{"id":1012,"date":"2009-11-03T20:15:53","date_gmt":"2009-11-03T18:15:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.final-memory.org\/?p=1012"},"modified":"2010-06-12T22:44:39","modified_gmt":"2010-06-12T20:44:39","slug":"google-desktop-ein-kleiner-erfahrungsbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.final-memory.org\/?p=1012","title":{"rendered":"Google Desktop: ein kleiner Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"<h2>Google Desktop &#8211; was ist das?<\/h2>\n<p>Im Sommer habe ich mal testweise <a href=\"http:\/\/desktop.google.de\/\" target=\"_blank\">Google Desktop<\/a> installiert, eine Desktopsuchmaschine.<\/p>\n<p>Im Prinzip stellt es eine erweiterte Suchfunktion f\u00fcr den eigenen Rechner bereit, eine sogenannte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desktopsuche\" target=\"_blank\">Desktopsuche<\/a>. Im Hintergrund werden laufend die vorhandenen Dateien indiziert und katalogisiert. \u00dcber ein entsprechendes Utility kann man dann im eigenen Datenbestand suchen. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn man gerade mal wieder vergessen hat, in welchem Verzeichnis man welche \u00a0Information gelassen hat. Indiziert werden alle sinnvollen Dateiformate, \u00fcber OpenOffice und Textdateien bis hin zu PDF wird alles sinnvolle durchsucht. Auch lokal abgelegte Emailarchive, z.B. MBOX Dateien von Evolution und co werden erfasst.<\/p>\n<h2>Google Desktop im Einsatz<\/h2>\n<p>Ich habe die Linuxversion f\u00fcr AMD64 ausprobiert, unter Windows \u00a0hat das Programm vermutlich noch sehr viel mehr Features als die im folgenden beschriebenen Punkte.<\/p>\n<p>Das DEB File lies sich auch unter meiner etwas veralteten Ubuntu Linux LTS 6.06 Installation verwenden. Nach der Installation hatte ich im KDE Startmen\u00fc einen neuen Eintrag, Google Desktop. \u00a0Nach dem Start hat man ein Icon im Tasktray, vermutlich analog unter GNOME, ich benutze jedenfalls KDE.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1016\" aria-describedby=\"caption-attachment-1016\" style=\"width: 345px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop_panel.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1016\" title=\"google_desktop_panel\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop_panel.png\" alt=\"Google Desktop im KDE Icontray\" width=\"345\" height=\"130\" srcset=\"https:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop_panel.png 345w, https:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop_panel-300x113.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 85vw, 345px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1016\" class=\"wp-caption-text\">Google Desktop im KDE Icontray<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Indexmechanismus wird automatisch gestartet und ist erstaunlich freundlich mit der CPU Last. W\u00e4hrend ich fr\u00fcher mal Beagle ausprobiert hatte, war damit 3D Spielen, z.B. Nexuiz, nicht m\u00f6glich. Beagle frass im Hintergrund CPU Zeit weg. Google Desktop dagegen scheint das Problem nicht zu haben. Pluspunkt f\u00fcr Google Desktop.<\/p>\n<p>Das Indizieren der Dateien nimmt allerdings Zeit in Anspruch, mehrere Tage um genau zu sein. Es empfiehlt sich daher, erst Google Desktop zu installieren und dann nach und nach Dateien hinzuzuf\u00fcgen oder zu erzeugen. Google Desktop scheint alles was direkt ge\u00f6ffnet wird, mit Priorit\u00e4t zu indizieren. Neueste Dateien sind daher potentiell eher in der Datenbank enthalten. Bis bei mir 2 Gigabyte gesammeletr Daten vol lerfasst waren hat es jedenfalls seine Zeit gedauert.<\/p>\n<p>Durch Dr\u00fccken von beiden STRG (oder auch Control) Tasten \u00f6ffnet sich ein kleines Eingabefenster. Hier kann man seine Suchbegriffe eingeben und anschlie\u00dfend kann Google Desktop die Suchergebnisse gesammelt anzeigen. Dazu verwendet es den im System konfigurierten Webbrowser, unter KDE wie bei mir den Konqueror.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1018\" aria-describedby=\"caption-attachment-1018\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop.png\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1018\" title=\"google_desktop\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop.png\" alt=\"Beispielsuchergebnis mit Google Desktop unter KDE\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop.png 1280w, https:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop-300x229.png 300w, https:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/google_desktop-1024x784.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1018\" class=\"wp-caption-text\">Beispielsuchergebnis mit Google Desktop unter KDE<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Konfiguration von Google Desktop erfolgt ebenfalls im Browserfenster. Scheinbar installiert Google Desktop einen eigenen HTTP D\u00e4mon (Webserver), der die Abfragen alle managed.<\/p>\n<h2>Ein kleines Fazit<\/h2>\n<ol>\n<li>Es funktoniert und erf\u00fcllt seinen Zweck &#8211; <img decoding=\"async\" class=\"lmbbox_smileys_img\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/plugins\/lmbbox-smileys\/smileys\/tb\/smile1.gif\" alt=\":)\" \/><\/li>\n<li>Bin\u00e4rpaket l\u00e4uft zumindest hier unter Linux ohne Mucken <img decoding=\"async\" class=\"lmbbox_smileys_img\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/plugins\/lmbbox-smileys\/smileys\/tb\/smile1.gif\" alt=\":)\" \/><\/li>\n<li>Keine unn\u00f6tige CPU Last <img decoding=\"async\" class=\"lmbbox_smileys_img\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/plugins\/lmbbox-smileys\/smileys\/tb\/smile1.gif\" alt=\":)\" \/><\/li>\n<li>Die Indexdatenbank kann sehr gro\u00df werden, z.B. hier akut \u00fcber 500MB. Das liegt aber an der Menge der indizeirten Dateien.<\/li>\n<li>Einbindung in die Desktopumgebung <img decoding=\"async\" class=\"lmbbox_smileys_img\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/plugins\/lmbbox-smileys\/smileys\/tb\/smile1.gif\" alt=\":)\" \/><\/li>\n<li>Verzeichnisse k\u00f6nnen gezielt von der Suche ausgenommen <img decoding=\"async\" class=\"lmbbox_smileys_img\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/plugins\/lmbbox-smileys\/smileys\/tb\/smile1.gif\" alt=\":)\" \/><\/li>\n<li>Defaultbrowser nur indirekt konfigurierbar <img decoding=\"async\" class=\"lmbbox_smileys_img\" src=\"http:\/\/www.final-memory.org\/wp-content\/plugins\/lmbbox-smileys\/smileys\/tb\/sad.gif\" alt=\":(\" \/><\/li>\n<li>Ob es eine versteckte Aussp\u00e4hfunktion gibt, konnte ich bislang nicht feststellen. Zumindest f\u00fcr die Windowsversion will ich eine solche nicht v\u00f6llig ausschlie\u00dfen. Sensibele Daten sollten man damit nicht unbedingt durchsuchen lassen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Insgesamt bin ich durchaus zufrieden, jedenfalls mehr als mit dem freien Beagle. Und wenn man \u00fcber die Jahre (Seit Clausthal) Unmengen Dateien gesammelt hat, ist eine ordentliche Suchfunktion schon viel Wert!<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.final-memory.org%2F%3Fp%3D1012&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google Desktop &#8211; was ist das? Im Sommer habe ich mal testweise Google Desktop installiert, eine Desktopsuchmaschine. 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