ist das externe Datengrab, welches man immer mit zum Kumpel schleppt, nur bedingt geeignet. Eine solche Festplatte ist immer gestresst und entsprechend unsicher in der Datenhaltung. Daher schlage ich vor, eine externe Festplatte nur für Backupzwecke anzulegen. Die Platte wird nur angeschlossen, um ein Backup abzulegen oder abzurufen. Ferner ist es natürlich immer sinnvoll, das Backup auch auf einen Wechseldatenträger abzulegen, z.B. CD-R, DVD oder SD Karte.

Wie oft sollte das Backup denn erfolgen? Je nachdem wie viele Dateien sich ändern, kann das individuell erfolgen. Nicht zu oft, denn dann wird man dem Backup gleich überdrüssig. Zu selten ist schlecht im Fall der Datenwiederherstellung, denn dann fehlt zuviel. Am besten definiert man sich einen periodisch wiederkehrenden Backuptag und hält sich daran, als wäre es ein geschäftlicher Termin.

Als letztes möchte ich noch einen Vorschlag für die Benennung des Backups machen. Man möchte schnell und übersichtlich das Backup wiederfinden. Wenn der Datenträger schon explizit für das Backup gedacht ist, reicht es, das Backup in einem Unterverzeichnis abzulegen, welches mit dem Datum des Backuptages benannt wurde. Wenn mehrere Backups auf einem Datenträger abliegen, sollten es entsprechend mehrere Backupverzeichnisse sein.

Beispielhaftes Backup vom 1.Oktober.2009 auf externer Festplatte

Beispielhaftes Backup vom 1.Oktober.2009 auf externer Festplatte

Zusammengefasst sieht die Checkliste für das Backup wie folgt aus:

  1. Zielordner mit aktuellem Datum als Namen anlegen
  2. Individuelles Archivieren der Daten – am besten je Unterverzeichnis als ZIP-Archiv oder dgl. (Linuxer sollten tar nehmen, da so alle Attribute gesichert werden) ablegen
  3. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, macht von jedem Archiv noch eine Prüfdatei, z.B. mit md5sum oder besser eine Dateisignatur mit PGP. Damit kann später die Integrität des Backups verifiziert werden, wenn es wiederhergestellt werden soll.
  4. gefüllten Zielordner auf Backupfestplatte verschieben
  5. ggfs. CD/DVD brennen oder auch auf eine SD-Karte kopieren

Frohes Backup in Zukunft – und wenn irgendwie möglich, kein Datenverlust mehr!